Darum gehts
- Vater im britischen Horwich kann nach Notkaiserschnitt Einkauf nicht bezahlen
- Kassiererin Ashleigh Macfarlane-Staig übernimmt spontan Kosten für Babysachen
- Supermarkt belohnt Geste mit Bonus, Vater lobt Menschlichkeit
Eigentlich wollte Harry Brown (48) nur kurz ein paar wichtige Dinge einkaufen. Nach der Geburt seiner Tochter per Notkaiserschnitt war der frisch gebackene Vater völlig übermüdet und musste dringend Besorgungen für seine Frau Emma (37) und das Baby erledigen. In seinem Einkaufswägeli lagen unter anderem eine Milchpumpe, kleine Strampler, Decken und verschiedene Hygieneartikel.
Doch als Harry an der Kasse bezahlen wollte, kam der Schock: Seine Karte wurde mehrfach abgelehnt. Ratlos stand der junge Vater vor dem Band und wusste nicht mehr weiter.
Kassiererin erkennt die Situation sofort
An der Kasse arbeitete Ashleigh Macfarlane-Staig, Mitarbeiterin eines Supermarkts im britischen Horwich bei Bolton. Als sie die vielen Babysachen auf dem Band sah und den gestressten Vater bemerkte, verstand sie sofort, wie schwierig die Situation für ihn war.
«Ich habe gesehen, dass er Babysachen hatte, und dachte mir: Wir waren alle schon einmal in so einer Lage», erzählte sie später der BBC. Ashleigh ist selbst Mutter von sechs Kindern und wusste genau, wie herausfordernd die ersten Tage mit einem Neugeborenen sein können.
Mitarbeiterin bezahlt den Einkauf
Ohne lange zu überlegen, griff die Frau selbst zum Portemonnaie und bezahlte kurzerhand den gesamten Einkauf des jungen Vaters. «Ich habe ihm gesagt, er soll seine Sachen nehmen und sein Baby geniessen. Für mich hat es sich einfach richtig angefühlt», erklärte Macfarlane-Staig.
Als Brown später zu Hause von der Situation erzählte, reagierte auch seine Frau Emma sehr emotional.«Sie hat dafür gesorgt, dass ich mein Baby versorgen konnte. Sie hat meinen Glauben an die Menschheit wiederhergestellt», sagte sie gegenüber der BBC. Die freundliche Geste blieb auch im Supermarkt nicht unbemerkt: Die Geschäftsleitung zeichnete Macfarlane-Staig im Rahmen eines internen Anerkennungsprogramms aus und belohnte sie zusätzlich mit einem kleinen Bonus.