Der Laubtracker zeigt es dir
Wo ist die Schweiz im Herbst am buntesten?

Wunderbare Aussicht, milde Temperaturen und leuchtende Wälder: Der Herbst bietet ideale Verhältnisse für Ausflüge. Die besten Tipps für viel Genuss, ungewöhnliche Hotels und unvergessliche Naturerlebnisse zu Fuss und per Bike.
Ein Highlight im Herbst: Das Farbenspiel der Bäume, wie hier zum Beispiel auf der Fafleralp im Wallis.
Foto: Schweiz Tourismus / Andre Meier
Dies ist ein bezahlter Beitrag, präsentiert von Schweiz Tourismus

Der Sommer gehört den Badeseen, der Winter den Skipisten. Und der Herbst? Er etabliert sich in der Schweiz zunehmend als weitere attraktive Saison für Entdeckerinnen und Entdecker.

Wenig verwunderlich, denn wenn sich Grün, Gelb und Rot in den Wäldern und Weinreben mischen und die Herbstsonne alles in ein goldenes Licht taucht, steigt die Lust auf Ausflüge, bei denen die Blätter unter den Füssen – oder Veloreifen – rascheln. Zudem fällt das Naturschauspiel der bunten Herbstwälder mit der traditionsreichen Wild- und Kastaniensaison zusammen.

Der Herbst umarmt uns also mit warmen Farben und einer kulinarischen Fülle – und einem wahren Feuerwerk an möglichen Aktivitäten.

Hier unsere Tipps, mit denen sich in dieser Jahreszeit maximal viel Verblüffendes erleben lässt.

1

Den bunten Bäumen nach

Die leuchtenden Lärchen des Engadins sind berühmt. Weniger bekannt: Wer über den Albulapass zu ihnen fährt, erlebt bereits am Lai da Palpuogna bei Preda eine Farbexplosion.
Foto: Schweiz Tourismus / swiss-image.ch / Jan Geerk

Wer herausfinden möchte, wo die Wälder aktuell am intensivsten leuchten, nutzt am besten den Laubtracker von Schweiz Tourismus. Einfach auf der interaktiven Schweizerkarte den gewünschten Ort anklicken, und schon liefert die betreffende Webcam einen Eindruck in Echtzeit. So lassen sich Trips punktgenau planen.

Inspiration zu den schönsten Farbspots gibts zudem in der Hitliste 16 Wanderungen zu den buntesten Bäumen. Auf Baumwipfelpfaden, zum Beispiel in Neckertal im Toggenburg, lässt sich das Farbenspiel sogar in luftiger Höhe bestaunen.

Dass sich Blätter und Nadeln verfärben, ist übrigens ein Schutzreflex: Wenn das Tageslicht im Herbst abnimmt, drosseln Bäume die Fotosynthese und bauen das Blattgrün ab. Erst dadurch werden die gelben und roten Farbstoffe sichtbar (mehr erfahren).

2

Zu Fuss durch wilde Täler

Neben der Natur sind im Binntal auch die typischen Walserhäuser eine Attraktion.
Foto: Schweiz Tourismus / Simon Ricklin

Im Laubtracker vertreten ist auch das Binntal. Das Kleinod im Wallis gehört zu den versteckten Tälern der Schweiz, die wunderbare Möglichkeiten für wildromantische Momente bieten. Es ist naturbelassen, und neben den sich verfärbenden Bäumen können zahlreiche traditionelle Walserhäuser bestaunt werden. Das Binntal ist ein Paradies für alle, die gerne wandern oder Mineralien suchen wollen.

Tipp: Im Hotel Ofenhorn nächtigen, am besten in einem liebevoll restaurierten Nostalgiezimmer, das an die Pionierzeit der Hotellerie erinnert.

Für Fans von urchigen Tälern lohnt sich in der Ostschweiz beispielsweise ein Abstecher zum Ofenloch. Die beeindruckende Schlucht gilt wegen ihrer abgelegenen Lage zwischen Neckertal und Toggenburg als Highlight für Wanderer und Abenteurer.

Abgeschiedene Täler gibt es aber auch im Unterland. Das beweist das Sagimülitäli bei Linn am Bözberg. Es beherbergt neben der Linner Linde, die mit 25 Metern Höhe und 11 Metern Umfang zu den grössten Bäumen in der Schweiz zählt, auch den grössten Wasserfall des Kantons Aargau (noch mehr Insidertipps für den Schweizer Herbst).

3

Faszinierende Tierbeobachtungen

Beeindruckend: Zwei Hirsche im Konkurrenzkampf.
Foto: Schweiz Tourismus / Colin Frei

Abseits viel benutzter Pfade kann man auch Dinge erleben, die man noch nie erlebt hat. Mit etwas Glück lässt sich etwa im Engadiner Tal Val Trupchun oder in der Biosphäre Entlebuch das beeindruckende Spektakel der Hirschbrunft hautnah erfahren. Die Laute der röhrenden Hirschstiere und ihre hart ausgetragenen Kämpfe sind unvergesslich (weitere Tipps für Wildtierbeobachtungen).

Auch im Kanton Freiburg kann man Alpentiere – und Alpenblumen – bestaunen. Dort lässt sich mit dem Breccaschlund in Schwarzsee eine wahre Urlandschaft erkunden, die von Gletschern geformt wurde.

4

Besondere Biketouren

Im Herbst herrschen beste Bedingungen für eine Passfahrt mit dem Velo. Hier gehts über den Furka Richtung Andermatt.
Foto: Andermatt-Ursental Tourismus

Spazieren und Wandern machen Spass. Aber manchmal will man auch schneller vorwärtskommen und noch mehr von der Schweiz sehen. Dann heisst es ab aufs Bike! Im Unterengadin warten zum Beispiel neue Graveltouren durch versteckte Seitentäler wie das Val Sinestra oder das Val Plavna (noch mehr Inspirationen für Graveltouren).

