Bangkok, Berlin, New York
Das sind die besten Party-Städte der Welt 2026

Wo geht nachts die Post ab? Eine neue Rangliste zeigt, in welchen Städten Nachtschwärmer am meisten auf ihre Kosten kommen. Dafür wurden mehr als 24'000 Menschen zu ihrem Nachtleben befragt. Eine asiatische Metropole landet auf Platz eins.
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Wo feiert die Welt die wildesten Nächte? Die Ergebnisse der Umfrage sind teilweise verblüffend.
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Gunda BosselSEO-Redaktorin

Eine aktuelle Rangliste von Time Out zeigt, wo sich das Ausgehen besonders lohnt. Dafür wurden mehr als 24'000 Menschen in über 150 Städten befragt. Bewertet wurden unter anderem Qualität, Preise, Sicherheit und Atmosphäre.

Das Ergebnis: Bangkok landet auf Platz eins, knapp vor Berlin und New York.

1

Bangkok: Hier wird die Nacht zum Tag

Einmalige Aussicht von der Rooftop-Bar des MahaNakhon Skywalk. Der Turm beherbergt Thailands höchstes Observatorium und eine Bar auf dem Dach.
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Bangkok bietet praktisch alles: kleine Bars am Strassenrand, riesige Clubs, Rooftop-Bars und eine lebendige LGBTQ+-Szene. In Vierteln wie Chinatown oder Thonglor geht es von einer Bar zur nächsten. 73 Prozent der Einheimischen bewerten das Nachtleben als «gut» oder «fantastisch». Ebenso viele sagen, dass es einfach sei, in Bangkok Anschluss zu finden.

2

Berlin: Techno bleibt Trumpf

Berlin ist eine der grossen Party-Hauptstädte Europas. Zwar kämpft die Szene mit steigenden Mieten, gleichzeitig entstehen neue Kollektive und Open-Air-Partys. 78 Prozent bewerten die Szene als gut oder fantastisch. Für 62 Prozent sind klassische Bars und Pubs sogar das Beste der Stadt.

3

New York: Teuer, aber aufregend

New York ist aufregend und faszinierend. Aber auch sehr teuer.
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82 Prozent der New Yorker bewerten das Nachtleben als gut oder fantastisch. Die Kehrseite: Nur 40 Prozent finden den Ausgang erschwinglich. Gleichzeitig gilt New York als besonders aufregend, vielfältig und lebendig.

4

Melbourne: Vom Pub auf die Tanzfläche

In Melbourne gibt es für fast jeden Geschmack etwas: Pubs mit Livemusik, Cocktailbars, Clubs und LGBTQ+-freundliche Lokale. 77 Prozent bewerten das Nachtleben als gut oder fantastisch. Pubs sind besonders beliebt.

5

São Paulo: Hoch hinaus zum Feiern

São Paulo verwandelt sich nach Sonnenuntergang in einen riesigen Spielplatz. Besonders angesagt sind Bars und Clubs auf den Dächern historischer Gebäude. 74 Prozent bewerten die Qualität positiv, 71 Prozent finden den Ausgang erschwinglich.

6

Medellín: Reggaeton gibt den Ton an

Medellín: Die kolumbianische Stadt liegt im Aburrá-Tal inmitten der Anden und feiert ihren Reggaeton.
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In Medellín gehört Reggaeton zur Stadt wie die Berge rundherum. Neben grossen Clubs sind zahlreiche kleinere Bars, Listening-Bars und Speakeasys entstanden. 87 Prozent der Einheimischen finden das Nachtleben gut oder fantastisch, das ist der höchste Wert der gesamten Rangliste.

7

Johannesburg: Wenn andere längst schlafen

Johannesburg setzt auf Vielfalt: Deep House, Techno, Afro-House und Drum and Bass treffen aufeinander. Dazu kommen Cocktailbars und Livemusik. 80 Prozent sagen, dass es einfach ist, Anschluss zu finden.

