Marseille ist die älteste Stadt Frankreichs – und eine der vielseitigsten. Seit ihrer Gründung vor mehr als 2600 Jahren ist die Hafenstadt ein Treffpunkt verschiedener Kulturen und Einflüsse. Das spürt man bis heute: Rund um den Vieux-Port, in den engen Gassen von Le Panier oder im kreativen Cours Julien zeigt sich die Stadt immer wieder von einer anderen Seite.
Wer Marseille besucht, sollte sich Zeit nehmen, einfach durch die Quartiere zu schlendern. Zwischen kleinen Cafés, Märkten, Concept Stores und Street-Art gibt es viel zu entdecken. Gleichzeitig sorgen Museen, historische Bauwerke und die Nähe zum Meer für jede Menge Abwechslung. Die schönsten Erlebnisse in Marseille auf einen Blick.
1. Am Vieux-Port in den Tag starten
Der Alte Hafen ist das Herz von Marseille. Frühmorgens herrscht hier eine ganz besondere Atmosphäre, wenn Fischer ihren Fang anbieten und die ersten Cafés öffnen. Von hier aus lässt sich die Stadt wunderbar zu Fuss erkunden.
Nicht weit entfernt liegen die Festung Saint-Jean und das MuCEM, das Museum der Zivilisationen Europas und des Mittelmeers. Schon allein die spektakuläre Architektur des Museums lohnt einen Besuch.
2. Durch Le Panier schlendern
Bunte Fassaden, kleine Plätze, Treppen und enge Gassen: Le Panier gehört zu den charmantesten Vierteln Marseilles. Das älteste Quartier der Stadt ist heute voller Galerien, Cafés, kleiner Läden und Street-Art.
Hier lohnt es sich besonders, ohne festen Plan loszuziehen. Hinter der nächsten Ecke wartet oft schon die nächste Überraschung.
3. Marseille von oben erleben
Für einen der schönsten Ausblicke über die Stadt geht es hinauf zur Basilique Notre-Dame de la Garde. Die weithin sichtbare Kirche thront über Marseille und bietet einen beeindruckenden Blick über den Vieux-Port, die Dächer der Stadt und das Mittelmeer.
4. Zeit für Shopping und Street-Art
Wer Lust auf Shopping hat, findet im Zentrum grosse Marken ebenso wie unabhängige Boutiquen und lokale Labels. Besonders spannend ist der Cours Julien: Das kreative Quartier ist bekannt für Street-Art, Plattenläden, Concept Stores, Cafés und eine lebendige Restaurant- und Barszene.
5. Raus aus der Stadt: die Calanques
Das Mittelmeer ist in Marseille nie weit entfernt. Ein besonderes Highlight sind die Calanques südlich der Stadt. Die spektakulären Kalksteinbuchten mit türkisfarbenem Wasser lassen sich je nach Saison und Zugänglichkeit zu Fuss, mit dem Boot oder teilweise mit dem Kajak entdecken.
Für Wanderungen sollte man sich vorab über aktuelle Zugangsregeln und allfällige Sperrungen informieren – insbesondere im Sommer kann die Waldbrandgefahr den Zugang einschränken.
6. Bouillabaisse und mediterrane Küche
Marseille schmeckt nach Mittelmeer. Auf den Speisekarten stehen frischer Fisch, Meeresfrüchte, Gemüse, Olivenöl und natürlich die berühmte Bouillabaisse. Wer die Stadt kulinarisch entdecken möchte, sollte aber auch lokale Klassiker wie Panisse, Pieds et Paquets oder die würzige Sauce Rouille probieren.
7. Den Abend in Cours Julien ausklingen lassen
Wenn es langsam dunkel wird, erwacht Marseille noch einmal richtig zum Leben. Rund um den Cours Julien und La Plaine reihen sich Bars, Restaurants und kleine Bühnen aneinander. Dazu kommen Konzerte, Kulturveranstaltungen und eine lebendige Nachtleben-Szene.
Marseille ist keine Stadt, die man in ein paar Stunden abhakt. Wer sich auf ihren Mix aus Hafenstadt, Kultur, Kulinarik und mediterraner Lebensfreude einlässt, entdeckt eine Destination mit ganz eigenem Charakter.
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