Rasenmäher, Ökodünger und Namensgeber
Wie dieses Walliser Weingut aufs Schaf gekommen ist

Die Schwarznasenschafe sind Kult. Doch in ihrem Heimatkanton Wallis sind sie mehr als nur Sympathieträger: Die wolligen Tiere prägen den nachhaltigen Weinbau der Familie Rouvinez in Siders.
Die Schwarznasenschafe verrichten in den Rebbergen der Familie Rouvinez eine wichtige und nachhaltige Arbeit.
Foto: ZVG

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Schwarznasenschafe im Wallis sind Symboltiere und inspirieren den Nez-Noir-Wein
  • Die Tiere weiden in Weinbergen, fördern die Biodiversität und düngen den Boden
  • Seit 2019 produziert das Weingut Nez-Noir-Weine aus lokalen Rebsorten
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Sie sind ein Symbol für das Wallis und Namensgeber für einen Wein aus dem Bergkanton: die Schwarznasenschafe. Regelrecht bekannt geworden sind die wolligen Tiere erst vor wenigen Jahren. Zu verdanken haben sie diesen Ruhm einer Frau aus dem Jura: Als Elisabeth Baume-Schneider im Dezember 2022 für den Bundesrat kandidierte, liess sie sich inmitten ihrer Herde fotografieren. 

Die damals wenig bekannte Politikerin schaffte die Wahl in die Landesregierung – ihre Schwarznasenschafe hatten ihr in Landwirtschaftskreisen einige Sympathiepunkte eingebracht. In den Medien sprach man nach der Wahl sogar von einem «Schwarznasenschaf-Effekt».

Das Experiment mit den Schafen

Doch was haben die Walliser Schwarznasenschafe mit Walliser Wein zu tun? Auch diese Geschichte ist erst wenige Jahre alt. 2015 suchte ein Landwirt im Rhonetal nach grasreichen Flächen für seine Herde. Die begrünten Weinberge in der Ebene und am sonnigen Hang am Rhoneufer des Weinguts der Familie Rouvinez erwiesen sich als ideal. Önologin Véronique Besson-Rouvinez und Weinbauleiter Roman Ziegler beschlossen ein Experiment mit dem Hirten und seiner Herde: Sie liessen die Schafe für zwei Monate auf einer Fläche von mehreren Hektaren zwischen den Rebstöcken weiden. 

Schäfer Gérard und seine Schwarznasenschafe in den Weinreben der Winzerfamilie Rouvinez.
Foto: ZVG

Schnell war klar: Das Experiment war ein voller Erfolg. Die Schwarznasenschafe fungierten als natürliche Rasenmäher. Sie reinigten alles und grasten akribisch um jeden Rebstock herum. Die perfekt vorbereiteten Weinberge ermöglichten einen idealen Start in die Weinbausaison. Schäfer Gérard schaut zu den Tieren – und berichtet regelmässig auf Instagram und Tiktok über sich und seine Schwarznasenschafe.

Die natürliche Frühjahrsreinigung förderte zudem die Biodiversität im Weinberg. Auch der Boden profitierte davon, dass die Tiere auf ihm herumtrampelten und so die Bodenbelüftung begünstigten. Zu guter Letzt lieferten die Schafe durch ihren Kot wertvollen natürlichen Dünger – ganz kostenlos. 

«Ein echter Gewinn»

Heute gehören einige der Tiere sogar der Winzerfamilie. «Die Schwarznasenschafe sind ein echter Gewinn für uns», sagt Frédéric Rouvinez, der die Weingüter leitet. Von Februar bis April und von Oktober bis Dezember weiden die Schafe mitten in den Weinreben. Die Tiere reduzieren die Arbeit, die der Mensch sonst machen müsste, wesentlich. 

