Darum gehts
- Mia Julia warnt auf Instagram Frauen vor Onlyfans und schnellen Geldversprechen
- Sie betont, dass Sexualität kein Trend sein sollte und Spuren hinterlässt
- Seit 2020 produziert sie wieder Erwachsenenfilme, teilt sie auf OnlyFans
Bevor sich Mia Julia (39) als Partysängerin auf Mallorca einen Namen machte, war sie als Pornodarstellerin tätig. Den Job in der Erotikbranche legte sie zeitweise auf Eis, dreht seit 2020 allerdings selbst wieder Erwachsenenfilme und teilt diese auf ihrem Onlyfans-Account. Nun warnt sie auf Instagram andere Frauen vor eben jener Blüttelplattform, respektive davor, sich «für schnelles Geld im Internet auszuziehen».
Sie habe das Gefühl, dass das «in der heutigen Zeit von einigen Frauen verherrlicht» werde. Sie würden nur das schnelle Geld dahinter sehen und das sehe sie gerade für junge Frauen sehr kritisch. «Denn Sexualität sollte niemals irgendein Trend oder so was sein. Weil ohne Selbstliebe und einem gewissen Verständnis für die ganze Sache wird es irgendwann Spuren hinterlassen – in dir.»
«Bilder bleiben, Videos bleiben, Inhalte bleiben»
Sie wisse aus eigener Erfahrung, was es bedeute, Sexualität frei zu leben und was das mit sich bringe: «Widerstand, Vorurteile, Missverständnisse und extrem viel Kritik». Die meisten Darstellerinnen, die sie kenne, hätten sich bewusst für diesen Weg entschieden und wüssten, «dass es kein schneller und einfacher Job ist, sondern ein Lebensstil und eine Entscheidung, die bleibt. Auch dann, wenn sich das eigene Leben weiter verändert».
Die Finanzen sollten «niemals der Antrieb sein, warum man so was macht». Der Konsequenzen des Sich-Ausziehens seien sich viele im ersten Moment nicht bewusst, doch das Internet vergisst nicht. «Bilder bleiben, Videos bleiben, Inhalte bleiben». Ihre Warnung lautet daher: «Wenn du diese Sexualität nicht wirklich lebst oder fühlst und liebst, unterschätzt einfach nicht, was diese Entscheidung auf lange Sicht mit dir machen kann. [...] Entweder du stehst da wirklich mit breitem Kreuz und Meinung dahinter, was du getan hast und wer du bist, was dich sexuell ausmacht oder es macht dich eben kaputt, weil du es eben nur für Geld gemacht hast.»
Ihr Statement endet sie mit dem folgenden Appell: «Entscheide bewusst und ganz bewusst für dich, für dein Selbstwertgefühl, für deine Selbstliebe, was du für dich möchtest und was nicht. Wenn du diesen Mut hast, so zu leben, gar kein Problem, mach es. Aber wenn du es nur aus den einfachen Zwecken siehst, dann lass es, weil am Ende bleibst du und das ist das Allerwichtigste.»