Offizielle Touristen-Tipps
China warnt vor Kriminalität in der Schweiz

Die Eidgenossenschaft ist ein beliebtes Reiseziel für Chinesen. Doch glaubt man staatlichen Reisehinweisen, sind Ferien hierzulande nicht ohne Risiko.
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Foto: Anian Heierli
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Marco LüssiBlattmacher

Wie das Schweizer Aussendepartement (EDA) veröffentlicht auch der chinesische Staat Reisehinweise für seine Bürger. Was dort zu lesen ist, zeigt: In China hält man eine Reise in die Schweiz für nicht ganz ungefährlich.

Zwar heisst es auf der Website des chinesischen Aussenministeriums, die öffentliche Sicherheit in der Schweiz sei im Allgemeinen hoch. Aber: «Seit dem Beitritt zum Schengen-Abkommen hat die Zahl der Wanderkriminellen zugenommen, und die Kriminalitätsrate ist in den letzten Jahren rapide angestiegen», behaupten die Behörden in Peking.

«Seien Sie stets wachsam»

Touristische Attraktionen, Parkplätze, Bahnhöfe, Flughäfen, Hotels und Restaurants in Städten wie Genf, Zürich, Lausanne, Interlaken, Luzern, Montreux und Bern gälten als Kriminalitätsschwerpunkte, heisst es weiter. Wenn sie aus dem Auto oder Reisebus stiegen, um Fotos zu machen, würden Chinesen Wertsachen wie Uhren und Laptops oft unbeaufsichtigt lassen – und seien damit ein leichtes Ziel für Diebe.

Das Aussenministerium gibt deshalb folgende Tipps: «Seien Sie stets wachsam. Achten Sie beim Reisen oder Einkaufen auf verdächtige Personen in Ihrer Umgebung. Seien Sie misstrauisch gegenüber Fremden, die sich Ihnen nähern oder an Ihre Autoscheiben klopfen. Wenn Sie anderen helfen, stellen Sie zuerst die Sicherheit Ihrer eigenen Sachen sicher.»

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