Darum gehts
- Vier Modefehler machen uns «schlampig» statt stylish aussehen
- Das weisse «X» am Mantelschlitz ist kein modisches Detail
- Günstige Materialien: Nach wenigen Wäschen pillen, leiern, verlieren Farbe
Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die stylishste Person im ganzen Land? Zugegeben, Stilikonen wie Pernille Teisbaek (42), Jeanette Friis Madsen (41) oder Grece Ghanem (61) können wir mit unserer Garderobe sehr wahrscheinlich nicht den Rang ablaufen. Aber wir können zumindest lässig und gepflegt aussehen. Doch Vorsicht: Es gibt vier Modefehler, die wir vermeiden sollten, weil sie uns nicht cool, sondern «schlampig» aussehen lassen. Welche das sind, verraten wir euch hier:
Fehler: Schlechte Qualität
Es gibt Kleidungsstücke, für die uns unser Geld reut. Trotzdem sollten wir die Finger von Billigware respektive günstigen Materialien lassen. Sie sehen nicht nur – pardon – billig aus, sondern halten im Gegensatz zu qualitativ hochwertigen Stoffen auch nicht, was sie versprechen. Will heissen, dass sie nach mehrmaligem Waschen ausleiern, pillen oder ihre Farbe verlieren und rasch ein Fall für die Altkleidersammlung werden. Statt uns also häufiger ein neues Shirt zu kaufen, sollten wir von Anfang an auf Qualität statt auf Quantität setzen. Das tut langfristig sowohl dem Portemonnaie als auch der Umwelt gut. Ganz zu schweigen vom Gestank, den minderwertige Textilien wie Polyester verbreiten, wenn wir mal ins Schwitzen kommen. Pfui.
Dasselbe gilt übrigens für günstige Knöpfe: Hochwertige Modelle aus Metall oder Stoff lassen ein Outfit gleich viel teurer aussehen. Im Zweifelsfall werdet ihr im Fachhandel fündig und pimpt damit euren Lieblings-Cardigan oder -mantel einfach auf.
Fehler: Die falsche Grösse oder Passform
Was nicht passt, wird passend gemacht. Die Realität sieht leider anders aus. Es kommt nicht selten vor, dass wir beim Shoppen einen Blick auf ein Teil werfen, das in unserer Grösse vergriffen ist. Statt es zu vergessen, schaltet unser Verstand aus und wir kaufen es eine Nummer grösser oder kleiner. Die Folge: Es wird entweder zu einem Schrankhüter oder wir tragen es, komme, was wolle – obwohl beispielsweise die Hose zwickt, die Bluse zu eng sitzt, die Ärmel zu lang oder der Hosensaum zu kurz ist. Zu welchem Preis? Stylish sieht bedauerlicherweise anders aus. Achtet beim Einkaufen also nicht nur auf die richtige Grösse, sondern auch auf die Passform. Falls ihr euch dennoch ein Kleidungsstück kaufen möchtet, das eigentlich perfekt sitzt, aber zu lange Ärmel hat, ist das ein Fall für eine*n Schneider*in. Die Investition wird sich lohnen, wenn ihr davon überzeugt seid, dass ihr das gute Stück regelmässig tragen werdet.
Fehler: Der X-Faktor
Dass wir allfällige Etiketten vor dem ersten Tragen abschneiden, versteht sich von selbst. Es gibt allerdings Kleidungsstücke wie Mäntel oder Blazer, die mit einem meist weissen «X» am Lüftungsschlitz auf der Rückseite versehen sind. Dieses sollte vor dem ersten Tragen unbedingt entfernt werden, weil es sich bei den Fäden nicht um ein modisches Detail, sondern um ein Hilfsmittel für den Transport handelt: In der Endphase der Herstellung wird der Schlitz nämlich mit zwei Fäden zusammengenäht, um den Versand zu erleichtern. Auf diese Weise knicken die Ecken und das Textil nicht unnötig um, und auch der Saum wird dadurch nicht zerknautscht. Lassen wir den Faden beim Tragen dran, bilden sich unschöne Beulen. Hinzu kommt, dass wir uns durch diesen modischen Fauxpas als Mode-Laiinnen und -Laien outen.
Fehler: Den Tragekomfort vernachlässigen
Modetrends kommen und gehen. Nicht jeder ist für uns gemacht. Denn er sollte uns nicht nur gefallen, sondern wir sollten uns darin auch wohlfühlen. Tun wir das nämlich nicht, zuppeln wir ständig am Kleidungsstück herum und man sieht uns bereits aus einem Kilometer Entfernung an, wie unwohl wir uns darin fühlen. Von dem sogenannten «Je ne sais quoi», das Modeikonen versprühen, sind wir dadurch meilenweit entfernt. Denn auch Körperhaltung ist die halbe Miete, wenn es um unsere Ausstrahlung und ein stylishes Auftreten geht. Dazu zählt auch ein aufrechter Gang, den wir in unbequemen oder viel zu hohen Schuhen nicht einnehmen können. Oder habt ihr Pernille, Jeanette und Grece mal in geduckter Haltung oder wie auf Eierschalen gehend auf den Strassen von Modemetropolen wie Mailand oder Paris erspäht? Eben.