Fünf Tipps
So werden Gel-geschwächte Nägel wieder stark

Wochenlang perfekte Maniküre, null Absplittern – bis der Gel- oder Shellac-Lack runterkommt und der Schock folgt: weiche, dünne, splitternde Naturnägel. Mit ein paar gezielten Schritten könnt ihr den Schaden begrenzen.
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Gelnägel sehen lange cool aus, bis man sie entfernt – das darunter ist meistens leider nicht so schön.
Foto: Getty Images

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Gel-Nägel schonend entfernen und Pflege-Rituale befolgen, Studio bevorzugt
  • Öle wie Jojoba oder Avocado täglich anwenden, Nägel kurz halten
  • Kompletter Nagelzyklus dauert 4 bis 6 Monate, Biotin unterstützt Wachstum
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Valeska Jansen
Style

Diese fünf Tipps können dabei helfen, durch künstliche Nägel geschädigte Naturnägel zu stärken und schützen:

1

Schonend abtragen statt runterreissen

Der grösste Schaden entsteht oft beim Entfernen. Lasst Gel, Acryl oder Shellac im Idealfall im Studio abtragen oder arbeitet zu Hause langsam mit Aceton und Wraps, statt zu pellen oder zu hebeln. Wärme – etwa ein warmes Handtuch um die Finger – kann helfen, den Prozess zu beschleunigen und das Material sanfter zu lösen. Danach: Staub vorsichtig abwischen, nicht aggressiv feilen.

2

Feuchtigkeit und Öl als Daily-Ritual

Aceton und Gelmodellagen entziehen Nagel und Nagelhaut massiv Feuchtigkeit. Jetzt gilt: ÖL, ÖL, ÖL. Greift zu Nagel- oder Pflanzenölen wie Jojoba-, Mandel- oder Avocadoöl und massiert sie täglich in Nagelplatte und Nagelhaut ein – gern mehrmals. Ergänzend hilft eine reichhaltige Handcreme, die Feuchtigkeit einschliesst und die Nagelumgebung weich hält.

3

Kurz halten statt Drama-Länge

Geschwächte Nägel brechen in der Länge schneller weg. Haltet sie für ein paar Wochen kurz, maximal bis zur Fingerkuppe, und feilt lieber regelmässig sanft nach, statt zu knipsen. So verhindert ihr Risse und könnt das geschädigte Material nach und nach herauswachsen lassen. Ein milder Nagelhärter oder Repair-Lack kann zusätzlich wie eine Schutzschicht wirken – aber nur, wenn ihr ihn regelmässig erneuert.

4

Lack-Pause einlegen

So sehr es kribbelt: Gönnt euren Nägeln eine Farblack-Pause. Herkömmliche Lacke und Entferner trocknen die ohnehin strapazierte Oberfläche weiter aus und können Verfärbungen hinterlassen. Setzt stattdessen auf transparente Pflege-Lacke oder belässt es für ein paar Wochen bei Öl und Handcreme – der Glanz kommt dann vom gesunden Nagel, nicht vom Finish.

Artikel aus der «Schweizer Illustrierten»

Dieser Artikel wurde erstmals in der «Schweizer Illustrierten» publiziert. Näher dran – an Stars, Royals und Menschen mit Geschichten. Hier gehts zum Abo!

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5

Von innen mitdenken

Damit neue, kräftige Nagelsubstanz nachwachsen kann, braucht euer Körper Baustoffe. Eine ausgewogene Ernährung mit Protein, gesunden Fetten, Nüssen, Vollkorn und viel Flüssigkeit hilft der Keratinbildung. Biotin hat in Studien bei brüchigen Nägeln teils Verbesserungen gezeigt, allerdings eher in höheren Dosierungen und über mehrere Monate. Auch Kollagenpeptide können das Nagelwachstum unterstützen und Brüche verringern. Wichtig: Supplemente nur nach Rücksprache und nicht als Ersatz für gute Pflege erwarten.

Mit etwas Konsequenz – sanftes Entfernen, viel Öl, kurze Nägel, Lackpause und smarte Nährstoffzufuhr – fühlen sich Gel-geschwächte Nägel meist in einigen Wochen deutlich stabiler an, auch wenn ein kompletter Nagelzyklus vier bis sechs Monate dauert.

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