Darum gehts
- TV-Star Thorsten Hamer stirbt mit 43 Jahren am 8. Februar
- Bekannt als Koch Matti in «Die Landarztpraxis» mit 151 Folgen
- Seine letzte Rolle: Drama «Block 10» über Auschwitz-Experimente
TV-Star Thorsten Hamer (1982-2026) ist mit nur 43 Jahren gestorben. Der Schauspieler spielte in zwei Staffeln der Sat.1-Serie «Die Landarztpraxis» den Koch Matthias «Matti» Steininger. In einem Instagram-Beitrag zeigt sich Sat.1 tief betroffen: Hamer sei «viel zu früh» gestorben, heisst es dort. «Unsere Gedanken sind bei seiner Familie und seinen Freunden. Ruhe sanft, lieber Thorsten.»
Einer Traueranzeige im «Solinger Tagesblatt» zufolge starb Hamer bereits am 8. Februar. «Wir tragen Dich weiter in unseren Herzen und vermissen Dich, bis wir uns wiedersehen», schreibt seine Familie darin zum Abschied.
Koch Matti in der «Landarztpraxis»
Seine wohl bekannteste Serienrolle spielte Thorsten Hamer als Koch Matti in der zweiten und dritten Staffel der «Landarztpraxis». Über mehr als 150 Folgen stand er in der Küche des Gasthofs «Alte Post» und war zugleich als Bruder von Sabrina sowie als kurzfristiger Liebhaber von Bianca Teil der Handlung. Um die Rolle möglichst authentisch darzustellen, bereitete sich Hamer intensiv vor – in einem Interview mit Joyn erzählte er, dass er eigens einen Kochkurs absolvierte. Auch abseits der Kamera blieb der Kontakt zum Ensemble bestehen: «Ab und zu unternehmen wir auch Sachen miteinander», so Hamer.
Neben seiner Fernseharbeit war Hamer vor allem dem Theater verbunden. Bekanntheit erlangte er zudem mit seiner Bühnenimitation des Humoristen Heinz Erhardt. Auch im Fernsehen war er immer wieder in Episodenrollen zu sehen, etwa in den ZDF-Krimiserien «Notruf Hafenkante» und «SOKO Wismar». Zu seinen späteren Arbeiten zählt der Film «Block 10», ein Drama über medizinische Experimente im Konzentrationslager Auschwitz.
«Ruhe in Frieden»
Unter seinem letzten Instagram-Post vom vergangenen August nehmen die Fans Abschied vom Schauspieler. «Fassungslos. Mit Anfang 40 sollte man wirklich nicht gehen ... Ruhe in Frieden» oder «Ich kann das gar nicht glauben ... Viel zu jung. Ruhe in Frieden» sind nur zwei der Kommentare.