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Neuer Wirkstoff Lecanemab verlangsamt Krankheitsverlauf
Bahnbrechende Alzheimer-Behandlung wirft Fragen auf

Das Medikament Leqembi ist ein Meilenstein für die Behandlung von Alzheimer in der Schweiz. Doch nicht nur die hohen Kosten könnten unsere Sicht auf medizinische Behandlungen grundlegend verändern. Demenz-Spezialist Dan Georgescu ordnet ein.
Publiziert: 03.01.2025 um 12:38 Uhr
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Aktualisiert: 05.01.2025 um 10:14 Uhr

Darum gehts

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Ein neuer Wirkstoff weckt Hoffnungen bei Menschen mit Alzheimer und ihren Familien: Lecanemab. Er wird unter dem Namen Leqembi als Medikament verkauft und baut Amyloid-Ablagerungen im Gehirn ab. Diese Ablagerungen gelten als zentraler Faktor bei der Entstehung der Krankheit. Sie treten oft Jahre vor den ersten Symptomen auf und sind eines der frühesten sichtbaren Anzeichen.

Alzheimer heilen könne auch Lecanemab nicht, sagt Demenz-Spezialist Dan Georgescu (59) von den Psychiatrischen Diensten Aargau. «Aber der Verlauf lässt sich bei einem Teil der Betroffenen erheblich verlangsamen, wenn der Wirkstoff früh genug eingesetzt wird.» Eine baldige Zulassung von Leqembi in der Schweiz sei wahrscheinlich. Produziert wird das Medikament für die ganze Welt im solothurnischen Luterbach in einer Anlage des US-Konzerns Biogen.

Die Fabrikationsanlage von Biogen im solothurnischen Luterbach, wo Leqembi für den weltweiten Vertrieb hergestellt wird.
Foto: IMAGO/HalfPoint Images
Die Fabrikationsanlage von Biogen im solothurnischen Luterbach, wo Leqembi für den weltweiten Vertrieb hergestellt wird.
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Doch nicht nur der Preis des Medikaments wirft Fragen auf. Was damit gemeint ist und was du über Leqembi wissen musst, erfährst du hier.

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