Warum in die Ferne schweifen, wenn es in der Schweiz doch so schön ist? Wie zum Beispiel im Gebiet rund um Andermatt und Disentis Sedrun. Dort, wo das Urnerland an das Bündnerland grenzt, warten malerische Dörfer, eine wunderbare Natur mit imposanten Gipfeln und jede Menge Wander-, Sport- und Erlebnismöglichkeiten.
Auch dieses Jahr gibt es für die Gäste wieder eine Sommer-Challenge. Via App und QR-Code können Punkte bei speziellen Aktivitäten gesammelt werden, die sich bei den Tourismusbüros in Goodies ummünzen lassen. Es warten Nusstörtli, Outdoor-Accessoires von Helly Hansen, Picknickmesser von Victorinox und als Haupt- und Zusatzpreis eine Woche Campingferien beziehungsweise ein Hüttengutschein für zwei Personen.
Besser fahren
Wer in der Region übernachtet, bekommt automatisch eine digitale Gästekarte. Sie sorgt an diversen Orten für Vergünstigungen, auch in Sachen ÖV. So lässt sich über die Gästekarte für gerade mal 20 Franken (Kinder: 10 Franken) das Berg&BahnTicket kaufen. Darin sind der Zug zwischen Disentis und Realp sowie sämtliche Bergbahnen bis zu sieben Tage inbegriffen (Informationen auf der Website beachten). Also am besten gleich beim Start deines Aufenthalts besorgen. Zusatzplus: Für diesen Kauf gibts die ersten 200 Challenge-Punkte und somit als Belohnung die kleinste Nusstorte der Welt.
Im Folgenden erfährst du, wie du sonst noch Punkte abräumen kannst. Und wie du schon bei einem Kurztrip von drei Tagen ein Highlight nach dem anderen erlebst. Dafür haben wir dir pro Tag ein Programm zusammengestellt, in das viele Tipps von Einheimischen eingeflossen sind.
Tag 1: Klettern und Goldrausch in Andermatt
Vormittag
Ein feines Frühstück sorgt für einen guten Auftakt. In der Bäckerei, Konditorei und Confiserie Café Oberalp geniesst du zum Beispiel lokale Backwaren und dazu aromatischen Kaffee oder Tee.
Gestärkt geht es anschliessend zum Klettersteig Diavolo. Sein Schwierigkeitsgrad ist als K2-3 eingestuft, das heisst, er eignet sich auch für Einsteigerinnen und Einsteiger. Die Kletterroute ist einen Kilometer lang und mit 700 Meter Drahtseil, 265 Eisenstiften und Haken, künstlichen Tritten und zwei Leitern gesichert. Insgesamt gilt es, beim Aufstieg 519 Höhenmeter zu überwinden. Die Einblicke in die Schöllenenschlucht mit der legendären Teufelsbrücke und der tosenden Reuss sind dabei beeindruckend. Das Kletterabenteuer dauert etwa zweieinhalb Stunden.
Zmittag
Der Klettersteig endet zwischen Nätschen und Gütsch. Von dort aus lässt sich das Restaurant Gütsch by Markus Neff gut zu Fuss erreichen (Achtung, reservieren!). Es befindet sich bei der Bergstation der Gondelbahn Gütsch-Express (2340 m ü. M. ) und ist mit einem Michelin-Stern sowie 16 Gault-Millau-Punkten ausgezeichnet. Serviert wird unter anderem Pasta, die der Chef eigenhändig zubereitet.
Sind Kinder dabei, ist das Matti-Familienrestaurant die richtige Adresse. Es liegt an der Mittelstation des Gütsch-Express, kann also per Gondel oder auch wandernd erreicht werden. Auf der Speisekarte stehen beliebte Klassiker, etwa Chicken Nuggets, Fischchnuschperli und Burger.
