Finger weg vom Smartphone!
Wie Handy-Konsum am Morgen deinen Tag ruiniert

Wer morgens direkt nach dem Aufwachen aufs Handy schaut, startet gestresst in den Tag. Experten warnen: Digitale Reize in den ersten Minuten können das Gehirn überfordern und die Konzentration beeinträchtigen.
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Das kann einen guten Start in den Tag verhindern: Der Smartphone-Wecker klingelt und du gehst sofort online, um Social Media, Mail und Co. zu checken.
Foto: Getty Images

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Digitale Inhalte direkt nach dem Aufwachen überfordern das Gehirn und erzeugen Stress
  • Experten empfehlen bildschirmfreie Zeit: 10–15 Minuten für ruhigen Start
  • Dopaminschübe durch Likes fördern Konzentrationsprobleme und ständige Reizsuche
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Gina Grace Zurbrügg

Der Wecker klingelt, das Handy wird entsperrt und noch im Bett werden Nachrichten, Social Media oder E-Mails geöffnet. Was wie eine harmlose Gewohnheit wirkt, kann jedoch stark beeinflussen, wie unser Gehirn in den Tag startet. Direkt nach dem Aufwachen befindet sich das Gehirn in einer Übergangsphase: Es wechselt langsam vom Schlaf- in den Wachzustand. Wenn in diesen ersten Minuten sofort digitale Inhalte konsumiert werden, gerät der Kopf schnell in einen Reaktionsmodus, anstatt ruhig und konzentriert in den Tag zu starten.

Experten empfehlen deshalb, sich morgens zunächst eine kurze bildschirmfreie Zeit zu gönnen. Ein klassischer Wecker statt des Handys und etwa 10 bis 15 Minuten ohne digitale Reize können helfen, Stress zu reduzieren und den Start in den Tag bewusster und ruhiger zu gestalten.

Zu viele Reize zu früh

Wer direkt nach dem Aufwachen viele Informationen, Bilder und Nachrichten aufnimmt, überfordert sein Gehirn schnell. Es wird sofort stark aktiviert, obwohl der natürliche Übergang vom Schlaf noch nicht abgeschlossen ist. Das kann dazu führen, dass man sich früh am Tag unruhig, gestresst oder mental erschöpft fühlt.

Der Dopamin-Effekt

Neue Nachrichten, Likes oder Inhalte lösen kurze Belohnungsreaktionen im Gehirn aus. Diese Dopaminschübe fühlen sich zwar angenehm an, halten aber nur kurz an. Dadurch entsteht oft das Bedürfnis nach immer neuen Reizen, was die Aufmerksamkeit über den Tag hinweg schwächen und die Konzentration erschweren kann.

Der reaktive Start in den Tag

Wer morgens zuerst Nachrichten oder E-Mails liest, beginnt den Tag meist im Reaktionsmodus. Statt eigene Gedanken, Ziele und Prioritäten zu setzen, richtet sich die Aufmerksamkeit sofort auf Anforderungen von aussen. Dadurch startet der Tag weniger ruhig und strukturiert, sondern eher fremdgesteuert und hektisch.

Dieser Artikel erschien zuerst auf blic.rs. Das serbische Newsportal gehört wie Blick zu Ringier.

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