Siesta, Trockentoiletten & Co.
So soll die Schweiz in Zukunft der Hitze trotzen

Die Schweiz schwitzt: Temperaturen über 30 Grad und tropische Nächte setzen der Bevölkerung zu. Welche Massnahmen braucht es für die Zukunft? Die Community liefert zahlreiche Vorschläge.
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Hohe Temperaturen prägen den Alltag in der Schweiz zunehmend.
Foto: Keystone

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Schweiz kämpft mit Hitze über 30 Grad und tropischen Nächten
  • Leser fordern mehr Grünflächen, Wasserreservoire und flexible Arbeitszeiten
  • Vorschläge wie Siesta oder Klimaanlagen prägen Diskussion
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Sarah RiberzaniRedaktorin Community

Die intensiven Hitzetage der vergangenen Wochen haben weiten Teilen der Schweiz einiges abverlangt. Hohe Temperaturen von deutlich über 30 Grad und tropische Nächte haben gezeigt, wie belastend lange Hitzeperioden sein können und dass solche Wetterlagen künftig noch häufiger auftreten dürften.

Die Frage, wie Städte, Gemeinden und der Alltag besser auf eine solche «Hitze-Zukunft» vorbereitet werden können, rückt damit zunehmend in den Fokus. Zahlreiche Leserrückmeldungen zeigen, welche Massnahmen aus Sicht der Bevölkerung jetzt besonders wichtig wären.

Mehr Grün statt Beton

Ein besonders häufig genannter Ansatz betrifft die Begrünung von Städten und Gemeinden. «Mehr Grün und Sickerflächen in der Stadt anstelle von zubetonierten Plätzen», schreibt Michael Stocker. Auch Christian Cotting betont: «Viel mehr Bäume pflanzen, überall wo möglich. Bäume spenden Sauerstoff und Schatten. Zudem kühlen sie Städte.»

Silvia Fröhlicher fordert ebenfalls konsequentes Handeln: «Teer- und Betonflächen, wo immer möglich, entsiegeln. Bäume und Hecken pflanzen, Bäche renaturieren.»

Wasser besser speichern und nutzen

Viele Vorschläge drehen sich um einen sparsameren und effizienteren Umgang mit Wasser. «Regenwasser bei Neubauten in Wassersilos sammeln und für die WC-Spülung brauchen», schlägt Otto Gautschi vor. Andere fordern den Ausbau von Speichersystemen: «Wasserreservoire vergrössern und Stauseemauern erhöhen, um mehr Wasser zu speichern.»

Auch radikalere Ideen werden genannt: «Kein Trinkwasser mehr für WC-Spülung, eventuell Trockentoiletten ermöglichen.»

Alltag und Arbeitszeiten anpassen

Mehrere Leserinnen und Leser sehen Anpassungen im Tagesablauf als zentrale Massnahme. «Siesta machen wie in anderen Ländern», schreibt Markus Hoferhofer. Andere plädieren für flexiblere Arbeitsmodelle: «Früher mit der Arbeit beginnen, dafür früher Feierabend.»

Einige Stimmen fordern tiefgreifendere gesellschaftliche Anpassungen. «Keine Umstellung der Winterzeit mehr. Dadurch ist es eine Stunde früher kühler», schreibt Barbara Ribi.

Klimaanlagen als Lösung

Besonders kontrovers wird das Thema Kühlung diskutiert. «Klimaanlagen einbauen lassen in allen Gebäuden», fordert eine Leserin. Daneben werden auch andere technische Ansätze genannt: «Ein Kühlsystem über die Fussbodenheizung nutzen», schlägt Magnus Baumann vor.

Auch politische Lockerungen werden gefordert: «Bei allen Gebäuden sollte es ohne Bewilligung erlaubt sein, Klimaanlagen einzubauen», heisst es in einer weiteren Zuschrift. 

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