Leser zum urbanen ESAF
«Mitten in der Stadt Genf? Mega!»

Ein Schwingfest in der Stadt? 2031 könnte das ESAF in Genf Premiere feiern. Das Organisationskomitee plant eine Arena für 50’000 Zuschauer mitten in der Stadt. Doch die urbane Vision sorgt für gemischte Meinungen.
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Das ESAF in Mollis war ein voller Erfolg. Nun stellt sich die Frage: Wer darf das Schwing-Highlight 2031 austragen?
Foto: BENJAMIN SOLAND

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Das ESAF 2031 könnte erstmals in Genf, mitten in der Stadt, stattfinden
  • 41 Prozent der Leser befürworten das urbane Konzept, 33 Prozent lehnen ab
  • Geplante Arena für 50’000 Zuschauer, integriert in Genfs Infrastruktur
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Sarah RiberzaniRedaktorin Community

Schluss mit Bergluft und Festgelände auf der grünen Wiese? 2031 könnte die Königskrone des ESAF erstmals mitten in der Stadt Genf vergeben werden. Diese verrückte Idee kommt vom Organisationskomitee. «Wir wollen Stadt und Land vereinen», erklärt Projektleiterin Isabelle Emmenegger. Vorgesehen ist eine Arena für rund 50’000 Zuschauer – mitten in der Stadt und integriert in die bestehende Infrastruktur.

Bei einer ersten Inspektion äusserte sich der Schwingerverband positiv zum Genfer Ansatz. Ob Genf tatsächlich Austragungsort wird, entscheidet sich erst an der Abgeordnetenversammlung 2027. Jetzt stellt sich die Frage: Zündet die Vision auch beim Schwinger-Volk?

Urbanes Flair trifft auf Zustimmung

Die Idee polarisiert. In einer Leserumfrage mit über 6700 Teilnehmern sprechen sich 41 Prozent klar für ein ESAF mitten in der Stadt aus. 33 Prozent lehnen die Idee hingegen ab und finden: Schwingen gehört aufs Land. Weitere 26 Prozent zeigen sich grundsätzlich offen für das Konzept, zweifeln aber daran, ob ausgerechnet Genf der richtige Austragungsort ist. 

Leser Josua Arnold sieht einem ESAF mit städtischem Flair positiv entgegen: «Wieso sollte das eine verrückte Idee sein? Genf hat eine Infrastruktur wie kaum eine andere!» 

Auch Arnold Üli zeigt sich begeistert: «Finde es eine tolle Idee, auch wenn die Hotelpreise nicht günstig sind. Dafür gibt es eine Menge davon, die mit ÖV bestens erreichbar wären. Warum gehört das Schwingen aufs Land? Ça fait vraiment plaisir! À plus à Genève!»

Für Thomas Leu ist die Idee eines urbanen ESAF ein Volltreffer: «Mitten in der Stadt Genf? Mega! Mehr Publicity geht nicht. Viel Erfolg Genève!» 

«Genf hat massive Sicherheitsprobleme»

Doch nicht alle können es sich vorstellen, eine Stadt und ein Schwingfest unter einen Hut zu bringen. Alex Bucherer schreibt: «Genf und ESAF passt hinten und vorne nicht.» 

Eveline Rihs geht noch weiter und warnt vor praktischen und kulturellen Problemen: «Bin nicht sicher, ob die Kultur der Genferbevölkerung sich mit der Schwingkultur verträgt. Die Stadt Genf hat schon so massive Sicherheitsprobleme. Alleine werden sie es nicht stemmen. Und wenn ich sehe, wie das eidgenössische Turnfest in Lausanne aus dem Ruder gelaufen ist, möchte ich echt kein ESAF in Genf!»

Auch Leser Gilles Perdrizat ist nicht überzeugt vom Stadt-Konzept. Er gibt zu bedenken, dass in Genf und Umgebung die Hotelpreise kaum mehr bezahlbar seien. «Zudem ist Genf meiner Meinung nach zu weit weg, aus gesamtschweizerischer Sicht gesehen.» 

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