Erfolgsmodell Lehrlingsförderung
Warum sich das Engagement für Schweizer Betriebe lohnt

SwissSkills und WorldSkills gelten als Olympia der Berufsbildung. Doch was bringt ein möglicher Medaillensegen an Berufsmeisterschaften den Betrieben? Zwei Ausbildner erzählen, warum gezielte Talentförderung ein Erfolgsrezept gegen den Fachkräftemangel sein kann.
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Cyrill Koller, Junior Application Developer bei Bühler, wird im September an den WorldSkills in Shanghai in der Disziplin Industry 4.0 antreten.
Foto: Maurice Haas/Ringier Advertising
Dies ist ein bezahlter Beitrag, präsentiert von SwissSkills

In knapp zwei Monaten blicken viele Berufsleute nach China. Vom 22. bis 27. September finden in Shanghai die WorldSkills statt. Dabei kämpfen auch 42 junge Schweizer Ausnahmetalente um Medaillen bei den Berufsweltmeisterschaften.

Mitten in der Vorbereitung steckt Cyrill Koller (20). Er ist Informatiker bei der Bühler AG in Uzwil SG. Das Ostschweizer Unternehmen ist ein globaler Technologiepartner für die Lebensmittel-, Futtermittel- und Mobilitätsindustrie. Vergangenes Jahr holte Koller zusammen mit seinem Teampartner Ian Hofer (19) von der Mechatronik Schule Winterthur das SwissSkills-Gold in der Disziplin Industrie 4.0. Das bezeichnet die intelligente Vernetzung von Maschinen, Anlagen und IT-Systemen, um Produktionsprozesse effizienter und flexibler zu gestalten.

Die beiden trainieren derzeit intensiv für den grossen Wettkampf in Shanghai. Im Juni reiste das Duo für ein Vorbereitungscamp an den Bühler-Standort ins chinesische Wuxi, um unter realen Wettkampfbedingungen gegen das chinesische Team anzutreten.

Spitzenförderung treibt die Qualität voran

Begleitet wurde Koller dabei von Denis Forster, Bildungsverantwortlicher für Informatikberufe der Bühler AG. «Lernende auf ihrem Weg ins Berufsleben zu unterstützen, ist für mich eine Herzensangelegenheit», sagt er. «Klar, die Lehrlingsausbildung und die Berufsmeisterschaften kosten Zeit und Geld. Aber unter dem Strich ist es das beste Investment, das eine Firma tätigen kann.»

Forster betreut 50 der rund 300 Auszubildenden der Bühler AG. Wer motiviert ist, wird gefordert und gefördert. «Die Jungen lernen bei den Berufswettbewerben Resilienz und Durchhaltevermögen. Das stärkt das Selbstvertrauen, sie machen dabei eine unglaubliche Entwicklung durch.» 

UBS – Hauptpartnerin von SwissSkills

Die Berufslehre und die Berufsvielfalt sind ein wesentlicher Erfolgsfaktor des Wirtschaftsstandorts Schweiz. Damit Jugendliche im Berufsleben ihr volles Potenzial entdecken und entfalten können, engagiert sich UBS umfassend im Rahmen aller SwissSkills-Plattformen. Diese haben das Ziel, die Exzellenz der Berufsausübung in der Schweiz langfristig zu stärken. 

Zu diesen Plattformen gehören unter anderem die zentralen Schweizer Berufsmeisterschaften SwissSkills in Bern, die SwissSkills City sowie die Förderung der SwissSkills-Berufsnationalmannschaft und deren Unterstützung bei der Vorbereitung auf internationale Wettkämpfe, wie den WorldSkills 2026 in Shanghai, die vom 22. bis 27. September stattfinden.

Ringier Medien Schweiz ist offizieller Medienpartner von SwissSkills.

Die Berufslehre und die Berufsvielfalt sind ein wesentlicher Erfolgsfaktor des Wirtschaftsstandorts Schweiz. Damit Jugendliche im Berufsleben ihr volles Potenzial entdecken und entfalten können, engagiert sich UBS umfassend im Rahmen aller SwissSkills-Plattformen. Diese haben das Ziel, die Exzellenz der Berufsausübung in der Schweiz langfristig zu stärken. 

Zu diesen Plattformen gehören unter anderem die zentralen Schweizer Berufsmeisterschaften SwissSkills in Bern, die SwissSkills City sowie die Förderung der SwissSkills-Berufsnationalmannschaft und deren Unterstützung bei der Vorbereitung auf internationale Wettkämpfe, wie den WorldSkills 2026 in Shanghai, die vom 22. bis 27. September stattfinden.

Ringier Medien Schweiz ist offizieller Medienpartner von SwissSkills.

Doch was bedeutet es konkret für eine Firma, wenn die Lernenden auf nationaler und internationaler Ebene reüssieren? «Wir tragen diesen Erfolg sichtbar nach aussen, das wird in der Branche wahrgenommen und anerkannt», sagt Forster. Das Unternehmen rückt so auch bei Jugendlichen und ihren Familien in den Fokus, wenn die Berufswahl ansteht. «Eltern erkennen so, dass bei uns ein Betrieb dahinter steht, der die Werte der Schweizer Berufsbildung lebt und sie auch weiterträgt.»

Eigene Talente statt Rekrutierung

Der Gewinn zeigt sich nach dem Lehrabschluss. Bei der Bühler AG bleiben zwei Drittel der ausgebildeten Berufsleute im Betrieb. «Müssen wir externe Fachkräfte akquirieren, brauchen diese ein halbes Jahr, bis sie voll integriert sind», sagt Forster. «Wer in den Nachwuchs investiert, erhält am Ende genau die Mitarbeitenden, die er sucht und braucht.»

