Luzernerin Alisha Rast (20) vertritt die Schweiz an der Berufs-WM in Shanghai
«Ich habe fast tausend Stunden in die Vorbereitung gesteckt»

In gut zwei Wochen starten die WorldSkills in Shanghai. Während Polygrafin Alisha Rast dem Wettkampf entgegenfiebert, weiss Ex-Teilnehmer Julian Ferrante, was auf sie zukommt. Für ihn öffnete die Berufs-WM viele Türen, nun reist er als Botschafter mit.
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Bereit für Shanghai: Polygrafin Alisha Rast tritt bei den WorldSkills in der Disziplin Graphic Design Technology an.
Foto: Remo Buess
Dies ist ein bezahlter Beitrag, präsentiert von SwissSkills

«Es geht langsam auf eine Sieben zu.» So beschreibt Alisha Rast (20) aus Neudorf LU ihre Nervosität auf einer Skala von eins bis zehn. Je näher der Wettkampf rückt, desto stärker wird das Lampenfieber. Doch die Vorfreude überwiegt. Die Polygrafin steht kurz vor dem absoluten Höhepunkt ihrer bisherigen Karriere: den WorldSkills in Shanghai.

Jede freie Minute investiert

Auf ihren grossen Traum hat die Luzernerin monatelang hingearbeitet. «Ich habe fast tausend Stunden in die Vorbereitung gesteckt», sagt Rast. Ein Tag pro Woche war fürs Training reserviert, hinzu kamen intensive Wochenenden mit dem SwissSkills National Team in der ganzen Schweiz, Trainingsblöcke in Aarau und sogar in Kanada. «Auch in meiner Freizeit habe ich jede freie Minute dafür investiert.»

Als gelernte Polygrafin tritt Alisha Rast in der Disziplin Graphic Design Technology an. «Anfangs ging es darum, mir neue Kniffe anzueignen. Bei den WorldSkills werden Fähigkeiten wie Verpackungsdesign oder Animation verlangt, die in der Polygrafinnen-Ausbildung nicht abgedeckt waren.»

Aufgaben-Marathon in Shanghai

In Shanghai wartet ein strammes Programm auf die Zwanzigjährige: An drei Tagen muss sie jeweils sechs Stunden unter Höchstdruck abliefern, am vierten Tag folgen weitere vier Stunden. «Das ist das Maximum, das man in einem Skill haben kann», so Rast. Jeden Tag steht ein anderes Thema im Fokus, die konkreten Details erfährt sie erst vor Ort.

Dass sie unter Beobachtung kühlen Kopf bewahrt, bewies sie an den SwissSkills im Vorjahr mit Platz eins. «Seither weiss ich, dass ich unter enormem Druck funktioniere. Mit der Stoppuhr im Nacken und dem Publikum in meinem Rücken.»

Vergangenes Jahr sicherte sich Alisha Rast an den SwissSkills die Goldmedaille.
Foto: Stefan Wermuth

Familie als Schlüssel zum Erfolg

Damit die Nerven halten, setzt sie auf Unterstützung vor Ort. «Mein wichtigster Glücksbringer im Gepäck sind meine Familie und liebe Wegbegleiter aus meinem Berufsleben, die mich begleiten. Das schätze ich enorm – und ich weiss auch, dass das nicht selbstverständlich ist.»

Ihr Ziel für China? Alles abrufen, was sie in den vergangenen Monaten gelernt hat. «Ich möchte am Ende zwar nudelfertig, aber überglücklich und mit wertvollen Erfahrungen im Flieger nach Hause sitzen.»

UBS – Hauptpartnerin von SwissSkills

Die Berufslehre und die Berufsvielfalt sind ein wesentlicher Erfolgsfaktor des Wirtschaftsstandorts Schweiz. Damit Jugendliche im Berufsleben ihr volles Potenzial entdecken und entfalten können, engagiert sich UBS umfassend im Rahmen aller SwissSkills-Plattformen. Diese haben das Ziel, die Exzellenz der Berufsausübung in der Schweiz langfristig zu stärken.

Zu diesen Plattformen gehören unter anderem die zentralen Schweizer Berufsmeisterschaften SwissSkills in Bern, die SwissSkills City sowie die Förderung der SwissSkills-Berufsnationalmannschaft und deren Unterstützung bei der Vorbereitung auf internationale Wettkämpfe, wie den WorldSkills 2026 in Shanghai, die vom 22. bis 27. September stattfinden.

Ringier Medien Schweiz ist offizieller Medienpartner von SwissSkills.

