Für Sie degustiert: Gereifte Bündner und ein spritziger Brut
Die Überraschung Lauber - und Fesselndes zum Valentinstag

Die Pinot Noir aus der Bündner Herrschaft sind wunderbare Weine. Doch wie sind sie, wenn sie mal gereift sind? Hier die Antwort. Dazu ein Tipp zum Valentinstag: ein spritziger Walliser, passend zu Shades of Grey.
Publiziert: 12.02.2014 um 17:23 Uhr
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Aktualisiert: 08.09.2018 um 21:58 Uhr
1/12
Andrea Lauber ist der Sensationssieger der grossen Degu der gereiften Bündner Herrschäftler: «Ich suche Eleganz und Substanz, damit der Wein Alterungspotenzial hat.»
Von Alain Kunz

Grosse Überraschung bei der VINUM-Degustation mit 34 gereiften Bündner Blauburgundern der Jahrgänge 2007 und 2008. Nicht einer der Topstars gewann, sondern ein Aussenseiter: der Pinot Noir Barrique 2007 vom Gut Plandaditsch von Andrea und Anita Lauber aus Malans.

Die üblichen Verdächtigen waren zwar alle weit vorne, also zum Beispiel der Pinot von Gantenbein, der Unique von Donatsch und der Eichholz von Irène Grünenfelder. Aber eben: Die Jury aus neun Weinfachleuten war sich ziemlich einig, dass Laubers Wein einen Tick besser ist. So auch BLICK. Wir haben den Wein bei der Degu in Caduff’s Wine Loft auch auf Platz eins gesetzt: 18 Punkte für den Barrique 2007.

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Unsere Degu-Notiz dazu: Ausgeglichen und sehr harmonisch in der kräftigen Nase, im Gaumen schön fruchtig, das in der Nase noch leicht spürbare Holz verschwindet da allmählich, rechte Power, wird gegen Ende etwas spitz, insgesamt aber ein wunderbarer Pinot.

Andrea Lauber selbst sieht seinen Wein so: Rubinrot, elegante Burgunderaromen, mit diskreter Holznote, finessenreich. „Ich suche eher den eleganten, feinen Stil“, sagt der Winzer. „Dazu soll der Wein Substanz haben, damit er auch ein gewisses Alterungspotenzial hat.“

Lauber  freut sich enorm über den Sieg an der grossen Degu. Aus zwei Gründen. „Einerseits werde ich halt immer noch als Obstbauer wahrgenommen, da wir mehr Äpfel und Birnen als Reben anbauen. Zudem bin ich es nicht gewohnt, gegen eine solche Konkurrenz anzutreten.“

Sagen wir: Eher nicht, denn beim Mondial du Pinot hat Lauber mit seinem Barrique doch dreimal in Folge Gold gewonnen. Überrascht über den Sieg? „In Degustationen im Familienkreis haben wir feststellen können, dass der Wein gut ist. Aber bei solchen Degustationen braucht es halt immer auch Glück. Was klar ist: Es ist eine Bestätigung, auf dem richtigen Weg zu sein.“

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Definitiv! Zumal Lauber auch bei der grossen Herrschaft-Degustation der Weissweine ganz vorne mitgemischt hat. Sein Weissburgunder war jedenfalls die Nummer eins in dieser Kategorie.

Insgesamt ist aufgefallen: Das Niveau, vor allem an der Spitze, ist äusserst hoch! Neunmal haben wir eine 17,5 oder 18 gezückt. Wow! Dies ist indes keine wirkliche Überraschung mehr, wissen wir doch, dass in der Schweiz Blauburgunder absolute Weltspitze sind. Das Tasting von Südtirolern Pinot Noir und auch Burgundern hat diesen Eindruck bestätigt, einmal mehr.

Alle Resultate des grossen Herrschäftler-Tastings sind in der nächsten Ausgabe von VINUM nachzulesen, die in den nächsten Tagen am Kiosk sein wird.

DIE TOP TEN DES TASTINGS

Das sind die besten zehn Weine der Degustation „Gereifte Barrique-Pinots aus Graubünden der Jahrgänge 2007 und 2008“. Die Degustationsnotizen sind jene des Panels. Die erste Punktzahl ist der Notenschnitt des Panels, die zweite jene von BLICK.

