Das Ehepaar Mitte 50 sitzt im Besprechungszimmer der Bank. Auf dem Tisch liegt das Dossier. Die offizielle Frage an die Beraterin lautet: «Können wir unsere Hypothek bei der Verlängerung in einigen Jahren noch problemlos tragen?» Doch eigentlich steht eine viel intimere Frage im Raum: «Werden wir unser Leben künftig so weiterführen können, wie wir es lieben?»
Hinter Fachfragen zu Zinsbindungen oder der Wahl zwischen Rente und Kapitalbezug versteckt sich fast immer die Furcht um den eigenen Lebensstandard. Niemand redet gerne über Abstiegsängste. Erst recht nicht in der Schweiz, wo über Geld traditionell geschwiegen wird.
Die vielen Gesichter der Sorge
Diese Unsicherheit zeigt sich im Alltag ganz unterschiedlich: Bei den einen wackelt der Traum vom vorzeitigen Ruhestand. Andere fragen sich, ob das Budget später noch für Reisen reicht oder ob sie das Eigenheim halten können. Wieder andere sorgen sich, ob sie ihre Kinder bei der Familiengründung finanziell unterstützen können. Es geht selten um maximale Renditen, sondern um Sicherheit und Selbstbestimmung.
«In der Beratung geht es oft erst um Zahlen und finanzielle Eckdaten, bevor die wahren Sorgen um den Lebensstandard auf den Tisch kommen. Aber genau aus dieser Unsicherheit entwickeln wir zusammen einen zukunftsfähigen Plan», sagt Olivier Serex, Leiter Finanzplanung der Migros Bank.
Wer rechtzeitig plant, blickt der Pensionierung entspannt entgegen. Die Migros Bank unterstützt dich bei allen Finanzfragen rund um den Ruhestand.
Wer rechtzeitig plant, blickt der Pensionierung entspannt entgegen. Die Migros Bank unterstützt dich bei allen Finanzfragen rund um den Ruhestand.
Das Paradox der Vorsorge
Dass diese Gedanken weite Teile der Bevölkerung umtreiben, belegen repräsentative Zahlen. Der aktuelle «Monitor Finanzkompetenz» des Forschungsinstituts gfs.bern und Migros Bank bei 3572 Befragten zeigt ein klares Bild: Sobald es um die langfristige Planung geht, wird das Thema Pensionierung verdrängt. Nur 62 Prozent befassen sich aktiv mit ihrer Altersvorsorge, und nur gerade 33 Prozent haben sich schon einmal mit potenziellen Vorsorgelücken in ihrem Pensionskassenausweis auseinandergesetzt. Die komplexeren Schritte werden aufgeschoben.
Viele machen in dieser kritischen Phase deshalb einen entscheidenden Fehler: Sie schauen auf den aktuellen Stand ihres Kontos, überschlagen grob das Guthaben und hoffen das Beste. Doch ein einzelner Kontostand ist lediglich eine Momentaufnahme und sagt nichts über die Zukunft aus.
Das komplexe Puzzle des Alters
Erst das Zusammenspiel aller Faktoren zeigt das Gesamtbild: künftige Einnahmen, laufende Ausgaben, eiserne Reserven, gebundenes Vermögen im Wohneigentum und der Faktor Zeit. Ein durchschnittlicher Ruhestand dauert heute 20 bis 30 Jahre. Ein isolierter Blick aufs Bankkonto ist trügerisch, auch weil die Inflation die Kaufkraft des vorhandenen Vermögens weiter mindert.
Nehmen wir das Ehepaar am Beratungstisch: Eine ehrliche Berechnung deckt eine Finanzlücke auf. Zunächst ist das ein Schock. Doch rasch verwandelt sich die Ungewissheit in konkreten Handlungsspielraum. Plötzlich liegen Optionen bereit: Vielleicht reicht es aus, ein Jahr länger zu arbeiten und dafür das Pensum frühzeitig auf 80 Prozent zu senken. Oder ein Teil des Ersparten wird gestaffelt angelegt.