E-Bikerinnen und -Biker kommen unter anderem bei Herbstvelotouren durch den Kanton Schaffhausen auf ihre Kosten. Es warten etwa die Seerücken-Route oder die Rheinfall-Route. Ein herbstlicher Höhepunkt ist zudem die Ostschweizer Wein-Route, die durch malerische Rebberge führt.

Wer lieber mit dem Rennvelo unterwegs ist, hat im Herbst gute Bedingungen für Passfahrten. Wunderschön ist zum Beispiel die Fahrt über den Furka Richtung Andermatt. Will man irgendwo übernachten, ist man in einem der Bikehotels and -lodgings gut aufgehoben.

5

Magische Momente in den Rebbergen

Der Herbst steht natürlicherweise auch ganz im Zeichen des Weins.
Foto: Schweiz Tourismus / Dominik Baur

Das Wort «Wein» ist bereits in Tipp 4 gefallen. Kein Wunder: Die Erntezeit macht den Herbst zur Hochsaison für alle Geniesserinnen und Geniesser. Und Weinfans dürfen sich dabei über eine abwechslungsreiche Palette an Erkundungsmöglichkeiten freuen. Ob eine Einführung in die Weinverkostung in der Waadt, eine private Degustation von Wein und Käse im Kanton Schaffhausen oder eine Tuktuk-Weintour durch die Genfer Rebberge – für jeden Geschmack ist etwas dabei.

Eine besonders aktive Variante bietet das Tessin: Bei der geführten Tour «BikeAndWine» im Mendrisiotto radelt man durch goldgelbe Reben und verbindet sportliche Betätigung direkt mit regionalen Rebsorten und kulinarischen Zwischenstopps (weitere Inspirationen für Önotouristinnen und -touristen).

Sollen «Rot, Rosé und Weiss» auch beim Übernachten eine Rolle spielen, wählt man am besten ein Weinhotel. Neben Herbergen mitten in den Weinbergen gibt es auch Übernachtungen im Weinfass.

6

Auf den Spuren der Marroni

Castagnata in Ascona: Ein Kastanienexperte röstet die Maroni über offenem Feuer.
Foto: Schweiz Tourismus / Jan Geerk

Neben feinen Tropfen spielt hierzulande im Herbst natürlich auch die Kastanie eine wichtige Rolle. In zahlreichen Kantonen wird sie breit gefeiert. Zum Beispiel im Rahmen des Kastanienfests im Muggiotal oder in Ascona bei der Castagnata im Tessin. Oder am Kastanienfest in Fully VS und am Kastanientag in Stans NW

Auf dem bekannten Kastanien-Lehrpfad im Bergell GR lässt sich noch mehr über die Nussfrucht des Kastanienbaums erfahren, die bei uns als geröstete Marroni auf den Tisch – oder ins Säckli – kommt. Oder als Vermicelles das Zvieri oder das Dessert versüsst.

7

Aktivität und Wellness verknüpfen

Im Les Bains de la Gruyère wellnesst man mit Blick auf die herbstliche Natur.
Foto: La Gruyère Tourisme

Zuerst ausgiebig wandern oder biken und sich dann beim Wellnessen erholen: ein Vergnügen, gerade auch, wenn es draussen langsam kälter wird. Neben bekannten Anlagen wie der Therme Zurzach und dem Forty Seven Thermalbad im Aargau oder der Leukerbad Therme im Wallis kommt man auch in Les Bains de la Gruyère auf seine Kosten.

In Locarno lockt mit den Termali Salini & Spa das grösste Natursolebad des Tessins. Dazu gibt es mediterrane Kulinarik im Grotto (weitere Spa & Wellness Hotels and Lodgings).

8

Im historischen Hotel übernachten

Hotel mit Historie: das Kreuz Herzogenbuchsee.
Foto: Kreuz Herzogenbuchsee

Wer an einem Ort etwas verweilen will, bucht ein Hotel. Das Schöne: Für jedes Bedürfnis gibt es das passende Angebot, wie schon die Beispiele bei Wein, Velo und Wellness gezeigt haben.

Auch Freunde von historischen Hotels dürfen sich über ein stattliches Angebot freuen. In Comologno oberhalb von Locarno im Kanton Tessin steht beispielsweise der Palazzo Gamboni. Hier verkehrten Grössen wie Schriftsteller und Literaturnobelpreisträger Elias Canetti oder Maler und Grafiker Max Ernst. Das Bauwerk stammt aus der Mitte des 18. Jahrhunderts und wurde sanft renoviert. Da das Hotel nur fünf Zimmer hat, geniessen Gäste hier viel Privatsphäre.

Ein Besuch des «Historischen Hotels des Jahres 2025» ist ebenfalls lohnenswert. Das Kreuz Herzogenbuchsee im Kanton Bern ist ein lebendiger Kulturort und verfügt über zwölf individuelle Bijoux-Zimmer (mehr Swiss Historic Hotels and Lodgings kennenlernen).

Alle historischen Hotels im Angebot von Schweiz Tourismus entsprechen klar definierten Qualitätskriterien.

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Dieser Beitrag wurde vom Ringier Brand Studio im Auftrag eines Kunden erstellt. Die Inhalte sind redaktionell aufbereitet und entsprechen den Qualitätsanforderungen von Ringier.

Kontakt: E-Mail an Brand Studio

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