Kühl und lässig
So bleibt Leinen länger schön

Leinen ist der Stoff, den man an heissen Tagen gar nicht mehr ausziehen möchte: luftig, kühl auf der Haut und lässig im Look. Gleichzeitig ist die Naturfaser robust und – bei richtiger Pflege – extrem langlebig.
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Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Leinenkleidung bleibt langlebig durch sanftes Waschen, luftiges Trocknen und richtiges Styling
  • Knitter sind oft gewollt, Bügeln bei Feuchtigkeit sorgt für glattes Finish
  • Leinen in Farben wie Kobaltblau und Tomatenrot ergänzt neutrale Basics ideal
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Valeska Jansen
Style

Damit Hemden, Hosen und Kleider aus Leinen viele Sommer überstehen, lohnt sich ein genauerer Blick auf Waschen, Trocknen und Styling.

Farbe bekennen: Leinen kann mehr als Beige

Das Klischee kennt nur Beige, Off-White und Sand – in der Praxis gibt es Leinen inzwischen in kräftigen Tönen von Kobaltblau bis Tomatenrot. Wer sich an Farbe herantastet, kombiniert ein Statement-Piece (z.B. einen Blazer oder ein Kleid) mit neutralen Basics wie weissen T-Shirts, Leder-Sandalen oder Jeans. So wirkt der Look frisch, aber nicht verkleidet.

Leinen gibt es nicht nur in Beige – es lohnt sich ein Blick auf andere Farben.
Foto: Getty Images

Waschen: sanft zur Faser, klar zur Maschine

  • Leinen gilt als unkompliziert, freut sich aber über ein paar Basics:
  • Die Trommel lieber nur halb füllen, damit sich der Stoff frei bewegen kann und weniger knittert.
  • Fein- oder Schonwaschgang wählen, niedrige Schleuderdrehzahl – so bleibt die Faser entspannter.
  • Temperatur verträgt Leinen gut, man kann also je nach Teil auch höher gehen; wichtig ist vor allem ein mildes Waschmittel ohne aggressive Zusätze.
  • So bleibt der Griff weich und die Struktur stabil.
Beim Waschen von Leinen gilt Vorsicht.
Foto: IMAGO/Westend61

Bügeln oder nicht? Knitter als Stilfrage

  • Falten gehören bei Leinen dazu – viele mögen gerade den leicht verknitterten «Holiday-Look». Wer es glatter mag:
  • Bügeln, solange das Teil noch leicht feucht ist, gern mit hoher Hitze.
  • Erst auf links, dann auf rechts bügeln – das gibt ein ruhigeres Finish.
  • Für Minimalist*innen: Leinen im Bad aufhängen und den Dampf nach dem Duschen arbeiten lassen; das nimmt die härtesten Knicke.
Falten gehören bei Leinen dazu.
Foto: Getty Images

Lieber Leine als Trockner

  • Was Leinen gar nicht mag: den Wäschetrockner. Hitze und Reibung können die Stücke einlaufen lassen und die Faser stressen. Besser:
  • Nach dem Waschen vorsichtig ausdrücken, nicht wringen.
  • In Form ziehen und liegend oder auf dem Bügel an der Luft trocknen.
  • Direktes, starkes Sonnenlicht meiden, damit die Farben nicht unnötig ausbleichen.

So bleibt Leinen länger in Form – und sieht nicht nach einer Saison müde aus.

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