Darum gehts
- Priscilla Presley kommt im Oktober 2026 nach Basel
- Exklusiver Event mit nur 120 Gästen: Talkshow, Fotos und Autogramme
- Jacqueline Raphael organisiert seit über 30 Jahren Elvis-Events in der Schweiz
Seit über 30 Jahren pflegt Jacqueline Raphael (63) das Erbe von Elvis Presley (1935–1977) in der Schweiz. Sie leitet den Fanklub, betreibt die Plattform elvis.ch und bietet seit vielen Jahren Gruppenreisen auf den Spuren des Musikers in den USA an. Nun ist ihr eine besondere Verpflichtung gelungen: Im kommenden Oktober wird Schauspielerin Priscilla Presley (81) im Basler Hotel Hyperion zu Gast sein. Die Amerikanerin war zwischen 1967 und 1973 mit dem King of Rock'n'Roll verheiratet.
Dass der Event zustande kommt, hat mit einer langjährigen persönlichen Bekanntschaft zu tun. «Ich kenne Priscilla persönlich seit zehn Jahren», erklärt Jacqueline Raphael gegenüber Blick. «Sie wurde mir in meiner Funktion als Präsidentin des Schweizer Elvis Show Fanclubs vorgestellt.» In den gemeinsamen Gesprächen wuchs das Interesse der US-Amerikanerin an den Klubaktivitäten. «Danach sahen wir uns noch mehrere Male, bis wir eine Einigung für den Event in Basel fanden – und den Vertrag unterschreiben konnten.»
«Hatten zusammen einen Lachanfall»
Entgegen dem oft unnahbaren Image in den Medien beschreibt Raphael Presley, die den Nachlass ihres verstorbenen Exmannes verwaltet, als sehr humorvoll: «Als ich sie das zweite Mal traf, machte sie lustige Sprüche mir gegenüber und dann wusste ich: Diese Frau liebt es, Spass zu haben, zu lachen. Seither versuche ich immer locker und spassig zu sein, das hat wahrscheinlich geholfen. Wir hatten auch schon zusammen einen Lachanfall».
Durch ihre jahrzehntelange Arbeit ist Raphael mit vielen Hintergründen zur Beziehung zwischen den Presleys vertraut. Zwar habe Priscilla öffentlich bereits viel Intimes über die Ehe preisgegeben – etwa, dass Elvis mit Geliebten «zärtlich Babysprache und Kosenamen nutzte» –, doch Raphael verweist auf andere, weniger bekannte Details aus dem Leben des Musikers: «Wussten Sie, dass er als Kind eine Brille trug? Dass er sein eigenes Besteck zum Auswärtsessen immer dabei hatte?» Auch werde ein Aspekt seiner Herkunft selten thematisiert: «Auch wird oft unter den Teppich gekehrt, dass Elvis' Mutter eigentlich jüdisch war – und dass er bis zu seinem Tod immer jüdische Symbole am Hals trug.»
«Respektvoll nah»
Wie wird der Abend in Basel aussehen? «In erster Linie bieten wir eine in Deutsch übersetzte Talkshow, mit privaten Fotos und Videos von ihr auf der Grossleinwand», so Raphael. Für das anschliessende Meet & Greet ist die Teilnehmerzahl auf rund 120 Personen limitiert. Den Fans verspricht Raphael eine Begegnung, die «respektvoll nah» sein werde. Dabei gibt es die Möglichkeit für ein Gespräch, ein professionelles Foto sowie ein Autogramm. Sollte die Nachfrage das Angebot übersteigen, stellt die Organisatorin einen Zusatztermin am Vortag in Aussicht.
Besondere Extrawünsche für den Aufenthalt in Basel gebe es noch nicht. Bekannt ist jedoch, dass sich die Hollywood-Ikone vorwiegend fleischlos ernährt: «Ich weiss, dass sie ausnahmsweise mal Poulet oder Fisch isst, aber als Tieraktivistin natürlich am liebsten vegetarisch bevorzugt.» Raphael plant, den Gast mit Basler Spezialitäten und Schweizer Schokolade zu empfangen: «Vielleicht besuchen wir eine Schoggifabrik mit ihr?»