Die Schwarznasenschaf-Weine

Möchtest Du die Weine Nez Noir selbst probieren? Die Familie Rouvinez vereint in dieser Bio-Weinlinie Walliser Tradition mit kompromissloser Nachhaltigkeit. Ob der charaktervolle Rote, der finessenreiche Petite Arvine oder der frische Rosé – jeder Tropfen erzählt die Geschichte der Walliser Schwarznasenschafe und eines respektvollen Weinbaus.

Möchtest Du die Weine Nez Noir selbst probieren? Die Familie Rouvinez vereint in dieser Bio-Weinlinie Walliser Tradition mit kompromissloser Nachhaltigkeit. Ob der charaktervolle Rote, der finessenreiche Petite Arvine oder der frische Rosé – jeder Tropfen erzählt die Geschichte der Walliser Schwarznasenschafe und eines respektvollen Weinbaus.

Die Schafe sind unterdessen ein so wichtiger Bestandteil des Weinguts, dass die Domaines Rouvinez den Biowein auf den Namen Nez Noir, also Schwarznase, taufte. Auf den Etiketten sind die Tiere denn auch abgebildet. Der erste Jahrgang trägt die Jahreszahl 2019.

Für die Familie Rouvinez ist Nez Noir heute ein wichtiger Bestandteil ihres gesamten Weinangebots, sagt Önologin Véronique Besson-Rouvinez. «Unser oberstes Ziel ist es, mit den Nez-Noir-Weinen ein ehrliches und präzises Produkt anzubieten, das die verschiedenen Rebsorten und das Terroir, aus dem sie stammen, bestmöglich widerspiegelt.» Zentral für sie ist aber auch, dass die Weine gut zugänglich und von hoher Qualität sind.

So sind im Laufe der Zeit diese Nez-Noir-Weine entstanden:

  • Der Rote und der Réserve: Der Nez Noir Rouge ist eine Bio-Cuvée aus Merlot, Gamaret und Syrah. Komplex und strukturiert, zeichnet er sich durch eine schöne aromatische Intensität aus. Der Nez Noir Réserve stammt aus derselben Maische. Um ihm mehr Kraft zu verleihen, wird ihm die autochthone Walliser Rebsorte Cornalin hinzugefügt. Er reift zwölf Monate lang in Fässern, wodurch er eine grössere Komplexität und eine längere Lagerfähigkeit erhält.
  • Der Weisse: Der Petite Arvine Nez Noir zeichnet sich durch seine Frische und Eleganz aus. Er besteht zu 100 Prozent aus der autochthonen Walliser Rebsorte Petite Arvine.
  • Der Rosé: Der Nez Noir Rosé ist eine Bio-Assemblage aus Merlot, Gamaret und Syrah. Er entsteht durch Abzapfen des Mosts, der für sein rotes Pendant verwendet wird.

Weingut in der dritten Generation

Sie leiten die Geschicke des Weinguts: Philippe Rouvinez, Frédéric Rouvinez und Véronique Besson-Rouvinez (von links).
Foto: ZVG

Das Weingut im Rhonetal wird in der dritten Generation geleitet. Véronique Besson-Rouvinez ist die Önologin des Hauses, Frédéric Rouvinez leitet Weingüter, und Philippe Rouvinez ist für das Marketing und den Vertrieb zuständig. Sie haben sich für die nachhaltige Entwicklung des Weinguts entschieden. Daraus entstanden ist die Bio-Linie Nez Noir. 

Das Weingut wurde 1947 von Bernard Rouvinez gegründet und später von seinen beiden Söhnen Dominique und Jean-Bernard, beide Weinbauern und Önologen, weiterentwickelt. Im Lauf der Zeit hat sich das Unternehmen vergrössert, weitere Rebflächen und sogar das Weingut Château Lichten sind dazugekommen. Und mittlerweile gehören eben auch die Schwarznasenschafe zur Domaines Rouvinez.

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Dieser Beitrag wurde vom Ringier Brand Studio im Auftrag eines Kunden erstellt. Die Inhalte sind redaktionell aufbereitet und entsprechen den Qualitätsanforderungen von Ringier.

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