8

Brighton: Klein, bunt und inklusiv

Luftaufnahme des Strands und der Promenade von Brighton mit dem berühmten Palace Pier.
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Die britische Küstenstadt punktet mit Vielfalt. Die LGBTQ+-Szene prägt das Nachtleben. Dazu kommen Bars, Clubs, feministische Paint-Raves, Fantasy-Partys und Livemusik. 84 Prozent sagen, dass es einfach ist, Kontakte zu knüpfen – der höchste Wert der Rangliste. 83 Prozent bewerten die Qualität positiv.

9

Peking: Günstig und vielseitig

Peking ist laut Time Out die günstigste Stadt der Top 20. Bei der Erschwinglichkeit erreicht die Hauptstadt 77 Prozent. Neben Techno- und Hip-Hop-Clubs gibt es Craft-Beer-Bars und Livemusik. 72 Prozent bewerten die Qualität positiv.

10

Amsterdam: Die Party zieht in die Quartiere

In Amsterdam meinen 77 % der Einheimischen, dass die Leute offen und freundlich sind.
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Amsterdam hat seinen Ruf als Party-Stadt über das historische Zentrum hinaus ausgedehnt. Besonders in Noord hat sich eine lebendige Szene mit Clubs, Bars und Kulturangeboten entwickelt. 77 Prozent der Einheimischen sagen, dass es einfach ist, Anschluss zu finden. 67 Prozent bewerten die Qualität des Nachtlebens positiv.

Diese Städte schaffen es ebenfalls in die Top 20

11. Porto: Bars, Clubs und eine lebendige Ausgehkultur machen die portugiesische Hafenstadt zum Partyziel.

12. Hongkong: Zwischen Wolkenkratzern und Neonlichtern reicht das Angebot von schicken Bars bis zu Clubs.

13. Athen: In der griechischen Hauptstadt beginnt der Abend spät und endet oft erst lange nach Mitternacht.

14. Madrid: In der spanischen Hauptstadt wird traditionell spät gefeiert.

15. Hanoi: Bars, Livemusik und Strassenkultur prägen das Nachtleben.

16. Seoul: Clubs, Bars und Essen nach Mitternacht machen Seoul zum Dauerbrenner.

17. Bengaluru: Die indische Tech-Metropole punktet mit Bars, Livemusik und einer wachsenden Clubszene.

18. Accra: Lokale Musikstile treffen auf Clubs und eine junge, internationale Szene.

19. Singapur: Die Stadt punktet besonders bei der Sicherheit: 93 Prozent beschrieben sie als sicher.

20. Mexiko-Stadt: Bars, Clubs, Livemusik und eine vielseitige Szene runden die Top 20 ab.

Und wo bleibt Zürich?

Für Schweizerinnen und Schweizer dürfte eine Frage besonders interessant sein: Warum fehlt Zürich? Time Out nennt für die Nightlife-Rangliste nur die 20 bestplatzierten Städte. Eine Platzierung einer Schweizer Stadt ausserhalb der Top 20 wird nicht angegeben. International muss sich zum Beispiel Zürich allerdings keineswegs verstecken. In der allgemeinen Time-Out-Rangliste der besten Städte der Welt 2026 landete Zürich auf Platz 11. Beim Nachtleben ist Zürich allerdings weniger auf riesige Partyviertel ausgerichtet. Bars, kleinere Clubs und Open-Air-Veranstaltungen prägen die Szene.

Das Nachtleben verändert sich

Die Rangliste zeigt einen grösseren Trend: Die klassische Clubnacht ist längst nicht verschwunden, sie bekommt jedoch Konkurrenz.

Immer wichtiger werden kleine Bars, Rooftops, Listening-Bars, Pop-up-Partys und ganze Nachtleben-Viertel. Viele ziehen von Ort zu Ort, treffen Freunde und entdecken neue Lokale. Die besten Party-Städte 2026 sind deshalb nicht zwingend jene mit den grössten Clubs. Es sind jene Städte, in denen nach Sonnenuntergang möglichst viel passiert.

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