Darum gehts
- Bei Smartphones und Laptops wechselt die Zeit automatisch, Backofen, Herd und Autouhr müssen meist von Hand zurückgestellt werden
- In der Schweiz gab es im Oktober rund 2900 Suchanfragen zu Backofen und Herd – die meistgesuchten Marken: Electrolux und Bosch
- Mechanische Uhren sollten vorwärts gestellt werden, bei Datumsanzeige sollte die Uhr nicht zwischen 19 und 6 Uhr umgestellt werden
Backofen, Herd, Mikrowelle, Uhr im Auto und Armbanduhren ohne Smartwatch-Funktion – bei all diesen Geräten muss die Zeit in den meisten Fällen nach wie vor von Hand um eine Stunde zurückgestellt werden. Auswertungen der Uhren-Handelsplattform Wristler zeigen: Bei den Schweizerinnen und Schweizern haperts am meisten in der Küche. Rund 2900 Onlinesuchanfragen gabs vergangenen Oktober für Backofen und Herd. Die meistgesuchten Marken: Electrolux und Bosch.
Vorwärts statt rückwärts
Auch Armbanduhren stellen Schweizerinnen und Schweizer vor ein Umstellungsdilemma, insbesondere Digitalmodelle. Etwa bei Casio und G-Shock steckt die Zeiteinstellung hinter einer Tastenkombination, die man nur zweimal im Jahr braucht. Die Modellnummer auf der Rückseite hilft, die Anleitung zu finden.
Mechanische Uhren sind zwar einfach zu stellen, es gibt aber etwas zu beachten: «Man stellt die Zeit am besten vorwärts statt rückwärts. Ein Uhrwerk ist dafür gebaut, in eine Richtung zu laufen. Moderne Uhrwerke kommen zwar gut damit zurecht, aber vorwärts zu drehen ist die vorsichtigere Wahl. Achten Sie ausserdem darauf, ob Ihre Uhr Datum oder Wochentag anzeigt: Stellen Sie die Zeit dann nicht zwischen etwa 19 und 6 Uhr um, denn in diesem Zeitfenster arbeitet der Datumsmechanismus und kann unnötig belastet werden», sagt Timo Klinge, CEO von Wristler.
Übersicht: So stellen Sie Ihre Uhr richtig auf Winterzeit
- Smartwatch: Stellt sich über das Smartphone selbst um.
- Digitaluhr: Suchen Sie den Einstellmodus über eine der Tasten. Die Modellnummer auf der Rückseite hilft, die Anleitung zu finden.
- Automatik- oder Handaufzugsuhr: Drehen Sie die Zeiger vorwärts statt rückwärts. Bei Datums- oder Wochentagsanzeige die Zeit nicht zwischen etwa 19 und 6 Uhr umstellen.
Die Schweizerinnen und Schweizer suchen im Übrigen eifrig nach Informationen zur Zeitumstellung: Im vergangenen Oktober wurden in unserem Land knapp 3½ Suchanfragen pro 100’000 Einwohner gestellt. Das ist Platz 4 von 16 europäischen Ländern. Nur in Italien, den Niederlanden und Finnland interessiert der Begriff mehr.