Besuch in der Schweizer Schuhmanufaktur in Thun
So viel Handarbeit steckt im Gewinner-Schuh «Lugano»

Schön, langlebig und von Hand gemacht: Der Sneaker «Lugano» ist der neue Liebling der Schweizer. Doch wie viel echte Heimat steckt im preisgekrönten Schuh? Ein Blick in die Werkstatt in Thun, wo das Handwerk noch Hochkultur ist.
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Natürlich kommen Maschinen zum Einsatz. Doch an jeder muss jeder Schuh manuell eingeführt und bearbeitet werden.
Foto: Noe Flum
Dies ist ein bezahlter Beitrag, präsentiert von HELVESKO

Während die Masse der Schuhe heute anonym in Asien vom Band läuft, geht die Schweizer Marke HELVESKO einen anderen Weg. Produziert wird bei der Schuhmanufaktur Lienhard – einem der letzten Betriebe, die das industrielle Schuhmacher-Handwerk in der Schweiz überhaupt noch beherrschen.

Unsere Füsse tragen uns im Laufe eines Lebens viermal um die Erde. Ein Kraftakt, der das richtige Schuhwerk verlangt. Dass der Sneaker «Lugano» nicht nur gut aussieht, haben die Leserinnen und Leser von Landliebe und GlücksPost bereits mit der Wahl zum schönsten Schuh besiegelt. Doch was taugt der Gewinner im Alltag? Ein Blick hinter die Kulissen der Thuner Manufaktur zeigt: Hier regiert die Liebe zum Detail.

Präzision aus 130 Einzelteilen

Ein einzelnes Paar des Erfolgsmodells ist ein echtes Präzisionspuzzle: Insgesamt stecken rund 120 bis 130 Einzelteile in einem Paar «Lugano». Allein das Oberteil setzt sich aus circa 35 Leder- und Kappenformen pro Seite zusammen.

Hier spielt die Manufaktur gegenüber den Konsumenten mit offenen Karten: Weil das hochspezialisierte Stepp-Handwerk – also das Zusammennähen dieser komplexen Lederteile – in der Schweiz industriell komplett verschwunden ist, arbeitet das Unternehmen eng mit traditionsreichen Partnerfirmen zusammen. Die fertig gesteppten Oberteile und die Sohlen werden aus dem Ausland angeliefert – exakt gefertigt nach den Design- und Entwicklungsvorgaben aus der Schweiz. 

Der Oberschuh ist genäht, nun wird die Sohle in weiteren Arbeitsschritten angepasst.
Foto: Noe Flum

Das eigentliche Herzstück der Produktion schlägt im Berner Oberland: die entscheidende Bodenmontage, in der Fachsprache «Zwickerei» genannt. Hier in Thun fügen 27 Fachkräfte die Komponenten in rund 100 präzisen Arbeitsschritten zusammen. Viele von ihnen stammen aus den grossen Schuhmacher-Nationen Portugal oder Italien und bringen ihre lebenslange Erfahrung an den Thunersee.

Platz für den Fuss statt falscher Eleganz

Der Erfolg des Modells basiert auf einem Prinzip, das HELVESKO seit 30 Jahren konsequent pflegt: der Naturform. Entwicklungssleiter Cyril Brunner erklärt den Unterschied zum Mainstream: «Bei kommerziellen Schuhleisten schaut man oft nur auf die Eleganz. Sie gehen vorne in die Spitze und üben Druck auf die Zehen aus». HELVESKO setzt dagegen auf spezielle Naturformleisten, die dem Umriss des Fusses nachempfunden sind. «Wir lassen dem Fuss exakt den Freiraum, den er für die gesunde, natürliche Bewegung braucht».