1. Platz: 18.5 (18) Punkte

Pinot Noir Barrique 2007, Weingut Plandaditsch, Andrea und Anita Lauber, Malans (Foto)

In der Nase viel frische Beerenfrucht, vor allem Himbeeren und Waldbeeren, dazu eine Spur Lakritze und sehr gut integrierte Würznoten. Wirkt im Gaumen trotz seiner Fruchtfülle und der dicht gewobenen Struktur leicht und überaus trinkig. Ein Schmeichler mit viel Saft und Kraft! Jetzt schon in perfekter Trinkreif: 2014 bis 2020. Der Wein ist erhältlich in der Weinhandlung Martel in St. Gallen (CHF 34.— für Jahrgänge 2009 und 2010, www.martel.ch) oder beim Winzer selbst (CHF 27.— für Jahrgang 2011, www.lauber-weine.ch).

2. Platz: 18 (17,5) Punkte

Pinot Noir Unique 2007, Weingut Donatsch, Malans

Noch dezente aber sehr elegante Aromatik mit roten Beeren, Minze und frisch gemahlenem Pfeffer. Im Gaumen sehr dicht gewoben und präsent, mit einem feinkörnigen Tannin. Ein maskuliner, klassischer, noch immer jugendlich wirkender Pinot mit grossem Potential.  2014 bis 2022.

3. Platz: 18 (17,5) Punkte

Pinot Noir 2007, Martha und Daniel Gantenbein, Fläsch

Komplexe, schon eine beginnende Reife anzeigende Aromatik, mit eingelegten Beeren, Pflaumen und Dörrfrüchten. Dazu präsente, aber edle Würznoten. Im Gaumen komplex und füllig, mit einem Anflug von südländischem Charme. Gut strukturierter, dicht gewobener Pinot, zeigt im Abgang nochmals einen Touch edler Würznoten. 2014 bis 2019.

4. Platz: 18 (17,5) Punkte

Malanser Pinot Noir Barrique 2007, Weingut Treib, Ueli & Jürg Liesch, Malans

Aromen von roten Beeren, vor allem Kirschen und Himbeeren, dazu präsente, etwas karamelig wirkende Würznoten. Im Gaumen im Auftakt weich und voll, mit crèmiger Säure und viel reifem Tannin. Im Abgang noch etwas ruppig. 2014 bis 2020.

5. Platz: 18 (18) Punkte

Pinot Noir Uris 2007, Weingut Davaz, Fläsch

Südländisch anmutende Beerenfrucht, dazu eine Spur Pfeffer und Gummi. Im Gaumen dicht und voll, unterlegt von einer guten Säure. Gut komponiert, aber nicht klar als Pinot erkennbar. 2014 bis 2019.

6. Platz: 17,5 (15,5) Punkte

Trocla Nera 2007, Weingut zur Sonne, Christian Obrecht, Jenins

Verhaltene Aromatik mit reifer Beerenfrucht, floralen Noten und gut integrierter Würze. Im Gaumen ausgewogen und mittelgewichtig, geprägt von einem kernigen Tannin. Leichte, aber edle Bitternote im Abgang. 2014 bis 2019.

7. Platz: 17,5 (17,5) Punkte

Pinot Noir Eichholz 2007, Weingut Eichholz, Irene Grünenfelder, Jenins

Helles Rot, sehr frische Beerenfrucht, vor allem Johannisbeeren, im Hintergrund auch Dörrfrüchte und erdige Noten. Im Gaumen klar strukturiert. Zeigt bei guter Fülle auch viel Finesse. Prototyp eines hochkarätigen Herrschäftlers! 2014 bis 2020.

8. Platz: 17,5 (16) Punkte

Pinot Noir Barrique 2007, Annatina Pelizzatti, Jenins

Aromen von reifen roten Beeren, aber auch Pflaumen und Dörrfrüchte. Im Gaumen weich und voll, mit crèmiger Säure und schöner Extraktsüsse. Endet sehr schön furchtbetont. 2014 bis 2018.

9. Platz: 17,5 (14!) Punkte

Pinot Noir 2007, Weingut Sprecher von Bernegg, Jan Luzi, Jenins

Elegante Beerenfrucht, vor allem Erdbeeren, auch erdige Noten und einen Anflug von Wolle. Im Gaumen weich, mit angepasster Extraktsüsse, unterlegt von einer saftigen Säure und kernigem Tannin. Hat Klasse. 2014 bis 2018.