Als Bonus gibt es dort den Matti-Spielplatz sowie eine Kletterwand, bei der ebenfalls Punkte für die Challenge gesammelt werden können. Für alle, die noch nicht genug vom Klettern haben.
Nachmittag
Mit dem Gütsch-Express geht es zurück ins Dorf. Dort kann man sich kurz frisch machen und dann Andermatt erkunden. Zum Beispiel mit der Schnitzeljagd «Goldrausch im Urserntal». Dabei gilt es, Rätsel zu lösen, um einen verlorenen Schatz zu finden. Ein Spass für Gross und Klein.
Auch ein Abstecher ins Mundart-Café lohnt sich. Das Kreativ-Café bietet nicht nur hausgemachte Leckereien an, sondern ist auch ein offenes Malstudio. Zudem lässt sich dort Keramik bemalen. Und es ist eine der Stammbeizen von Abfahrtslegende Bernhard Russi, der aus Andermatt stammt.
Zusatztipp: Wer beim Herumschlendern in Andermatt auf Bänz Simmen trifft, sollte sich Zeit für einen Schwatz nehmen. Er gilt als Dorforiginal und macht auch Führungen, auf denen er allerlei Wissenswertes erzählt, das in keinem Reiseführer steht. Zum Beispiel zu Geschichte und Geologie.
Sommer-Highlights Andermatt
Znacht
Wer mit Einheimischen ins Gespräch kommen und vielleicht auch ein bisschen Klatsch und Tratsch erfahren will, sollte im Restaurant Spycher vorbeischauen. Es liegt im Zentrum von Andermatt und ist bekannt für seine verführerischen Pizzen.
Für den Schlummertrunk empfiehlt sich der Adler. In der Kult-Beiz ist Jumbo am Drücker, der seine Gäste stets mit einem freundlichen «Uela!» begrüsst. Er ist Schweizer Meister im Cocktail-Mixen und hat nicht nur das Standart-Repertoire drauf, sondern kreiert Cocktails auch auf Wunsch. Einfach verraten, ob du es süss, fruchtig, würzig, stark oder leicht magst, und Jumbo zaubert etwas aus dem Ärmel beziehungsweise Shaker.
Hier holst du Challenge-Punkte
- 200 Punkte Klettersteig Diavolo
- 200 Punkte Goldrausch im Ursental
- 200 Punkte Kletterwand Matti
- 200 Punkte Mundart-Café
- 200 Punkte Kauf Berg&BahnTicket
Die Sommer-Challenge ist ein interaktives Erlebnis in der Ferienregion Andermatt und Disentis Sedrun. Teilnehmende absolvieren verschiedene Aktivitäten, sammeln dabei Badges über die MountainAccess-App und können attraktive Preise gewinnen.
So funktionierts:
App herunterladen und registrieren
Sommer-Challenge unter MyMoments starten
QR-Codes scannen und Punkte sammeln
Badges erhalten
Preise gewinnen
Die Sommer-Challenge ist ein interaktives Erlebnis in der Ferienregion Andermatt und Disentis Sedrun. Teilnehmende absolvieren verschiedene Aktivitäten, sammeln dabei Badges über die MountainAccess-App und können attraktive Preise gewinnen.
So funktionierts:
App herunterladen und registrieren
Sommer-Challenge unter MyMoments starten
QR-Codes scannen und Punkte sammeln
Badges erhalten
Preise gewinnen
Tag 2: Schwimmen und Traumaussicht in Disentis Sedrun
Vormittag
Wer gerne schwimmt, kann den Tag mit ein paar Längen im 25-Meter-Becken des frisch renovierten Erlebnisbads Bogn Sedrun beginnen. Im Römischen Bad warten ausserdem wohltuende Dampf- und Wasserbäder inmitten eines magischen Lichtspiels. Gerade auch dann ideal, wenn das Wetter mal nicht mitmachen sollte. Darf es mehr Action sein, gehts ab auf die Rutsche.
Nach dem Wasserplausch gibts im La Miula den besten Baristakaffee der Region und ein Gipfeli.