HELVESKO: modisch und bequem

Hinter dem Namen HELVESKO verbirgt sich weit mehr als nur modisches Design: Es ist das Versprechen für Schuhe, die Ihre Füsse auf natürliche Weise begleiten. In feinster Schuhmacherqualität gefertigt, vereinen unsere Modelle ergonomische Perfektion mit edlen Echtleder-Materialien. Wir setzen auf kurze Wege: Rund die Hälfte unserer Kollektion entsteht direkt in der Schweiz, die weitere Fertigung erfolgt im europäischen Umland. Entdecken Sie zeitlose Exklusivität – ob persönlich in unseren Fachgeschäften oder ganz entspannt über unseren Onlineshop.

Hinter dem Namen HELVESKO verbirgt sich weit mehr als nur modisches Design: Es ist das Versprechen für Schuhe, die Ihre Füsse auf natürliche Weise begleiten. In feinster Schuhmacherqualität gefertigt, vereinen unsere Modelle ergonomische Perfektion mit edlen Echtleder-Materialien. Wir setzen auf kurze Wege: Rund die Hälfte unserer Kollektion entsteht direkt in der Schweiz, die weitere Fertigung erfolgt im europäischen Umland. Entdecken Sie zeitlose Exklusivität – ob persönlich in unseren Fachgeschäften oder ganz entspannt über unseren Onlineshop.

Handarbeit statt Spritzguss

Während globale Sportgiganten auf Vollautomaten setzen, bei denen Sohlen maschinell angespritzt werden, bleibt man in Thun dem Handwerk treu. Produktionsleiter und Mitinhaber Armindo Barbosa, seit über 30 Jahren im Betrieb, betont die Komplexität: «Es gibt weltweit mehrere Macharten, einen Schuh zu fertigen. Beim ‹Lugano› ist der Prozess so, dass die Sohle von Hand montiert werden muss – das kann keine Maschine übernehmen».

Gut vier Stunden dauert es vom ersten Handgriff auf dem Band bis zur finalen Qualitätskontrolle, ehe ein Paar die Manufaktur verlässt. Dieser Aufwand hat einen entscheidenden Vorteil: Während billige Lifestyle-Treter oft ein Wegwerfprodukt mit miserablem ökologischem Fussabdruck sind, ist der «Lugano» auf Langlebigkeit getrimmt. Sollte die Sohle nach Tausenden von Schritten durchgelaufen oder eine Öse ausgerissen sein, wandert der Schuh in Thun einfach zurück aufs Produktionsband und wird fachgerecht repariert oder neu besohlt.

Am Ende der Produktion werden die Schuhe nochmals von Hand geprüft und geputzt.
Foto: Noe Flum

Eine Frage der Ehre und der Leidenschaft

Warum tut man sich diesen enormen Aufwand in einem Hochlohnland überhaupt noch an? Für HELVESKO-Inhaberin Melanie Wicki-Amrein ist das Label «Swiss Made» eine echte Herzensangelegenheit. «Es sichert wertvolles Know-how am Standort Schweiz», betont sie.

Bereit für den Verkauf: Ganz am Schluss werden die «Lugano»-Schuhe sorgfältig verpackt.
Foto: Noe Flum

Eine Haltung, die auch direkt auf dem Fabrikboden in Thun gelebt wird. Für Geschäftsführer Silas Schneiter ist der Erhalt der heimischen Fertigung eine Frage der Ehre: «Rein aus der Rentabilität heraus gäbe es einfachere Branchen. Aber es ist mein Berufsstolz. Wir sind einer der letzten Produzenten, die das in der Schweiz noch auf Industrieniveau durchziehen. Das ist pure Leidenschaft.» Ein stolzer Betrieb, der eben lieber durch Qualität glänzt, statt laut herumzuposaunen.

Produktionsleiter und Mitinhaber Armindo Barbosa arbeitet seit über 30 Jahren bei der Schuhmanufaktur Lienhard in Thun.
Foto: Noe Flum
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Dieser Beitrag wurde vom Ringier Brand Studio im Auftrag eines Kunden erstellt. Die Inhalte sind redaktionell aufbereitet und entsprechen den Qualitätsanforderungen von Ringier.

Kontakt: E-Mail an Brand Studio

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