10. Platz: 17,5 (17,5) Punkte

Fläscher Pinot Noir Reserve 2007, Christian Hermann, Fläsch

Elegante Aromatik mit reifen roten Beeren, aber auch Kräuter, Heu und eine Spur Pfeffer. Sehr gut integrierte Würznoten. Im Gaumen mittelgewichtig, aber knackig, geradlinig und elegant. Kein protziger Pinot, sondern einer mit Finesse! 2014 bis 2018.

Auch einen Schnitt von 17,5 Punkten erreicht haben:

Maienfelder Blauburgunder Barrique 2008, Weinbau im Schmid, Famiie Komminoth, Maienfeld 17,5 (18) Punkte, 2014 bis 2019

Fläscher Pinot Noir Barrique 2007, Adank Weine, Hansruedi Adank, Fläsch 17,5 (16) Punkte, 2014 bis 2020

Malanser Pinot Noir 2007, Weingut Georg Fromm, Malans 17,5 (16) Punkte, 2014 bis 2020

Das sind die besten zehn Weine der Degustation „Gereifte Barrique-Pinots aus Graubünden der Jahrgänge 2007 und 2008“. Die Degustationsnotizen sind jene des Panels. Die erste Punktzahl ist der Notenschnitt des Panels, die zweite jene von BLICK.

1. Platz: 18.5 (18) Punkte

Pinot Noir Barrique 2007, Weingut Plandaditsch, Andrea und Anita Lauber, Malans (Foto)

In der Nase viel frische Beerenfrucht, vor allem Himbeeren und Waldbeeren, dazu eine Spur Lakritze und sehr gut integrierte Würznoten. Wirkt im Gaumen trotz seiner Fruchtfülle und der dicht gewobenen Struktur leicht und überaus trinkig. Ein Schmeichler mit viel Saft und Kraft! Jetzt schon in perfekter Trinkreif: 2014 bis 2020. Der Wein ist erhältlich in der Weinhandlung Martel in St. Gallen (CHF 34.— für Jahrgänge 2009 und 2010, www.martel.ch) oder beim Winzer selbst (CHF 27.— für Jahrgang 2011, www.lauber-weine.ch).

2. Platz: 18 (17,5) Punkte

Pinot Noir Unique 2007, Weingut Donatsch, Malans

Noch dezente aber sehr elegante Aromatik mit roten Beeren, Minze und frisch gemahlenem Pfeffer. Im Gaumen sehr dicht gewoben und präsent, mit einem feinkörnigen Tannin. Ein maskuliner, klassischer, noch immer jugendlich wirkender Pinot mit grossem Potential.  2014 bis 2022.

3. Platz: 18 (17,5) Punkte

Pinot Noir 2007, Martha und Daniel Gantenbein, Fläsch

Komplexe, schon eine beginnende Reife anzeigende Aromatik, mit eingelegten Beeren, Pflaumen und Dörrfrüchten. Dazu präsente, aber edle Würznoten. Im Gaumen komplex und füllig, mit einem Anflug von südländischem Charme. Gut strukturierter, dicht gewobener Pinot, zeigt im Abgang nochmals einen Touch edler Würznoten. 2014 bis 2019.

4. Platz: 18 (17,5) Punkte

Malanser Pinot Noir Barrique 2007, Weingut Treib, Ueli & Jürg Liesch, Malans

Aromen von roten Beeren, vor allem Kirschen und Himbeeren, dazu präsente, etwas karamelig wirkende Würznoten. Im Gaumen im Auftakt weich und voll, mit crèmiger Säure und viel reifem Tannin. Im Abgang noch etwas ruppig. 2014 bis 2020.

5. Platz: 18 (18) Punkte

Pinot Noir Uris 2007, Weingut Davaz, Fläsch

Südländisch anmutende Beerenfrucht, dazu eine Spur Pfeffer und Gummi. Im Gaumen dicht und voll, unterlegt von einer guten Säure. Gut komponiert, aber nicht klar als Pinot erkennbar. 2014 bis 2019.

6. Platz: 17,5 (15,5) Punkte

Trocla Nera 2007, Weingut zur Sonne, Christian Obrecht, Jenins

Verhaltene Aromatik mit reifer Beerenfrucht, floralen Noten und gut integrierter Würze. Im Gaumen ausgewogen und mittelgewichtig, geprägt von einem kernigen Tannin. Leichte, aber edle Bitternote im Abgang. 2014 bis 2019.

7. Platz: 17,5 (17,5) Punkte

Pinot Noir Eichholz 2007, Weingut Eichholz, Irene Grünenfelder, Jenins

Helles Rot, sehr frische Beerenfrucht, vor allem Johannisbeeren, im Hintergrund auch Dörrfrüchte und erdige Noten. Im Gaumen klar strukturiert. Zeigt bei guter Fülle auch viel Finesse. Prototyp eines hochkarätigen Herrschäftlers! 2014 bis 2020.