In der Sport- und Freizeitanlage Center Fontauna in Disentis kommt man danach beim Indoor-Klettern und -Bouldern auf seine Kosten. Interessierte ohne Vorkenntnisse können beim Bouldern erste Versuche machen. Im Center Fontauna sind auch andere Sportarten möglich, zum Beispiel Badminton, Tennis oder Minigolf. Zudem gibt es einen Pumptrack und einen Spielplatz.
Beim Center quasi um die Ecke ist La Pendenta. Ein Spaziergang über die mit 280 Metern längste Hängebrücke Graubündens ist wirklich beeindruckend, schwebt sie doch rund 100 Meter über dem Rhein.
Zmittag
Ein guter Lunch-Tipp ist zum Beispiel die Stiva Sogn Placi im Kloster Disentis. Dort gibt es unter anderem währschafte Suppe mit Brot aus der Klosterbäckerei. Dazu lässt sich ein Klosterwein geniessen. Kombinieren kann man das auch mit einer Klosterführung oder einem Besuch im Klostermuseum.
Wer eine traumhafte Aussicht geniessen will, steigt in die Luftseilbahn Cuolm da Vi in Sedrun und besucht das neue Panorama-Restaurant Parvis. Von dort gibts eine freie Sicht über die Berge der Surselva und des Urnerlands. Auf der Speisekarte stehen unter anderem einheimische Spezialitäten wie regionale Würste und Pizokel (traditionelle Bündner Mehlspeise, die an Spätzli erinnert).
Nachmittag
Nach der Verpflegung auf dem Berg bietet sich die Wanderung zurück ins Tal als Aktivität an (Dauer: etwas mehr als eineinhalb Stunden). Oder du nimmst die Luftseilbahn und tobst dich noch ein wenig auf dem Catrina Flow Trail oder im Skills Park aus.
Znacht
Willst du eine alte Bündnerstube erleben, steigst du in der Stiva Grischuna in Disentis ab. Sie ist über dreihundertjährig und bietet unter anderem einheimische Klassiker wie Capuns, Maluns und Polenta. Das Lokal ist mit 13 Gault-Millau-Punkten ausgezeichnet.
Für einen Schlummertrunk bietet sich das Nangijala an. Seinen Namen verdankt es dem Umstand, dass es früher von Schweden geführt wurde. Nangijala ist nämlich ein Begriff aus Astrid Lindgrens Roman «Die Brüder Löwenherz» und bedeutet etwa so viel wie Paradies.
Hier holst du Challenge-Punkte
- 200 Punkte Bogn Sedrun
- 200 Punkte Center Fontauna
- 200 Punte La Pendenta
- 200 Punkte Catrina Flow Trail oder Skills Park
- 200 Punkte Kauf Berg&BahnTicket
Sommer-Highlights Disentis Sedrun
Tag 3: Urban Golf über dem Berg
Vormittag
Warum nicht mal eine Trendsportart wie Urban Golf ausprobieren? Bei diesem unterhaltsamen Abenteuer gelangt man vom Bündner- ins Urnerland oder umgekehrt. Unterwegs gibt es viel Bewegung an der frischen Luft und jede Menge Spass. Du kannst den Spielplausch von Andermatt, Sedrun oder Disentis aus starten. Bei der Anmeldung im Tourismusbüro wirst du mit einem Golfschläger und mehreren weichen Golfbällen ausgerüstet. Dazu gibt es ein «Bäseli», das als Abschlaghilfe – im Fachjargon Tee – dient. Ein Plan verrät zudem, wo die Spielbahnen zu finden sind. Eingelocht wird bei der unterhaltsamen Trendsportart unkonventionell: Statt eines Lochs im Rasen gilt es zum Beispiel, einen Laternenpfahl, einen Brunnen oder einen Gullydeckel zu treffen (mehr Infos im Erfahrungsbericht).
