Aus für Crosstrek und Forester
Subaru verabschiedet sich in der Schweiz vom Verbrenner

In Europa bietet der japanische Hersteller ab 2028 nur noch E-Autos an. Betroffen ist auch die Schweiz, wie der Importeur bestätigt.
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Der Subaru Forester wird in Europa bald nicht mehr angeboten.
Foto: Subaru

Darum gehts

  • Subaru verkauft in der Schweiz ab 2028 nur noch E-Autos, bestätigt Emil Frey
  • Crosstrek, Forester und Verbrenner-Outback fallen bis Ende 2027 aus dem europäischen Subaru-Angebot heraus
  • Grund sind strengere CO₂-Flottenvorgaben der EU und Pflichtsysteme für Assistenz und Sicherheit
Gabriel Knupfer
Gabriel KnupferRedaktor News

Elektromotor statt Boxer: Die japanische Marke Subaru stoppt bis Ende 2027 den Verkauf von Verbrennern in Europa. Das betrifft auch die Schweiz, wie Importeur Emil Frey gegenüber Blick bestätigt. Beliebte Modelle wie Crosstrek, Forester und Verbrenner-Outback fliegen aus dem Angebot.

Aktuell verkauft Subaru mit dem Uncharted, dem Solterra und dem E-Outback drei rein elektrisch betriebene Modelle. Diese basieren auf Plattformen ähnlicher Toyota-Modelle und werden auch nach 2028 weiter verkauft.

Strenge Flottenvorgaben

Über den Hintergrund für das regionale Verbrenner-Aus bei Subaru berichtet die Fachzeitschrift «Auto Motor und Sport»: Die immer strengeren CO₂-Flottenvorgaben der EU machen den Verkauf in Europa immer schwieriger. Dazu kommen neue Pflichten für teure Assistenz- und Sicherheitssysteme.

Bei Emil Frey zeigt man sich trotzdem zuversichtlich: «Mit der Lancierung unserer drei rein elektrisch angetriebenen Modelle haben wir in diesem Jahr einen Meilenstein erreicht», sagt Sprecher Peter Hug. «Die erfreulich hohe Nachfrage bestätigt, dass wir mit unserer Strategie den Nerv der Zeit treffen.»

Weitere Stromer angekündigt

Tatsächlich gehören Solterra und Uncharted mit 141 beziehungsweise 136 verkauften Fahrzeugen bereits zu den erfolgreicheren Subaru-Modellen in diesem Jahr. Und dies, obwohl der Uncharted erst im Frühling startete. An den Crosstrek (327 Neuzulassungen) kommen die beiden Stromer aber nicht heran.

Zukünftig soll es laut Hug nicht bei drei E-Modellen bleiben: «In den Jahren 2027 und 2028 werden wir unser Angebot mit weiteren vollelektrischen Modellen der neuesten Technologiegeneration gezielt ausbauen», kündigt der Sprecher an.

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