Wissenspodcast «Durchblick»
So wurde die Schweiz zum Mafialand

Ob Drogenhandel, Zwangsprostitution oder Schwarzarbeit – das organisierte Verbrechen hat sich in der Schweiz eingenistet. Die Polizei schätzt, dass über 400 Mafiosi aktiv sind. «Durchblick» erklärt, wie die Mafia funktioniert und wie die Polizei die Verbrecher jagt.
Publiziert: 12.10.2023 um 13:05 Uhr
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Aktualisiert: 27.11.2023 um 17:35 Uhr
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300 Millionen Franken verdient die Mafia in der Schweiz – alleine mit Kokain. Jedes Jahr. Das schätzt eine Studie der Universität Lausanne und Sucht Schweiz. Organisierte Verbrecherbanden schmuggeln das weisse Pulver von Kolumbien nach Europa und verteilen es an die lokalen Dealer. Zürich, Basel und Genf gehören zu den europäischen Städten, in denen am meisten Koks im Abwasser nachgewiesen werden kann.

Jahrzehntelang wurde die Mafia in der Schweiz unterschätzt. «Die organisierte Kriminalität sehen und spüren wir nicht. Sie fliegt unter dem Radar», so Nicoletta della Valle. Die Direktorin der Schweizer Bundespolizei kämpft auf Bundesebene gegen die Schattenwirtschaft. Sie vernetzen nationale Behörden wie kantonale Polizeien, Migrationsämter oder Handelsregister und tauscht sich mit ausländischen Polizeien aus.

Welche mafiösen Gruppen in der Schweiz ihr Unwesen treiben, mit welchen Tricks sie arbeiten und wie sie sich hier etabliert haben – Antworten liefert diese neuste Folge des Wissenspodcasts «Durchblick».

Recherche: Alexander Wenger
Moderation: Daniel Fanslau & Alexander Wenger
Produktion: Carlo Lardi

«Durchblick» erscheint auf Blick.ch, Spotify und Apple Podcasts.


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