Die Berufslehre und die Berufsvielfalt sind ein wesentlicher Erfolgsfaktor des Wirtschaftsstandorts Schweiz. Damit Jugendliche im Berufsleben ihr volles Potenzial entdecken und entfalten können, engagiert sich UBS umfassend im Rahmen aller SwissSkills-Plattformen. Diese haben das Ziel, die Exzellenz der Berufsausübung in der Schweiz langfristig zu stärken.

Zu diesen Plattformen gehören unter anderem die zentralen Schweizer Berufsmeisterschaften SwissSkills in Bern, die SwissSkills City sowie die Förderung der SwissSkills-Berufsnationalmannschaft und deren Unterstützung bei der Vorbereitung auf internationale Wettkämpfe, wie den WorldSkills 2026 in Shanghai, die vom 22. bis 27. September stattfinden.

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Wertvolle Erfahrungen fürs Leben

Wie sehr die Erfahrungen an den Berufsweltmeisterschaften das spätere Leben prägen können, weiss Julian Ferrante (27). Der Ostschweizer ging 2019 bei den WorldSkills im russischen Kazan in der Skills-Disziplin «Hotel Reception» an den Start und erreichte Platz neun. 

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Julian Ferrante konzentriert bei seiner Aufgabe vor sieben Jahren an den WorldSkills in Kazan.
Foto: Daniel Steiner

«Die grösste Tür, die durch meine Teilnahme an den WorldSkills aufging, war das persönliche Netzwerk», sagt Ferrante. «Ich habe realisiert, wie sehr die Welt über Beziehungen funktioniert.» Um sich für die Berufs-WM Fünf-Sterne-Erfahrung anzueignen, durfte er dank der Kontakte seines Coaches vorab in renommierten Schweizer Luxushotels wie dem Baur au Lac in Zürich oder dem Fairmont Le Montreux Palace trainieren.

Vom Berggipfel in die Tech-Welt

Nach den Berufsweltmeisterschaften sammelte Ferrante wertvolle Praxis im damaligen «Intercontinental Davos» (heute «Alpengold»), bediente als Butler hochkarätige Gäste am World Economic Forum (WEF) in Davos und zog kurz darauf im wahrsten Sinne des Wortes hoch hinauf – an die Rezeption auf dem Pilatus. Dort kam ihm das intensive WorldSkills-Training zugute: «Wenn die letzte Bahn abfährt, ist kein Check-in mehr möglich. Da musst du unter Zeitdruck fehlerfrei funktionieren.»

Neben dem Berufsalltag bildete sich der ambitionierte Ostschweizer konsequent weiter und absolvierte erfolgreich die Höhere Fachschule für Tourismus sowie auch die Höhere Fachschule für Wirtschaft.

Über ein Fördercamp fand Ferrante schliesslich den Weg in die Tech-Branche. Seit bald vier Jahren arbeitet der 27-Jährige als Senior Customer Success Manager beim Hotel-Software-Start-up Like Magic. «Ich helfe dort, Check-in-Prozesse zu digitalisieren, damit Hotelfachkräfte wieder mehr Zeit für echte Gastfreundschaft haben.»

Schick dem SwissSkills National Team eine Good-Luck-Botschaft!

Schon bald geht das SwissSkills National Team an den WorldSkills Shanghai 2026 für die Schweiz an den Start. Überrasche unsere Berufstalente mit einer persönlichen Good-Luck-Botschaft auf der SwissSkills-Fanwall und teile deinen Beitrag anschliessend auf deinen Social-Media-Kanälen. Jeder Fan-Gruss gibt zusätzlichen Rückenwind!

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«Vertraut dem eigenen Training»

In diesem Jahr schliesst sich für Julian Ferrante der Kreis. Er reist als offizieller SwissSkills Ambassador mit nach Shanghai, um Delegationen durch das Messegelände zu führen und das Schweizer Team zu unterstützen.

Wenn Ferrante an seine eigene Teilnahme zurückdenkt, spürt er die Gänsehaut noch heute. «Wenn du bei der Eröffnungsfeier mit der Schweizer Fahne vor zehntausenden Zuschauern ins Stadion einläufst, das ist ein gigantischer, fast surrealer Moment.»

Für Alisha Rast und das gesamte National Team hat der WorldSkills-Veteran einen wertvollen Rat: «In den letzten Tagen vor dem Abflug gilt es, den Feinschliff zu machen», sagt Ferrante. «Doch sobald es in Shanghai losgeht, muss man loslassen, dem eigenen Training vertrauen und das Abenteuer einfach nur geniessen.»

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Dieser Beitrag wurde vom Ringier Brand Studio im Auftrag eines Kunden erstellt. Die Inhalte sind redaktionell aufbereitet und entsprechen den Qualitätsanforderungen von Ringier.

Kontakt: E-Mail an Brand Studio

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