Skandal um N-Wort
Deutscher Ex-Fussballstar fliegt aus TV-Show

In der aktuellen Staffel «Das grosse Promi-Büssen» sorgt Ex-Fussballstar Eike Immel für einen Eklat. Wegen diskriminierender Aussagen wird er von Moderatorin Olivia Jones höchstpersönlich rausgeschmissen.
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Eike Immel sorgt für einen Rassismus-Eklat.
Foto: imago/Sportfoto Rudel
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Sophie OferRedaktorin People

Eigentlich wollte er «halbwegs ohne Gesichtsverlust» aus der sogenannten «Runde der Schande» herauskommen. Stattdessen wurde der deutsche Ex-Fussballstar Eike Immel (65) nach dem Format sogar aus «Das grosse Promi-Büssen» rausgeschmissen. Der Grund: diskriminierende Aussagen, die der 65-Jährige in der ProSieben-Show von sich gibt.

«Eikes ‹Runde der Schande› hat hohe Wellen geschlagen. Nicht nur das, was er in seiner ‹Runde der Schande› gesagt hat, sondern leider auch das, was er danach gesagt hat», erklärt Moderatorin Olivia Jones (56) den anderen Show-Teilnehmenden nach dem Vorfall.

«Ja, ich schäme mich»

In der «Runde der Schande» konfrontiert Olivia Jones ihr Gegenüber mit den eigenen Fehltritten. Sie spricht Immel darauf an, dass er 2025 in der Reality-Show «Promis unter Palmen» mit einem frauenverachtenden Spruch für Empörung sorgte. Damals sprach er über eine Frau, die er einst einem Freund ausspannen wollte. «Ich muss nichts bereuen, denn diese Frau war eine Schlampe, die hatte danach noch zehn andere», so seine Worte damals.

«Ja, ich schäme mich», räumt Immel jetzt gegenüber Jones ein. «Das war unterirdisch.» Wirklich ernst gemeint scheint er das allerdings nicht zu haben. Später in der Folge enthüllt Jones Aufnahmen, die entstanden, unmittelbar nachdem Immel den Raum verlassen hatte. Erst wiederholt Immel die Beleidigung gegen die Frau, dann echauffiert er sich über vermeintliches «Gutmenschen-Getue».

Damit nicht genug: Anschliessend benutzt Immel das N-Wort im Zusammenhang mit einer Süssigkeit. «Das darfst du nicht mehr sagen. Das ist doch krank», regt sich Immel auf. Dann relativiert er seine diskriminierenden Aussagen: «Wenn es doch so ist, darf ich es nicht sagen?»

Produktion zieht die Reissleine

«Und dann haben wir durch Zufall leider auch das hier noch entdeckt», so Jones, als sie den Show-Teilnehmenden die Aufnahmen zeigt. Zu sehen ist, wie Immel auch noch die ehemalige erste Strophe der deutschen Nationalhymne anstimmt. Diese wird bekanntermassen nicht mehr gesungen, weil sie einst von den Nationalsozialisten missbraucht wurde.

Die Produktion muss schon in der dritten Folge die Reissleine ziehen. «Eike, wir hätten gerne mehr von dir gesehen, aber eben nicht so was. Du musst das Camp jetzt sofort verlassen», so Jones. Dieser akzeptiert die Entscheidung, will aber noch verstanden wissen: «Ich bin weder Nazi noch frauenfeindlich noch sonst was.»

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