Darum gehts
- Beyoncé führt mit 35 Grammys und 99 Nominierungen die Rekorde an
- ABBA und Katy Perry trotz Erfolg noch ohne Grammy-Auszeichnung
- Taylor Swift gewann viermal «Album des Jahres», zuletzt 2024 mit «Midnights»
Die Grammy Awards werden seit 1959 jährlich von der Recording Academy in Los Angeles (USA) vergeben. Derzeit gibt es Auszeichnungen in 94 Kategorien. Die Grammys gelten in der Musikbranche als die höchste internationale Auszeichnung.
Während sich bei manchen Popstars die Trophäen nur so stapeln, schaffen die Grammys auch grosse Verlierer: namhafte Musiker, die bislang völlig leer ausgingen. Blick fasst die wichtigsten Gewinner, Verlierer und Rekordhalter für euch zusammen.
Beyoncé
Beyoncé (44) hält mit aktuell 35 gewonnenen Grammys den Rekord für die meisten Grammy-Auszeichnungen in der Geschichte. Ihre ersten zwei Grammys gewann sie 2001 zusammen mit ihren «Destiny’s Child»-Kolleginnen Kelly Rowland (44) und Michelle Williams (46). Zuletzt gewann sie 2025 mit «Cowboy Carter» in der Kategorie Album des Jahres. Beyoncé war insgesamt 99-Mal nominiert.
Sir Georg Solti
Beyoncé übertraf damit den langjährigen Rekordhalter, den ungarisch-britischen Dirigenten Sir Georg Solti (1912-1997), der im Laufe seiner Karriere 31 Grammys gewann. Darunter erhielt er 1996 den Lifetime Achievement Award, eine Auszeichnung für sein Lebenswerk. Solti gilt als einer der einflussreichsten Dirigenten des 20. Jahrhunderts.
Jay-Z
Der Rapper mit den meisten Grammy-Auszeichnungen ist Jay-Z (56). Er wurde ähnlich oft wie seine Frau Beyoncé nominiert: Von 89 Nominierungen gewann er 25-Mal. 1998 erhielt er für «Vol. 2 … Hard Knock Life» einen Grammy für das beste Rap-Album.
Blue Ivy Carter
Es scheint in der Familie zu liegen: Die Tochter von Beyoncé und Jay-Z, Blue Ivy Carter (14), trat schon früh in die Fussstapfen ihrer Eltern. Im Alter von nur neun Jahren gewann sie 2021 einen Grammy in der Kategorie Best Music Video für den Song ihrer Mutter «Brown Skin Girl». Sie ist damit die zweitjüngste Grammy-Gewinnerin – nach Leah Peasall von den «Peasall Sisters», die 2002 im Alter von acht Jahren als Teil der Gruppe einen Grammy für Album of the Year für ihre Mitwirkung am Soundtrack von «O Brother, Where Art Thou?» erhielt.
Katy Perry
Obwohl sie auf fast 20 Jahre in der Musikbranche und 13 Grammy-Nominierungen zurückblicken kann, ging Katy Perry (41) bisher immer leer aus. Ihre grösste Hoffnung auf einen Grammy-Award hatte sie wohl 2011, als sie mit ihrem Album «Teenage Dream» in vier Kategorien nominiert war.
ABBA
Sie gelten als eine der grössten Pop-Gruppen der Geschichte – trotzdem bekamen ABBA nie einen Grammy. Überhaupt wurden sie 2022 mit dem Song «I Still Have Faith in You» zum ersten Mal nominiert, in der Kategorie «Record of the Year». Sie gingen damals leer aus.
Taylor Swift
Taylor Swift (36) ist die erste weibliche Künstlerin, die es geschafft hat, zwei Mal die begehrte Auszeichnung «Album des Jahres» zu erhalten. Ausserdem ist sie die einzige Künstlerin überhaupt, die vier Mal in der Kategorie gewann: mit «Fearless» (2010), «1989» (2016), «Folklore» (2021) und «Midnights» (2024). Insgesamt hat sie 14 Grammy-Awards.
Michael Jackson
Der «King of Pop» Michael Jackson (1958-2009) bekam von 38 Nominierungen 13-Mal die Auszeichnung. 1984 wurde er ausserdem zum ersten Künstler, der an einem Abend acht Grammys mit nach Hause nehmen konnte – darunter Album des Jahres mit «Thriller».
Britney Spears
Britney Spears (44) gewann ihren ersten Grammy 2004 mit dem Song «Toxic». Trotz ihres Megaerfolgs in den frühen 2000ern wurde sie während ihrer Karriere nur achtmal nominiert. Die letzte Nominierung erhielt sie 2010 für ihren Hit «Womanizer» in der Kategorie Best Dance Recording.
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