Fünf Brandstiftungen habe der Mann gestanden, teilte die Oberstaatsanwaltschaft am Dienstag mit. Die sechste, bei der eine Scheune niederbrannte und das angebaute Wohnhaus ausbrannte, bestreitet der heute 38-Jährige.
Bei diesem sechsten Fall wirft ihm die Oberstaatsanwaltschaft qualifizierte Brandstiftung vor. Er habe wissentlich Menschen in Gefahr gebracht.
Für die Brandstiftungen und mehrfachen Hausfriedensbruch soll der Mann eine Freiheitsstrafe von sechs Jahren erhalten, aufgeschoben zugunsten einer stationären Massnahme. Laut der Oberstaatsanwaltschaft gab er an, die Brände aus Frust über seine Lebenssituation und im Zusammenhang mit übermässigem Alkoholkonsum gelegt zu haben.
Der Schweizer befindet sich im vorzeitigen Massnahmenvollzug. Der Termin der Verhandlung vor dem Bezirksgericht Muri ist noch nicht bekannt, wie eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Aargau auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA sagte.
(SDA)
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