Darum gehts
- Die Grammy-Verleihung 2026 sorgte mit politischen Statements und Skandalen für Aufsehen
- Cher nannte versehentlich verstorbenen Musiker als Gewinner statt Kendrick Lamar
- Steven Spielberg und Dalai Lama gewannen überraschend Grammy für besondere Projekte
Die Grammy-Verleihung 2026 ist vorbei, doch die Gespräche rund um das wohl grösste Musik-Ereignis des Jahres fangen jetzt erst an. Und für Gesprächsstoff sorgten die Grammys mal wieder reichlich. Wir haben die fünf wichtigsten Highlights für dich zusammengefasst.
Bestes Album: Bad Bunny – «Debí tirar más fotos»
Bester Song: Billie Eilish – «Wildflower»
Beste Aufnahme: Kendrick Lamar, SZA – «Luther»
Beste Newcomerin: Olivia Dean
Bestes Rap-Album: Kendrick Lamar – GNX
Bestes urbanes Album: Bad Bunny – «DeBÍ TiRAR MáS FOToS»
Bestes Country-Album: Jelly Roll – «Beautifully Broken»
Bestes Pop-Album: Lady Gaga – «Mayhem»
Beste Pop-Solo-Performance: Lola Young – «Messy»
Bestes Album: Bad Bunny – «Debí tirar más fotos»
Bester Song: Billie Eilish – «Wildflower»
Beste Aufnahme: Kendrick Lamar, SZA – «Luther»
Beste Newcomerin: Olivia Dean
Bestes Rap-Album: Kendrick Lamar – GNX
Bestes urbanes Album: Bad Bunny – «DeBÍ TiRAR MáS FOToS»
Bestes Country-Album: Jelly Roll – «Beautifully Broken»
Bestes Pop-Album: Lady Gaga – «Mayhem»
Beste Pop-Solo-Performance: Lola Young – «Messy»
Grammys werden zur Polit-Bühne
Wo man eigentlich Grund zum Feiern gehabt hätte und die Musik im Zentrum hätte stehen sollen, kam man aufgrund der aktuellen Situation in den USA nicht um politische Statements herum. Viele der Stars trugen Anstecknadeln mit dem Slogan «ICE OUT», also «ICE raus». Damit machten sich die Stars gegen die US-Einwanderungsbehörde, die in den vergangenen Wochen immer wieder brutal durchgegriffen hat und sogar Menschen auf offener Strasse tötete, stark. Selbst Justin Bieber (31) und seine Ehefrau Hailey Bieber (29), die sich normalerweise aus politischen Angelegenheiten heraushalten, trugen die Pins. Als Billie Eilish (24) ihren Grammy auf der Bühne entgegennehmen durfte, sagte sie: «Niemand ist illegal auf gestohlenem Land! F*** ICE. Das ist alles, was ich zu sagen habe!»
Justin Bieber spaltet mit Auftritt die Gemüter
Für seinen Auftritt auf der Bühne entschied sich Justin Bieber für ein etwas fragwürdiges Outfit – wenn man es überhaupt Outfit nennen kann. Der Superstar trat nämlich in lilafarbenen Satin-Boxershorts auf die Bühne. Das Netz ist sich einig: Dieser Auftritt war etwas seltsam. Ein Fan schrieb auf X: «Wir brauchen eine Minute, um uns von Justin Biebers Grammy-Auftritt zu erholen», während jemand anderes sich fragte: «Warum will er so krampfhaft einzigartig sein?»
Chappell Roan zieht (fast) blank
Die Stars enttäuschten ihre Fans auch in diesem Jahr an den Grammys nicht mit ihren Outfits auf dem roten Teppich. Dabei spielt es keine Rolle, ob im guten oder schlechten Sinne. Während Heidi Klum (52) mit ihrem Kleid für Spott sorgte und mit einem rohen Poulet verglichen wurde, hing das Kleid von Sängerin Chappell Roan (27) am seidenen Faden – oder besser gesagt am gepiercten Nippel.
Im Vergleich zu Bianca Censoris (31) Nackt-Auftritt vom vergangenen Jahr wirkte die «Pink Pony Club»-Interpretin aber beinahe prüde.
Cher wirkt verwirrt
Musik-Ikone Cher (79) erhielt in diesem Jahr einen Ehren-Grammy. Sichtlich gerührt hielt sie eine kurze Dankesrede und wollte dann wieder von der Bühne verschwinden. Allerdings sollte sie noch den Grammy für die «Beste Aufnahme des Jahres» überreichen. Moderator Trevor Noah konnte die Sängerin gerade noch davon abhalten, schon wieder von der Bühne zu verschwinden. Damit aber nicht genug. Als Cher den Umschlag öffnet, verkündet sie den Sieger Luther Vandross. Das Problem daran war allerdings, dass Luther Vandross bereits 2005 gestorben ist. Der Song «Luther» von Kendrick Lamar ist allerdings nach ihm benannt – und Lamar war der tatsächliche Sieger des Grammys. Cher korrigierte sich und Kendrick Lamar durfte seinen Preis entgegennehmen.
Gleich zwei ungewöhnliche Preisträger
Wären die Grammys die Oscars gewesen, hätte man sich über einen Preis für Steven Spielberg (79) wenig gewundert. Dass der Starregisseur allerdings einen Grammy erhält, ist dann doch nicht so alltäglich. Spielberg agierte als Produzent bei der Musik-Doku «Music by John Williams». Williams komponierte für etliche Filme von Steven Spielberg die Filmmusik, so etwa für «Jaws», «Jurassic Park», «Indiana Jones» oder «E.T.». Für Steven Spielberg ist es der erste Grammy, was ihn nun in den EGOT-Club gebracht hat. Das sind Personen, die einen Emmy, einen Grammy, einen Oscar und einen Tony besitzen.
Wen man allerdings noch weniger bei den Grammys erwartet – und noch dazu als Gewinner – ist der Dalai Lama (90). Dieser lieh dem Hörbuch «Meditations: The Reflections of His Holiness the Dalai Lama» seine Stimme und räumte damit prompt einen Grammy ab.