Auch im Berner Oberland beim Schleifmaschinen-Spezialisten Fritz Studer AG in Steffisburg setzt man konsequent auf die Karte Berufsbildung und Talentförderung. 

Simon Leuenberger weiss, wie viel Arbeit hinter dem Erfolg der Lernenden steckt. Er selbst absolvierte in diesem Betrieb seine Lehre als Polymechaniker und ist nun seit neun Jahren als Berufsausbildner dieses Berufs tätig. «Ich kann mich sehr gut in die Lernenden hineinfühlen und sie dank meiner Erfahrungen auf ihrem Weg optimal unterstützen und begleiten.»

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Simon Leuenberger in der Lehrwerkstatt der Fritz Studer AG. In der Hand hält er ein Werkstück, dass in der SwissSkills-Vorbereitung gefertigt wurde.
Foto: Raffael Waldner

Individuelle Förderung der Lernenden

In der Lehrwerkstatt der Fritz Studer AG herrscht an Spitzentagen Hochbetrieb. Leuenberger betreut bis zu 18 Auszubildende gleichzeitig – darunter angehende Polymechaniker, Automatiker, Konstrukteure und Produktionsmechaniker. «Sie bringen immer ein unterschiedliches Niveau mit», erklärt der Ausbildner. «Für diejenigen, die sich in der Schule schwertun, ist der reine Prüfungserfolg das persönliche Highlight. Da unterstützen und pushen wir sie stark, sagt er. «Aber es gibt eben auch jene, die herausstechen. Genau diesen Talenten wollen wir es ermöglichen, ihr volles Potenzial auszuschöpfen.»

Wer dieses Potenzial nutzen will, dem steht ein anspruchsvoller Weg bevor. Die Vorbereitung auf die SwissSkills bedeutet harte Arbeit. Für die Talente genauso wie für die Ausbildnerinnen und Ausbildner. «Wir bereiten die Lernenden über zwei, drei Monate jeweils einen Tag in der Woche auf den Wettbewerb vor», sagt Leuenberger. «Bei einer Qualifikation für die SwissSkills wird die Zeit noch intensiver, dann treffen wir uns oft auch an Samstagen in der Firma.»

Schick dem SwissSkills National Team eine Good-Luck-Botschaft!

Schon bald geht das SwissSkills National Team an den WorldSkills Shanghai 2026 für die Schweiz an den Start. Überrasche unsere Berufstalente mit einer persönlichen Good-Luck-Botschaft auf der SwissSkills-Fanwall und teile deinen Beitrag anschliessend auf deinen Social-Media-Kanälen. Jeder Fan-Gruss gibt zusätzlichen Rückenwind!

Schon bald geht das SwissSkills National Team an den WorldSkills Shanghai 2026 für die Schweiz an den Start. Überrasche unsere Berufstalente mit einer persönlichen Good-Luck-Botschaft auf der SwissSkills-Fanwall und teile deinen Beitrag anschliessend auf deinen Social-Media-Kanälen. Jeder Fan-Gruss gibt zusätzlichen Rückenwind!

Ein Aufwand, der mit unvergesslichen Momenten belohnt wird. Das zeigt die Geschichte von Gil Beutler. Leuenberger begleitete den gelernten Polymechaniker von seinem ersten Lehrjahr an. 2019 holte er SwissSkills-Gold in der Automation und sicherte sich drei Jahre später bei den WorldSkills Special Edition in Kanada die Bronzemedaille. «Es war unglaublich zu sehen, mit wie viel Leidenschaft Gil am Werk war», erinnert sich Leuenberger. «Ich war extrem nervös und habe mich riesig mit ihm gefreut.»

Die beste Visitenkarte nach aussen

Solche internationalen Erfolge strahlen weit über die Werkshalle im Berner Oberland hinaus. Wenn die Fritz Studer AG im Rahmen ihres globalen Partner-Meetings Kunden aus aller Welt empfängt, ist die erstklassige Berufsbildung ein zentrales Argument für Schweizer Präzisionsarbeit. «Medaillenerfolge beweisen, dass wir auf dem richtigen Weg sind und uns Ausbildenden auch den nötigen Rückenwind für zukunftsweisende Investitionen sichern.»

Und wie reagiert die Konkurrenz auf die Berufs-Champions? Von verbissenem Konkurrenzkampf will Leuenberger nichts wissen. «In unserer Region arbeiten wir firmenübergreifend sehr gut zusammen. Jeder gönnt dem anderen den Erfolg. Uns allen geht es primär darum, die Berufsbildung in der Region gemeinsam zu stärken.»

Für Betriebe, die noch zögern, selbst Lernende auszubilden, hat Leuenberger einen klaren Rat: «Man muss zu 100 Prozent dahinterstehen und motivierte Mitarbeitende haben, die die Jungen begleiten wollen.» Sein eigenes Erfolgsrezept ist so simpel wie effektiv: «Die reine Faszination am Beruf. Das, was wir tagtäglich machen, ist Kunst und hebt sich deutlich vom Alltäglichen ab. Wenn die Jungen dies spüren und mit Herzblut dabei sind, kommen die Erfolge ganz von allein.»

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Dieser Beitrag wurde vom Ringier Brand Studio im Auftrag eines Kunden erstellt. Die Inhalte sind redaktionell aufbereitet und entsprechen den Qualitätsanforderungen von Ringier.

Kontakt: E-Mail an Brand Studio

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