Nach dem Selbstmord von Schlager-Star Rudi am letzten Mittwoch musste Vreni sogar in das Spital eingeliefert werden. Die Anteilnahme und die Sorge in der Volksmusik-Szene und bei den Fans sind gross.
«Vreni geht es den Umständen entsprechend gut», sagte ihre Schwester Daniela Aerni (38) gestern zu BLICK. «Sie befindet sich in der Obhut ihrer Familie. Und sie wird von professioneller Hilfe betreut. Um Vreni muss sich niemand Sorgen machen.»
Gemeinsam hätten sie in den letzten Tagen die heute in Zürcher Regionalzeitungen erscheinende Todesanzeige aufgesetzt. Darin heisst es: «Als Musiker, Komponist und Produzent hat er mit seinen Liedern anderen Menschen immer Mut gemacht und Freude bereitet.»
Aber in der dunkelsten Zeit seines eigenen Lebens seien Rudis gesammelte helle Stunden aufgebraucht gewesen. «Die zahlreichen Lieder, die er uns hinterlässt, tragen dazu bei, dass er unvergessen bleibt.»
Die Trauerfeier für Rudi Margreiter findet am Mittwoch, um 14.30 Uhr, in der katholischen Kirche Effretikon statt. Die Beerdigung wird zum Gipfeltreffen der Schweizer Showszene.
«Wir wollen zusammenhalten, wenn die Zeiten schlimm sind», sagt Vic Eugster (65). Und Nella Martinetti (59) ist überzeugt: «Es werden ganz viele Künstler kommen, um Vreni in dieser schweren Stunde Kraft zu spenden.»
Die Urnenbeisetzung hingegen findet im engsten Familienkreis statt. «Das ist uns sehr wichtig», sagt Daniela Aerni, «bitte respektiert diesen Wunsch.»