8. Platz: 17,5 (16) Punkte

Pinot Noir Barrique 2007, Annatina Pelizzatti, Jenins

Aromen von reifen roten Beeren, aber auch Pflaumen und Dörrfrüchte. Im Gaumen weich und voll, mit crèmiger Säure und schöner Extraktsüsse. Endet sehr schön furchtbetont. 2014 bis 2018.

9. Platz: 17,5 (14!) Punkte

Pinot Noir 2007, Weingut Sprecher von Bernegg, Jan Luzi, Jenins

Elegante Beerenfrucht, vor allem Erdbeeren, auch erdige Noten und einen Anflug von Wolle. Im Gaumen weich, mit angepasster Extraktsüsse, unterlegt von einer saftigen Säure und kernigem Tannin. Hat Klasse. 2014 bis 2018.

10. Platz: 17,5 (17,5) Punkte

Fläscher Pinot Noir Reserve 2007, Christian Hermann, Fläsch

Elegante Aromatik mit reifen roten Beeren, aber auch Kräuter, Heu und eine Spur Pfeffer. Sehr gut integrierte Würznoten. Im Gaumen mittelgewichtig, aber knackig, geradlinig und elegant. Kein protziger Pinot, sondern einer mit Finesse! 2014 bis 2018.

Auch einen Schnitt von 17,5 Punkten erreicht haben:

Maienfelder Blauburgunder Barrique 2008, Weinbau im Schmid, Famiie Komminoth, Maienfeld 17,5 (18) Punkte, 2014 bis 2019

Fläscher Pinot Noir Barrique 2007, Adank Weine, Hansruedi Adank, Fläsch 17,5 (16) Punkte, 2014 bis 2020

Malanser Pinot Noir 2007, Weingut Georg Fromm, Malans 17,5 (16) Punkte, 2014 bis 2020

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WO GIBTS WAS ZU DEGUSTIEREN?

- 14. und 15. Februar. Freitag 17-22 Uhr, Samstag 15-20 Uhr. 11. Berner Weintage. Die kleine aber feine Messe der inhabergeführten Berner Weinhandlungen. Kostenlos. Vidmarhallen Bern. www.bernerweintage.ch.

- 17. Februar. 17-20 Uhr. Dia del Vino. Über 1000 spanische Weine, vorgestellt von 52 Schweizer Importeuren. Dazu gibts zwei Seminare von Spanien-Spezialist David Schwarzwälder. Eintritt CHF 10.--, Tickets vor Ort erhältlich. Kongresshaus Zürich. www.kongresshaus.ch.

- 19. Februar. 17-20 Uhr. After Work Tasting: Die idealen Käsebegleiter. Tropfen zu Fondue und Raclette. Kostenlos. Baur au lac vins, Filiale ShopVille-RailCity, HB Zürich. www.bauraulacvins.ch/events.

- 20. Februar. 17-21 Uhr. Deutsche und österreichische Weine. 40 Tropfen aus diesen beiden Ländern im Beisein vieler Winzer. Kosten: CHF 10.--, werden bei Kauf ab CHF 100.-- angerechnet. Paul Ullrich AG, Schneidergasse 27, Basel. www.ullrich.ch/events.

- 20. April. 17-20 Uhr. Wein & Schwein. Degustation von Rot- und Weissweinen mit den dazu passenden Schweine-Häppchen. Weinladen Cantina del mulino, Place des Ormeaux 1, Fribourg. www.cantinadelmulino.ch.

- 20. Februar. 17-19.30 Uhr. After Work Tasting: Best Buy Bordeaux. Weine aus dem Bordelais abseits der grossen Namen mit hervorragendem Preis-/Genussverhältnis. Kostenlos. Baur au lac vins, Filiale Regensdorf, Adlikerstrasse 272. www.bauraulacvins.ch/events.

- 20. Februar. 18-20.30 Uhr. Bordeaux-Parcours mit René Gabriel (Foto). Der Bordeaux-Papst stellt seine Entdeckungen des Jahres vor. 17 Weine, die nicht die Welt kosten. Kosten: CHF 80.--. Mövenpick-Weinkeller Luzern. Anmeldung bis 7.2. unter www.moevenpick-wein.com.