Zmittag
Die Spielroute führt von allen Startpunkten aus zum Oberalppass. Dort lässt sich idyllisch lunchen. Entweder auf der Bündner Seite in der Ustria Alpsu (Küche mit Veltliner Flair). Oder auf der Urner Seite im Restaurant Piz Calmot (unbedingt Ryys und Poor, also Urner Lauchrisotto, probieren).
Noch ein Zwischenverpflegungs-Tipp: Auf der Bündner Seite kannst du dich in Hofläden mit allerlei regionalen Köstlichkeiten gegen den kleinen Hunger wappnen. Also einen Zwischenstopp einplanen.
Nachmittag
Bevor du dich den Berg wieder hinunterspielst (am besten auf der anderen Seite, damit du Neues entdeckst), empfiehlt sich ein Foto mit dem Leuchtturm. Das 14 Meter hohe Bauwerk erinnert daran, dass oberhalb vom Oberalppass der Rhein entspringt. Es ist eine Kopie des Leuchtturms, der früher in Holland an der Mündung des Rheins in die Nordsee stand und damit das Ende des Rheins markierte.
Ist der Kurs zu Ende gespielt, lässt sich die Ausrüstung im Tourismusbüro des jeweiligen Endpunktes zurückgeben.
Hier holst du Challenge-Punkte
- 200 Punkte Urban Golf
- 200 Punkte Kauf Berg&BahnTicket
Lust bekommen, weitere Ferientage anzuhängen? Dann hier noch ein paar zusätzliche Tipps:
- Nimm in Andermatt die Panoramawanderung von der Bergstation Gütsch zum Schneehüenerstock unter die Füsse. Plane dabei einen Zwischenhalt am Lutersee ein. Wer das eiskalte Wasser nicht scheut, kann darin sogar baden. Familien mit Kids können dabei auch den Gloria-Trail erkunden (ergibt 200 Challenge-Punkte). Er umfasst acht Posten mit Spiel- und Entdeckungselementen.
- Für alle mit Kindern ebenfalls interessant: In Andermatt gibt es den Themenweg «Mollys Lieblingsplätze». Die spielerische Entdeckungsreise entlang dem Unteralp-Rundweg bietet 13 Posten, an denen gerätselt werden kann. Achtung: Vorgängig die Schatzkarte im Tourismusbüro besorgen. Die Absolvierung bringt 200 Punkte bei der Challenge.
- Ein weiterer Tipp in Andermatt ist der HospenTrail. Dieser Fitnessparcours verfügt über zwölf Trainingsstationen. Und bringt ebenfalls 200 Punkte ein.
- Vom Oberalppass aus kannst du zudem in rund 2 Stunden zum Tomasee wandern, der die Quelle des Rheins ist. Schwierigkeitsgrad: mittel. Hier gibt es ebenfalls 200 Punkte für die Challenge zu holen.
- Von Disentis aus ist es ein Katzensprung auf den Ausflugsberg Caischavedra. Dort befindet sich die Ganzjahres-Rodelbahn Catrina (200 Punkte). Ein Spass für die ganze Familie.
- Bialas Vacanzas bietet ein ganz spezielles Ferienprogramm für Klein und Gross. Jeden Tag gibt es dabei ein neues Abenteuer. Wer eines davon absolviert, sichert sich ebenfalls 200 Punkte.
- Zwar ohne Challenge-Punkte, aber nicht minder eindrücklich, wenn du in Disentis bist: Mit Gold-Gusti oder in Stefans Goldwaschcamp nach Nuggets suchen. Oder mit erfahrenen Experten Jagd auf Bergkristalle machen. Ein unvergessliches Abenteuer.
Dieser Beitrag wurde vom Ringier Brand Studio im Auftrag eines Kunden erstellt. Die Inhalte sind redaktionell aufbereitet und entsprechen den Qualitätsanforderungen von Ringier.
Kontakt: E-Mail an Brand Studio
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