Darum gehts
- Die Polizei sperrte am Freitag die Fulachstrasse wegen einer Drohung ab
- Die Drohung richtete sich gegen eine Moschee, Gefahr bestand jedoch keine
- Massives Polizeiaufgebot: Beamte auch auf der Rheinbrücke und ABB-Dach postiert
Die Schaffhauser Polizei hat am Freitag die Fulachstrasse weiträumig abgesperrt. Grund war eine Drohung, wie die Schaffhauser Polizei gegenüber den «Schaffhauser Nachrichten» bestätigte.
Mehrere schwer bewaffnete Einsatzkräfte waren vor Ort Für die Bevölkerung habe aber keine Gefahr bestanden. Wie ein Reporter von Blick gegen 11.30 Uhr der Redaktion mitteilt, ist der Einsatz wieder beendet. In einer Medienmitteilung schreibt die Polizei, dass die Drohung gegen die dort ansässige Moschee gerichtet war.
Augenzeugen berichteten am Vormittag von einem massiven Polizeiaufgebot, darunter auch Einsatzkräfte in Vollmontur. Auch die Polizei gibt Entwarnung: «Anzeichen für eine ernstgemeinte Drohung haben sich bis anhin nicht erhärte», heisst es. Die Sicherheitsmassnahmen innerhalb und direkt ausserhalb der Moschee bleiben aber bestehen.
Keine Hintergründe bekannt
Auch bei der ABB, die sich in der Nähe des Einsatzortes befindet, herrschte erhöhte Vorsicht. «Wir wurden angewiesen, uns von den Fenstern fernzuhalten», sagte eine Mitarbeiterin.
Man habe sich in die Sitzungszimmer zurückgezogen und auf neue Informationen gewartet. Auf dem Dach der ABB wurde zudem ein Polizist beobachtet, der die Umgebung im Blick behielt. Weitere Einsatzkräfte waren auf der Rheinbrücke zwischen Schaffhausen und Feuerthalen stationiert.