- 22. Februar. 10-18 Uhr. Festival des Vieux Millésimes. Schweizer Weine älterer Jahrgänge, die noch auf dem Markt erhältlich sind. Maison de la Dîme im Château d'Aigle. www.vieux-millesimes.ch.

- 26. Februar bis 1. März. Mittwoch bis Freitag bis 20 Uhr. Samstag zu den regulären Öffnungszeiten. USA und Bordeaux-Arrivage! Kostenlos. In allen Mövenpick-Weinkellern. www.moevenpick-wein.com.

Bis dann ist noch Spanien angesagt. Bei einer Stippvisite haben wir nicht weniger als 4-mal 19 Punkte gezückt. Sensation!: Hier die vier 19-Punkte-Spanier:

* Alion Ribera del Duero, Grupo Vega Sicilia 2009 (CHF 57.--)

* Alienza Gran Reserva Ribera del Duero, Grupe Pesquera 2003 (CHF 56.--)

* Teixar Montsant, Vinyes Domenech, 2009 (CHF 52.--)

* La Creu Alta Priorat Bodegas Mas Alta (CHF 125.--)

Und hier noch zwei Preis-/Leistungstipps, einmal weiss, einmal rot:

Sello del Rey Blanco, Castilla, Viñedos y Bodegas Muñoz 2012 (Assemblage aus Verdejo, Macabeo, Chardonnay): Wunderschöne Fruchtnase, Zitronen, Grapefruit, frisch gemähtes Gras, im Gaumen prickelnde Säure, voll auf der Agrumenseite, auch Pfirsich, leichtfüssiges Finish. Score: 16,5/20 (CHF 16.50)

Viñas da Gain Artadi Rioja 2011: Sehr beerige Nase, lebt von der Frucht, von Kirschen und Brombeeren, im Gaumen dunkle Noten, kräftige Textur, dennoch elegant, reife Tannine, Banananblätter, schönes Finish. Score: 17/20 (CHF 26.50)

- 26. Februar bis 1. März. 5. Weinfestival Interlaken «Gipfeltreffen der Profis». 26.2. Gourmetmenü mit grossen Bordeaux-Weinen. 27.2. Soirée Champgane. 28.2. Kulinarischer Rundgang Rugen Distillery. 1.3. Grosses Wein-Festival mit 15 Produzenten, Käse-Affineur Bernard Antony und 5 Gilde-Gastköchen. Congress Centre Kursaal Interlaken (Foto). Anmeldung für die einzelnen Abende unter www.wein-festival.ch.

- 3. März. 17-20 Uhr. Gemeinsamkeit zeigt Stärke. Grosse Veneto-Degustation. Mit den wichtigsten Repräsentanten aus der Region. Vinum-Journalisten führen Sie in Seminaren in die Welt der Veneto-Weine ein. Restaurant Metropol, Fraumünsterstr. 12, Zürich. Eintritt frei bei Anmeldung bis 24. Februar unter www.vinum.ch.

- 7. März. 16-20 Uhr. Degustation Schweiz und Österreich. Viele Winzer sind persönlich vor Ort. Kosten: CHF 30.-- (CHF 20.-- werden bei einem Weinkauf ab CHF 100.-- angerechnet). Restaurant Metropol, Zürich. Anmeldung bis 6. März unter www.gerstl.ch.

Alain Kunz

- 14. und 15. Februar. Freitag 17-22 Uhr, Samstag 15-20 Uhr. 11. Berner Weintage. Die kleine aber feine Messe der inhabergeführten Berner Weinhandlungen. Kostenlos. Vidmarhallen Bern. www.bernerweintage.ch.

- 17. Februar. 17-20 Uhr. Dia del Vino. Über 1000 spanische Weine, vorgestellt von 52 Schweizer Importeuren. Dazu gibts zwei Seminare von Spanien-Spezialist David Schwarzwälder. Eintritt CHF 10.--, Tickets vor Ort erhältlich. Kongresshaus Zürich. www.kongresshaus.ch.

- 19. Februar. 17-20 Uhr. After Work Tasting: Die idealen Käsebegleiter. Tropfen zu Fondue und Raclette. Kostenlos. Baur au lac vins, Filiale ShopVille-RailCity, HB Zürich. www.bauraulacvins.ch/events.

- 20. Februar. 17-21 Uhr. Deutsche und österreichische Weine. 40 Tropfen aus diesen beiden Ländern im Beisein vieler Winzer. Kosten: CHF 10.--, werden bei Kauf ab CHF 100.-- angerechnet. Paul Ullrich AG, Schneidergasse 27, Basel. www.ullrich.ch/events.

