Das sind die Top 20
Weltweite Besucherzahlen erreichen Rekordhöhe

Der weltweite Tourismus hat nach fünf Jahren wieder das Niveau von vor der Corona-Pandemie erreicht. Rund 1,47 Milliarden internationale Ankünfte wurden im vergangenen Jahr gezählt. Blick zeigt, welche Länder am meisten Gäste anzogen.
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epa08853084 A woman rests on a chair at Misericordia beach in Malaga, southern Spain, 30 November 2020. According to a study of the Malaga's provincial government, citizens' irresponsible behavior damaged the touristic sector in Costa del Sol. According to the study, parties and gatherings with numerous people not keeping social distance and not wearing facial masks caught the attention of the media, something that would have affected 1,057 potential tourists. A new campaign, launched by the provincial government tries to avoid this type of behaviors in order to boost tourism in Costa del Sol again. EPA/Jorge Zapata
Foto: JORGE ZAPATA

Darum gehts

  • Weltweiter Tourismus erreicht Vorkrisenniveau mit 1,47 Milliarden internationalen Ankünften
  • Frankreich bleibt meistbesuchtes Land, Japan und Thailand verzeichnen starkes Comeback
  • Schweiz knapp ausserhalb der Top 20 mit geschätzten 17-20 Millionen Besuchern

Die Welttourismusorganisation UN Tourism in Madrid hat die Zahlen zum globalen Reiseverhalten 2024 veröffentlicht. Die Spitzenplätze bei den meistbesuchten Ländern der Welt haben sich nicht verändert: Frankreich vor Spanien und den USA, bezogen auf die Einreisezahlen. Und die USA vor Spanien und Grossbritannien, wenn es um die Einkünfte pro Tourist geht.

Die Studie zeigt auch: Die globale Reiselust hält an. Der weltweite Tourismus hat fünf Jahre nach Ausbruch der Corona-Krise sein früheres Niveau wieder erreicht. Rund 1,47 Milliarden internationale Ankünfte wurden im vergangenen Jahr gezählt.

Und so sieht die Rangliste aus – wobei vorauszuschicken ist, dass die definitiven Zahlen für Grossbritannien und China noch nicht vorliegen:

  1. Frankreich, 102 Millionen Besucher (+2 Prozent)
  2. Spanien, 93,8 Millionen (+10,1 Prozent)
  3. USA, 72,4 Millionen (+8,3 Prozent)
  4. Türkei, 60,6 Millionen (+10,5 Prozent)
  5. Italien, 57,9 Millionen (+1,4 Prozent)
  6. Mexiko, 45 Millionen (+6,6 Prozent)
  7. China, k.A. (geschätzt 40 Millionen, +12 Prozent)
  8. Vereinigtes Königreich, k.A. (geschätzt 39 Millionen, +4,8 Prozent)
  9. Deutschland, 37,5 Millionen (+7,8 Prozent)
  10. Japan, 36,9 Millionen (+47 Prozent)
  11. Griechenland, 36 Millionen (+10,1 Prozent)
  12. Thailand, 35,5 Millionen (+26,3 Prozent)
  13. Österreich, 32,2 Millionen (+4,2 Prozent)
  14. Vereinigte Arabische Emirate, k.A. (geschätzt 30,5 Millionen, +9 Prozent)
  15. Saudi-Arabien, 29,7 Millionen (+8,4 Prozent)
  16. Portugal, k.A. (geschätzt 28,2 Millionen, +6,3 Prozent)
  17. Malaysia, 25 Millionen (+24,2 Prozent)
  18. Hongkong, 21,9 Millionen (+27,9 Prozent)
  19. Niederlande, 21,3 Millionen (+4,8 Prozent)
  20. Indien, 20,6 Millionen Besucher (+8,8 Prozent)

Frankreich führt die Liste seit Jahren an. Auffällig ist das Comeback von Ländern wie Thailand oder Japan. Derweil zeigen die Prognosen für die USA eher nach unten.

Für die Schweiz führt UN Tourism noch keine Zahlen auf. Im Jahr 2024 wurden laut Schweiz Tourismus rund 42,8 Millionen Hotelübernachtungen verzeichnet, was einem neuen Höchststand entspricht. Die Anzahl der Touristen, die die Schweiz jährlich besuchen, wird nicht präzise ausgewiesen – wie bei einigen der oben gelisteten Länder auch – aber liegt etwa bei 17 bis 20 Millionen. Also nur knapp ausserhalb der globalen Top 20.

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