Darum gehts
- Carsten Maschmeyer kritisiert erzwungene Büropflicht.
- Präsenz sei für Ideen und schwierige Themen sinnvoll.
- Viele stimmen zu, wenige vermissen Gemeinschaftsgefühl.
«Wer seine Mitarbeiter jeden Tag ins Büro zwingt, sollte ihnen erklären können, wofür». Mit diesen Worten beginnt Unternehmer und Veronica-Ferres-Ex Carsten Maschmeyer (67) einen langen Instagram-Post, in dem er Homeoffice thematisiert. Die Leute extra ins Büro zu beordern, damit sie dort vor «demselben Laptop sitzen wie zu Hause, dieselben Mails schreiben und in denselben Videocalls hängen», sieht der Investor nicht ein.
Präsenz könne zwar für das Entwickeln von gemeinsamen Ideen und das Besprechen schwieriger Themen sinnvoll sein, «aber jemanden ins Büro zu zwingen, nur damit der Schreibtisch besetzt ist? Was genau soll dadurch besser werden?». Erwachsene Menschen könnten selbst am besten entscheiden, ob sie zu Hause oder im Büro besser arbeiten, so die Meinung Maschmeyers.
Pendeln koste Zeit und Energie und wer im Berufsverkehr stecke oder sich in eine volle Bahn quetsche, arbeite «dadurch ganz sicher nicht besser». Für ihn ist daher klar: «Wenn der einzige Grund fürs Büro die Anwesenheit selbst ist, dann ist das zu wenig für all die Lebenszeit, die Mitarbeiter dafür aufbringen».
Post findet Anklang
Für seine Worte erhält Maschmeyer in der Kommentarspalte viel Unterstützung. «Sehe ich genauso. Entscheidend ist doch nicht, an welchem Schreibtisch jemand sitzt, sondern was am Ende dabei herauskommt», lautet etwa ein Kommentar. Einige wenige sprechen sie gegen Homeoffice aus und nennen dabei insbesondere das fehlende Gemeinschaftsgefühl als Grund. «Man ist näher an der Firma dran, fühlt sich mehr als Teil der Firma», meint ein User.