- 20. April. 17-20 Uhr. Wein & Schwein. Degustation von Rot- und Weissweinen mit den dazu passenden Schweine-Häppchen. Weinladen Cantina del mulino, Place des Ormeaux 1, Fribourg. www.cantinadelmulino.ch.

- 20. Februar. 17-19.30 Uhr. After Work Tasting: Best Buy Bordeaux. Weine aus dem Bordelais abseits der grossen Namen mit hervorragendem Preis-/Genussverhältnis. Kostenlos. Baur au lac vins, Filiale Regensdorf, Adlikerstrasse 272. www.bauraulacvins.ch/events.

- 20. Februar. 18-20.30 Uhr. Bordeaux-Parcours mit René Gabriel (Foto). Der Bordeaux-Papst stellt seine Entdeckungen des Jahres vor. 17 Weine, die nicht die Welt kosten. Kosten: CHF 80.--. Mövenpick-Weinkeller Luzern. Anmeldung bis 7.2. unter www.moevenpick-wein.com.

- 22. Februar. 10-18 Uhr. Festival des Vieux Millésimes. Schweizer Weine älterer Jahrgänge, die noch auf dem Markt erhältlich sind. Maison de la Dîme im Château d'Aigle. www.vieux-millesimes.ch.

- 26. Februar bis 1. März. Mittwoch bis Freitag bis 20 Uhr. Samstag zu den regulären Öffnungszeiten. USA und Bordeaux-Arrivage! Kostenlos. In allen Mövenpick-Weinkellern. www.moevenpick-wein.com.

Bis dann ist noch Spanien angesagt. Bei einer Stippvisite haben wir nicht weniger als 4-mal 19 Punkte gezückt. Sensation!: Hier die vier 19-Punkte-Spanier:

* Alion Ribera del Duero, Grupo Vega Sicilia 2009 (CHF 57.--)

* Alienza Gran Reserva Ribera del Duero, Grupe Pesquera 2003 (CHF 56.--)

* Teixar Montsant, Vinyes Domenech, 2009 (CHF 52.--)

* La Creu Alta Priorat Bodegas Mas Alta (CHF 125.--)

Und hier noch zwei Preis-/Leistungstipps, einmal weiss, einmal rot:

Sello del Rey Blanco, Castilla, Viñedos y Bodegas Muñoz 2012 (Assemblage aus Verdejo, Macabeo, Chardonnay): Wunderschöne Fruchtnase, Zitronen, Grapefruit, frisch gemähtes Gras, im Gaumen prickelnde Säure, voll auf der Agrumenseite, auch Pfirsich, leichtfüssiges Finish. Score: 16,5/20 (CHF 16.50)

Viñas da Gain Artadi Rioja 2011: Sehr beerige Nase, lebt von der Frucht, von Kirschen und Brombeeren, im Gaumen dunkle Noten, kräftige Textur, dennoch elegant, reife Tannine, Banananblätter, schönes Finish. Score: 17/20 (CHF 26.50)

- 26. Februar bis 1. März. 5. Weinfestival Interlaken «Gipfeltreffen der Profis». 26.2. Gourmetmenü mit grossen Bordeaux-Weinen. 27.2. Soirée Champgane. 28.2. Kulinarischer Rundgang Rugen Distillery. 1.3. Grosses Wein-Festival mit 15 Produzenten, Käse-Affineur Bernard Antony und 5 Gilde-Gastköchen. Congress Centre Kursaal Interlaken (Foto). Anmeldung für die einzelnen Abende unter www.wein-festival.ch.

- 3. März. 17-20 Uhr. Gemeinsamkeit zeigt Stärke. Grosse Veneto-Degustation. Mit den wichtigsten Repräsentanten aus der Region. Vinum-Journalisten führen Sie in Seminaren in die Welt der Veneto-Weine ein. Restaurant Metropol, Fraumünsterstr. 12, Zürich. Eintritt frei bei Anmeldung bis 24. Februar unter www.vinum.ch.

- 7. März. 16-20 Uhr. Degustation Schweiz und Österreich. Viele Winzer sind persönlich vor Ort. Kosten: CHF 30.-- (CHF 20.-- werden bei einem Weinkauf ab CHF 100.-- angerechnet). Restaurant Metropol, Zürich. Anmeldung bis 6. März unter www.gerstl.ch.

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