Darum gehts
- Dichte Pflanzen wie Farn und Efeu fördern Zecken im Garten
- Lavendel und Rosmarin vertreiben Zecken durch Duftstoffe
- Weisses Tuch hilft, Zecken sichtbar zu machen und entfernen
Ein idyllischer Garten kann schnell zur Falle werden – für dich, deine Familie und deine Haustiere. Schattige, feuchte Ecken mit dichter Vegetation bieten Zecken ideale Bedingungen zum Überleben. Gleichzeitig ziehen solche Plätze Nagetiere und Insekten an, die als Wirte für die Parasiten dienen.
Zecken sind nicht nur lästig, sondern können auch ernsthafte Krankheiten übertragen. Schon ein kleiner Biss kann Infektionen wie Borreliose oder FSME auf Menschen und Haustiere übertragen. Ein zeckenfreier Garten schützt deshalb die ganze Familie, sorgt für unbeschwertes Spielen, Gärtnern, Grillieren und Sonnenbaden und reduziert das Risiko teurer Arztbesuche oder langwieriger Behandlungen.
Die Schweizer LandLiebe sucht gemeinsam mit der LANDI die schönsten Gärten, Balkone und Terrassen der Schweiz. Wer seinen grünen Lieblingsplatz zeigen möchte, hat bis zum 15. Juni 2026 Zeit, sich anzumelden. Eine vierköpfige Fachjury wählt danach drei Gärten sowie drei Balkone/Terrassen aus. Im September findet dann ein Public Voting der Top 3 pro Kategorie statt. Die Sieger werden in der November-Ausgabe der LandLiebe vorgestellt.
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Wer also Wert auf Sicherheit und ein entspanntes Gartenerlebnis legt, sollte genau überlegen, welche Pflanzen er setzt. Einige beliebte Gartenpflanzen fördern ungewollt das Zeckenrisiko, während andere mit ihrem Duft die kleinen Plagegeister effektiv fernhalten.
Farn
Farn gehört zu den Pflanzen, die Zecken geradezu anziehen, weil seine grossen, dichten Blätter viel Schatten spenden und Feuchtigkeit speichern – ideale Bedingungen für die Parasiten. Unter den Wedeln fühlen sich nicht nur Zecken wohl, sondern auch Insekten, die den kleinen Spinnentieren als Wirte dienen, so dass sich die Population im Garten schnell vergrössern kann. Wer also Zecken vermeiden möchte, sollte Farn in schattigen Ecken besser reduzieren oder durch luftige, zeckenabweisende Pflanzen ersetzen.
Efeu
Efeu kann Zecken indirekt anziehen, weil er dichte Verstecke bildet und Wände, Zäune oder Mauern schnell hochklettert. Die kühlen, schattigen Bereiche unter den Blättern bieten Nagetieren und Insekten Schutz – häufige Wirte für Zecken. So entsteht im Garten ein kleines «Ökosystem», in dem sich die Parasiten ungestört vermehren können. Wer Zecken vorbeugen möchte, sollte Efeu nur gezielt einsetzen und stark überwachsene Stellen regelmässig lichten.
Dichte Gräser
Dichte Gräser schaffen im Garten feuchte, schattige Nischen direkt am Boden – ein perfekter Lebensraum für Zecken. Zwischen den engen Halmen fühlen sich nicht nur die Parasiten selbst wohl, sondern auch kleine Insekten und Nagetiere, die als Wirte dienen. Je dichter das Gras, desto schwerer ist es zudem, Zecken früh zu entdecken, so dass sich die Gefahr für Menschen und Haustiere erhöht.
Zierbanane
Zierbananen sind wegen ihrer breiten Blätter und dem feuchten Boden ein idealer Schlupfort für Zecken. Die grossen Blätter halten Schatten und Feuchtigkeit, wodurch sich Zeckenlarven dort besonders gut entwickeln können. Gleichzeitig bieten die dichten Pflanzenteile Insekten und kleinen Nagetieren Schutz, die als Wirte für die Parasiten dienen, wodurch das Risiko für Mensch und Tier steigt.
Wie wird mein Garten zeckenfrei?
Gleichzeitig lässt sich der Garten mit duftenden und pflegeleichten Pflanzen gestalten, die nicht nur hübsch aussehen, sondern auch auf natürliche Weise Zecken fernhalten und so den Aufenthalt im Grünen sicherer machen. Dafür benötigst du nur ein paar Pflanzen, aber die richtigen:
Lavendel
Lavendel ist nicht nur ein Duftwunder im Garten, sondern wirkt auch wie ein natürlicher Zeckenschutz. Sein intensives Aroma hält Insekten und Parasiten fern, während die robusten, trockenheitsverträglichen Pflanzen pflegeleicht bleiben. So sorgt Lavendel für Farbe, Duft und gleichzeitig ein geringeres Zeckenrisiko.
Rosmarin
Rosmarin ist nicht nur ein vielseitiges Küchenkraut, sondern wirkt auch wie ein natürlicher Schutz gegen Zecken. Sein kräftiger und aromatischer Duft vertreibt Insekten und Parasiten, während die robusten, immergrünen Sträucher wenig Pflege brauchen und gleichzeitig deinen Garten optisch bereichern. Auch in der Küche ist der Rosmarin unersetzlich und schmeckt vor allem zu Fleischgerichten.
Zitronella
Zitronella ist eine tropische Pflanze mit stark zitronigem Duft, die natürlich Mücken und Zecken abwehrt. Ihr Aussehen ist eher unauffällig. In der Schweiz kann sie im Sommer in Töpfen oder auf dem Balkon wachsen, muss aber im Winter frostfrei ins Haus.
Minze
Auch Minze verbreitet einen starken, intensiven Duft, der Zecken und andere Parasiten wirksam vertreibt. Gleichzeitig verbessert sie die Bodenqualität und lässt sich vielseitig im Garten oder in Töpfen kultivieren, so dass sie sowohl nützlich als auch dekorativ ist. Minze ist winterhart und treibt normalerweise im Frühling kräftig wieder aus.
Und dann noch: Der Trick mit dem Tuch
Experten empfehlen einen einfachen, aber effektiven Trick: Ein weisses Tuch über die Pflanzen legen und leicht darüber wischen. Zecken, die sich in Blättern oder dichtem Gras verstecken, bleiben daran hängen und lassen sich so schnell erkennen und entfernen. Besonders in Kombination mit einem gut gepflegten, luftigen Garten und zeckenabweisenden Pflanzen wie Lavendel oder Minze reduziert dieser Trick das Risiko deutlich und schützt so die Gesundheit von Mensch und Tier.
Dieser Artikel erschien zuerst auf blic..rs Das serbische Newsportal gehört wie Blick zu Ringier.
Wie kann man auch als Gartenneuling ein kleines Stück Erde nutzvoll begrünen? Gartenexpertin Scarlet Allenspach gibt Tipps und Tricks rund ums Thema Garten.
Mehr findest du in unserem Dossier «Im Beet mit Blick»
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