Es gehe nicht darum, Sorgen schönzurechnen, sondern Klarheit zu schaffen und daraus konkrete Handlungsmöglichkeiten abzuleiten, bringt es Olivier Serex auf den Punkt: «Gewissheit entlastet enorm – selbst wenn Anpassungen nötig sind. Wer weiss, wo er steht, kann handeln.» Aus der Sorge wird eine Pendenz. Und aus der Pendenz ein machbarer Plan.
Der erste Schritt beginnt zu Hause
Das Aussprechen der Wünsche und Ängste geschieht idealerweise nicht erst im Kundenraum der Bank, sondern bereits am heimischen Küchentisch. «Ein erstes Gespräch soll vor allem den Druck rausnehmen», ergänzt Serex. «Oft hilft schon eine einfache visuelle Darstellung der Finanzen, um die diffuse Angst vor der Zukunft zu vertreiben.»
Was ist deine eigentliche Sorge? Geht es dir wirklich um den Hypothekarzins oder treibt dich tief im Inneren die Angst um, den gewohnten Lebensstandard nicht mehr leisten zu können?
Der Eisbrecher für den Küchentisch: Starte das Gespräch mit der Partnerin oder dem Partner ganz pragmatisch: «Wenn wir in zehn Jahren an unseren Alltag denken: Worauf möchtest du auf keinen Fall verzichten – und wo könnten wir uns vorstellen, Abstriche zu machen?»
Die 3-Punkte-Übersicht:
- Einnahmen-Check: Gehörst du zu den 67 Prozent, die ihren Pensionskassenausweis noch nie genau geprüft haben? Fordere den aktuellen Auszug an und prüfe ihn auf mögliche Lücken.
- Ausgaben-Realität: Wie viel Geld gibst du aktuell pro Monat wirklich aus? Ein konsequent geführtes Haushaltsbuch über drei Monate wirkt Wunder und entlarvt versteckte Kosten.
- Wohn-Situation: Wann steht die nächste Hypothekarverlängerung an und sind in den nächsten fünf Jahren grössere Hausrenovationen nötig?
Was ist deine eigentliche Sorge? Geht es dir wirklich um den Hypothekarzins oder treibt dich tief im Inneren die Angst um, den gewohnten Lebensstandard nicht mehr leisten zu können?
Der Eisbrecher für den Küchentisch: Starte das Gespräch mit der Partnerin oder dem Partner ganz pragmatisch: «Wenn wir in zehn Jahren an unseren Alltag denken: Worauf möchtest du auf keinen Fall verzichten – und wo könnten wir uns vorstellen, Abstriche zu machen?»
Die 3-Punkte-Übersicht:
- Einnahmen-Check: Gehörst du zu den 67 Prozent, die ihren Pensionskassenausweis noch nie genau geprüft haben? Fordere den aktuellen Auszug an und prüfe ihn auf mögliche Lücken.
- Ausgaben-Realität: Wie viel Geld gibst du aktuell pro Monat wirklich aus? Ein konsequent geführtes Haushaltsbuch über drei Monate wirkt Wunder und entlarvt versteckte Kosten.
- Wohn-Situation: Wann steht die nächste Hypothekarverlängerung an und sind in den nächsten fünf Jahren grössere Hausrenovationen nötig?
Hinweis: Diese Informationen richten sich zu Werbezwecken an Personen mit Domizil in der Schweiz und ohne Steuerpflicht in den USA. Sie stellen kein Angebot, keine Einladung zum Erwerb oder Veräusserung von Finanzinstrumenten und auch keine persönliche Empfehlung oder Anlage-, Steuer- und Rechtsberatung dar.
Dieser Beitrag wurde vom Ringier Brand Studio im Auftrag eines Kunden erstellt. Die Inhalte sind redaktionell aufbereitet und entsprechen den Qualitätsanforderungen von Ringier.
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