Darum gehts
- Hollywood-Legende Eva Marie Saint starb mit 102 in Los Angeles
- Ihr Debüt in «Die Faust im Nacken» brachte 1954 den Oscar
- Sie glänzte bei Hitchcock, gewann Emmy; Familie ging oft vor
Saint gelang eines der spektakulärsten Debüts der Filmgeschichte: Gleich für ihre erste Filmrolle an der Seite von Marlon Brando im Klassiker «Die Faust im Nacken» (On the Waterfront, 1954) wurde sie mit dem Oscar als beste Nebendarstellerin ausgezeichnet. Unvergesslich blieb auch ihre Hauptrolle als geheimnisvolle Spionin neben Cary Grant in Alfred Hitchcocks Thriller-Meisterwerk «Der unsichtbare Dritte» (North by Northwest, 1959).
Trotz ihres rasanten Aufstiegs wählte sie ihre Filmprojekte stets mit Bedacht aus und stellte ihre Familie oft an erste Stelle. In ihrer jahrzehntelangen Karriere, die bis ins hohe Alter reichte, überzeugte sie in Filmen wie «Exodus» und «Superman Returns» sowie in zahlreichen TV-Produktionen, für die sie unter anderem mit einem Emmy geehrt wurde.
Eva Marie Saint war 65 Jahre lang mit dem Regisseur Jeffrey Hayden verheiratet, der 2016 verstarb. Sie hinterlässt ein bedeutendes künstlerisches Erbe und gilt als eine der prägendsten Schauspielerinnen des klassischen Hollywoods.