Darum gehts
- Clive Davis, berühmter Musikproduzent, starb am 22. Juni 2026 in New York
- Er förderte Stars wie Whitney Houston, Aretha Franklin und Kelly Clarkson
- Davis wurde 94 Jahre alt, Todesursache derzeit unbekannt
Clive Davis, der legendäre Musikproduzent und Entdecker zahlreicher Weltstars, ist tot. Wie die «New York Times» am Montag, 22. Juni 2026, berichtet, starb er im Alter von 94 Jahren in seinem Zuhause in New York City.
Noch vor wenigen Wochen war Davis wegen einer Infektion der oberen Atemwege in ein Spital in New York eingeliefert worden. Damals gab sein Sprecher Entwarnung und erklärte, es handle sich um eine «vorsorgliche Massnahme», und man erwarte eine rasche Besserung. Am 4. Juni wurde Davis zwar geschwächt, aber hoffnungsvoll aus der Klinik entlassen. Die genaue Todesursache ist bisher nicht bekannt.
Whitney Houston verdankte ihm ihre Karriere
Davis war ein visionärer Entdecker und Förderer von Talenten, dessen Gespür für Musik die Karrieren von Künstlerinnen und Künstlern wie Whitney Houston (1963–2012), Aretha Franklin (1942–2018), Kelly Clarkson und Pink massgeblich beeinflusste. Er erkannte das Potenzial in Stimmen, die andere überhörten, und verhalf ihnen zu weltweitem Ruhm. «Wenn Clive an jemanden glaubte, dann tat er das mit einer Intensität, die Berge versetzen konnte», heisst es.
Houston, die mit 48 Jahren starb, verdankte Davis ihren beispiellosen Aufstieg zum Superstar. Franklin, die unbestrittene «Queen of Soul», wurde von ihm auf ihrem Weg begleitet. Auch Künstlerinnen der jüngeren Generation wie Kelly Clarkson, (44), und Pink (46) profitierten von seiner unermüdlichen Förderung.
Davis, der unter anderem als Chef von Columbia Records und später Arista Records tätig war, stand hinter einigen der grössten Musikhits der letzten Jahrzehnte. Er galt als einer der einflussreichsten Plattenbosse aller Zeiten. Mit seinem Tod verliert die Welt der Musik nicht nur einen Manager, sondern einen Mann, der wie kaum ein anderer das Gesicht der Popmusik geprägt hat. Die «New York Times» beschreibt ihn als die «Seele der modernen Musik».