Erntefieber auf dem Balkon
Urban Gardening für Anfänger

Gut für die Seele, die Umwelt und das Portemonnaie: Die besten Tipps für das eigene, stilvolle Balkon-Gärtchen.
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Von Steffi Hidber
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Foto: RMS

Das erste eigene Rüebli aus der Erde ziehen: Ein Moment, den man nie mehr vergisst. Glaubt man jedenfalls, wenn man mit einem der Tausenden von neuen «Urban Gardeners» ins Gespräch kommt. Den bünzligen Touch hat das Gärtnern längst verloren. Nun ist eine neue Generation Temporär-Gärtner am Start, die ihren Balkon vom Recycling-Depot zur Mini-Gemüseplantage verwandeln.

Viel braucht es für den eigenen kleinen Garten nicht. Die «Basics» sind schnell gekauft: Pflanzbehälter, Erde, Samen. Damit die Pflanzen auch gedeihen, gibts Rat auf Onlineportalen wie etwa netzwerk-balkongarten.blogspot.ch, in Buchform oder auch bei einem «Urban Gardening»-Einsteiger-Kurs, zum Beispiel bei vegandthecity.ch.

Nach dem offiziellen Pflanzkalender wäre Ende April die ideale Zeit, um Jungpflänzchen von Tomaten, Zwiebeln, Rüebli und Salat zu setzen. Wer über keinen angeborenen grünen Daumen verfügt, sollte sich Rat holen: Denn Sonneneinstrahlung, Wasserbedarf und (Bio-)Dünger tragen alle zur optimalen Ernte bei, müssen aber im richtigen Verhältnis stehen.

Wer jetzt mit dem eigenen Gärtchen loslegt, kann schon in wenigen Wochen zum Homemade-Gemüseschmaus einladen. Wir finden: Ein viel besserer Frühsommer-Vorsatz als das Erkämpfen der perfekten Bikinifigur. Und viel, viel lustvoller dazu!

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