In Skiferien mit Kindern kommt so manch erfahrene Skifamilie ins Schwitzen. Was tun, wenn der Sprössling beim schönsten Wetter nicht mehr auf die Piste will? Wie umgeht man genervte Blicke anderer Gäste im Skirestaurant? Welche Pisten eignen sich für Niveau des Juniors? Mit den folgenden Ratschlägen kannst du den Ferien auf der Piste entspannt entgegenblicken.
Planung ist die halbe (Ski-)Miete
Kinder sorgen immer für Überraschungen: Gut also, wenn alle anderen Aspekte der Ferien durchdacht sind. Wer die Skiausrüstung bereits zu Hause mietet, kann teure Sportgeschäfte im Skigebiet umgehen. Ski und Snowboards für Kinder kann man bei vielen Anbietern gleich für eine ganze Saison mieten. Wenn sich die Schuhgrössen ändern (man weiss schliesslich nie, wann der Junior in die nächste Wachstumsphase kommt) kann das gemietete Material meist problemlos ausgetauscht werden. Auch bei der Unterkunft fangen frühe Vogelfamilien den Wurm: Je früher man bucht, desto grösser ist die Auswahl und desto niedriger der Preis von Hotels und Ferienhäusern.
Buche anhand der (Kinder-) Bedürfnisse
Passe das Ziel der Winterferien den Vorlieben als Familie an. Wenn die Mama als Pistenprofi gerne viele verschiedene Pisten herunterfegt, ist ein grosses Skigebiet nötig. Geniessen die Eltern lieber einen gemütlichen Winter, empfehlen sich kleine, familiäre Skigebiete. Für die Bedürfnisse eines jungen Skianfängers reicht das völlig aus.
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Wähle ein familienfreundliches Skigebiet
In vielen Skigebieten fahren Kinder unter sechs Jahren kostenlos, in einigen sogar noch länger. Daneben gibt es auch andere Angebote, wie Gratis-Tageskarten für Kinder an jedem Samstag, die einige Regionen anbieten. Ein Kinderland im Skigebiet darf natürlich auch nicht fehlen oder der Teppich-Skilift, der erste Liftfahrten bei den Kleinsten möglich machen. Mit lustigen Figuren und einem Kinder-Slalom-Parcours lernt der Nachwuchs ganz spielerisch und motiviert das Skifahren.
Wecke die Vorfreude
Um Kinder zum Skifahren zu begeistern, braucht es nicht viel. Wenn die Eltern schon vor den Ferien begeistert vom Skifahren erzählen, freut sich auch der Nachwuchs. Das traditionelle Skirennen am Ende einer Woche Skischule weckt oft grosse Vorfreude. Wichtig dabei: Man sollte Kinder nicht zum Skifahren zwingen. Das erspart Eltern und Skilehrern viele Quengeleien und verhindert traumatische Pistenerlebnisse für die Kinder.
Pausen einlegen
Mit Kindern sind Ruhetage und Abwechslung ein Muss. Eine Woche Skiferien sind für Erwachsene kräftezehrend. Für Kinder erst recht! Verbringe statt auf der Piste einen Nachmittag lang im Thermalbad, auf dem Rössli-Schlitten oder der Schlittschuhbahn. So langweilt sich niemand und die Stimmung bleibt heiter. Ausserdem vermindert sich das Verletzungsrisiko, wenn niemand erschöpft auf den Skiern steht.
Spielplätze freuen alle
Wenn es die Zeit erlaubt, unbedingt nach Orten und Lokalen mit Kinderspielplätzen Ausschau halten. Denn egal, ob beim Mittagsrast neben der Piste, im Hotel oder im Restaurant: Ein Spielplatz sorgt für Entspannung bei allen Beteiligten. Kinder können sich austoben, ohne andere Leute zu stören, und die Erwachsenen geniessen einen Moment der Ruhe.
Gemeinsam macht es mehr Spass
Mit befreundeten Familien in die Ferien zu verreisen, bringt allen Freude! So kann man sich bei der Kinderbetreuung abwechseln, während die Kinder Spass mit ihren Gspänli haben. Vielleicht liegt damit sogar der eine oder andere Après-Ski-Ausflug für die Erwachsenen drin.