Wasser ist tabu
Diese 5 Fehler machen wir beim Zubereiten von Pilzen

Aufgrund der falschen Zubereitung von Champignons und Co. bleibt ein hervorragendes Geschmackserlebnis oft verwehrt. Wir verraten Ihnen, wie das Aroma und wichtige Nährstoffe erhalten bleiben.
Publiziert: 02.10.2023 um 10:40 Uhr
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Pilze bringen Herbststimmung in die Küche.
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Sarah Riberzani

Es ist wieder Pilzsaison! Vor allem im Herbst zählen die Schwämme zu den kulinarischen Highlights. Kein Wunder, sie sind nämlich nicht nur schmackhaft, sondern auch sehr gesund. Pilze enthalten viele Vitamine, Proteine und Ballaststoffe. Zusätzlich sind sie kalorien- und fettarm. Auch bei Diäten können sie unterstützen, denn der Magen ist mit der Mahlzeit lange beschäftigt, warum man länger satt ist. Während dem Kochen können die Pilze aber wichtige Nährstoffe verlieren, die zur gesunden Ernährung beitragen. Auch das kräftige Aroma kann verloren gehen, wenn die Pilze falsch zubereitet werden.

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Fehler beim Einkauf

Schon der Kauf ist entscheidend für den Geschmack und die Nährstoffe. Viele machen den Fehler, dass sie Pilze aus der Dose kaufen. Diese enthalten nicht einmal ansatzweise so viele Nährstoffe wie frische Pilze. Auch im Geschmack merkt man einen Unterschied. 

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Pilze richtig aufbewahren

Die richtige Lagerung ist wichtig für den Pilzgenuss! Wenn die Schwämme nicht gleich nach dem Einkauf gekocht werden, sollten diese direkt in den Kühlschrank gelegt werden.

Pilze können leicht verderben. Im Kühlschrank sind sie etwa drei Tage lang haltbar. Sie mögen es luftig, daher sollten sie nicht luftdicht aufbewahrt werden. 

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Wasser ist beim Putzen tabu

Die meisten Pilze kann man problemlos abspülen. Auch Champignons werden oft unter fliessendem Wasser gewaschen. Doch das ist der wohl häufigste Fehler, der beim Zubereiten passiert. Im Gegensatz zu anderen Pilzen sollte man Champignons nämlich vom Waschbecken fern halten. Dadurch verlieren sie ihr typisches Aroma und wichtige Vitamine.

Putzt die Pilze lieber nur mit Küchenpapier. Haltet dazu den Champignon am Stiel – so könnt ihr den Schmutz ganz einfach vom Kopf bis zum Stiel entfernen. Falls sich der Dreck nicht entfernen lassen sollte, darf man mit ein paar Wassertröpfchen nachhelfen. Danach können die Pilze geviertelt oder in Scheiben geschnitten werden.

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Finger weg von Fetten

Oftmals stellt man sich die Frage, ob die Pilze mit Butter oder Öl angebraten werden sollen. Überraschenderweise ist die Antwort: weder noch! Fett in der Pfanne sorgt nämlich für eine gummiartige Konsistenz. Für ein perfektes, knuspriges Ergebnis sollten die Pilze pur in die Pfanne gegeben werden. Wenn man regelmässig umrührt, brennen sie auch nicht an. Ein weiterer Vorteil dabei ist, dass die Pilze somit durchaus kalorienärmer sind.

Wenn ihr hingegen Zwiebeln dazugeben möchtet, sollte etwas Fett benutzt werden. Für das Anbraten von Zwiebeln muss nämlich Öl oder Butter verwendet werden. Olivenöl eignet sich hier besonders gut.

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Auf hoher oder niedriger Stufe kochen?

Häufig werden die Schwämme in einer kleinen Pfanne gekocht, so dass sie sich stapeln. Das ist weiterer ein Fehler! Benutzt lieber eine grosse Pfanne, wo die Pilze gleichmässig gebraten werden.

Am besten kocht zudem auf niedriger Stufe. So könnt ihr ein aromatisches Geschmackserlebnis geniessen und gleichzeitig verlieren die Pilze keine wichtigen Nährstoffe. Sollte euch der Gesundheitsaspekt weniger am Herzen liegen, könnt ihr die Pilze auch auf hoher Stufe braten, dadurch entfaltet sich ein nussiges und kräftiges Aroma. Durch das hitzige Braten verlieren sie aber wichtige Nährstoffe.

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Brät man Pilze zu lange, werden sie weich und fad. Die ideale Garzeit hängt von der Grösse ab. Grundsätzlich gilt aber, dass die Pilze nach fünf bis zehn Minuten bereit zum Auftischen sind.

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Thinkstock

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