E-Auto-Laderatgeber
9 Alltagstipps, die den Akku schonen

E-Auto-Batterien sind robust, aber nicht unverwüstlich. Wer sie richtig lädt und pflegt, kann die Abnutzung verlangsamen und die Lebensdauer deutlich verlängern. Blick gibt zehn Tipps, die das Leben der Batterien verlängern.
Kommentieren
1/7
E-Auto-Batterien sind sehr robust und halten in der Regel Hunderttausende Kilometer. Doch gewisse Gewohnheiten können ihre Lebenszeit zu verkürzen.
Foto: zVg

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Elektroautobatterien altern mit der Zeit, richtige Nutzung verlängert ihre Lebensdauer
  • Ladestand zwischen 20 bis 80 Prozent halten und ständiges Schnellladen vermeiden
  • Experten empfehlen 30 bis 70 Prozent Ladestand bei längeren Standzeiten
War diese Zusammenfassung hilfreich?
Externe Inhalte
Möchtest du diesen ergänzenden Inhalt (Tweet, Instagram etc.) sehen? Falls du damit einverstanden bist, dass Cookies gesetzt und dadurch Daten an externe Anbieter übermittelt werden, kannst du alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen lassen.
Juan_Thomas_Praktikant Auto & Mobilität _Blick Gruppe_3-Bearbeitet.jpg
Juan ThomasRedaktor Auto & Mobilität

Die Batterie ist das Herzstück jedes Elektroautos – und gleichzeitig auch das teuerste Bauteil. Zwar sind moderne Akkus sehr robust und halten oft viele Jahre, doch ihre Kapazität nimmt mit der Zeit ab – die sogenannte Degeneration tritt ein. Wer seinen Stromer richtig lädt und nutzt, kann diesen Alterungsprozess jedoch deutlich verlangsamen und die Lebensdauer der Batterie verlängern.

1

Laden im Alltag

Moderne Lithium-Ionen-Batterien fühlen sich im mittleren Ladebereich am wohlsten. Wird der Akku regelmässig über 80 Prozent geladen oder weit unter 20 Prozent fast leer gefahren, beschleunigt das die Alterung. Für den Alltag empfiehlt es sich daher, den Ladezustand zwischen 20 und 80 Prozent zu halten.

2

Nur bei Bedarf vollladen

100 Prozent Ladestand sind vor allem dann sinnvoll, wenn man eine längere Reise bestreiten will. Ist das nicht der Fall und wird das Fahrzeug öfter als notwendig über längere Zeit vollständig aufgeladen, kann das die Zellchemie der Batterie stärker belasten. Ausserdem sollte ein vollgeladener Akku möglichst schnell genutzt werden.

3

Längere Standzeiten

Wenn ein Stromer mehrere Tage oder Wochen still steht, sollte der Akku weder ganz voll noch fast leer sein. Ist die Batterie zu 100 Prozent gefüllt, steht diese unter hoher Zellspannung und altert schneller. Ist der Ladestand zu niedrig, besteht das Risiko einer Tiefentladung und die Batterie trägt dauerhaft Schäden davon. Experten empfehlen einen Ladezustand von etwa 30 bis 70 Prozent, wenn das E-Auto längere Zeit nicht genutzt wird.

4

Ladegrenzen festlegen

Um die Batterie nicht mit Vollladungen zu überlasten, bieten viele Elektroautos die Möglichkeit, einen maximalen Ladestand festzulegen. Dieser beträgt in der Regel 80 Prozent. Diese Funktion hilft, den Akku im optimalen Bereich zu halten, und verhindert unnötige Vollladungen im Alltag.

5

Ständiges Schnellladen vermeiden

Schnellladen mit Gleichstrom ist praktisch auf weiten Reisen, um lange Wartezeiten zu vermindern – für den Alltag sollte es jedoch die Ausnahme bleiben. Hohe Ladeleistungen erzeugen mehr Wärme und können den Akku dadurch stärker beanspruchen. Schonender ist dagegen langsames Laden mit 11 oder 22 kW an der Wallbox oder öffentlichen AC-Ladestationen.

6

Keine extremen Temperaturen

Es ist bekannt, dass die Batterie von E-Autos besonders in Wintermonaten durch die tiefen Temperaturen an Reichweite einbüsst. Hohe Hitze wirkt sich aber ebenfalls negativ auf die Batterie aus. Wenn möglich, sollte das Elektroauto im Sommer im Schatten oder in einer Garage stehen. Auch im Winter hilft ein geschützter Stellplatz, um den Akku zu schonen.

7

Vorausschauend Fahren

Dass Stromer in der Regel aufgrund ihres hohen Drehmoments einen besseren Antritt als Verbrenner haben, ist bekannt. Doch ständiges Beschleunigen oder Fahren mit sehr hohen Geschwindigkeiten belastet die Batterie stärker. Wer moderat und vorausschauend fährt, gewinnt Energie zurück, reduziert den Verbrauch und schont damit nicht nur den Akku, sondern verlängert auch die Reichweite.

8

Akku vorkonditionieren

Moderne Elektroautos können den Akku vor einem Schnellladevorgang automatisch auf die optimale Temperatur bringen. Diese sogenannte Vorkonditionierung sorgt für effizienteres Laden und reduziert Stress für die Batteriezellen. In der Regel dauert dieser Vorgang 15 bis 30 Minuten – bei sehr kalten Temperaturen bis zu 60 Minuten. Die ideale Batterietemperatur fürs Schnellladen beträgt zwischen 30 und 40 Grad – je nach Hersteller.

9

Regelmässig Software-Updates durchführen

Hersteller verbessern über Updates regelmässig das Batteriemanagement und die Lade-Algorithmen. Diese können etwa die Temperaturregelung optimieren oder das Ladeverhalten anpassen. Wer Updates installiert, profitiert daher oft von effizienterem Laden und besserer Akkuschonung. Je nach Modell und Hersteller ist es wichtig zu checken, ob Updates bevorstehen oder noch offen sind.

Mit FinanceScout24 und Blick Prämien vergleichen

Blick und FinanceScout24 haben einen neuen, transparenten Autoversicherungsvergleich lanciert. Dieser Vergleich zeigt basierend auf einem Matchingscore die passenden Versicherungen an und sortiert die Ergebnisse nach Preis. Dank des direkten Leistungs- und Preisvergleichs können Sie sofort Angebote einholen und auch direkt abschliessen. Hier geht es zum Rechner inkl. Exklusiv-Angebot.

Blick und FinanceScout24 haben einen neuen, transparenten Autoversicherungsvergleich lanciert. Dieser Vergleich zeigt basierend auf einem Matchingscore die passenden Versicherungen an und sortiert die Ergebnisse nach Preis. Dank des direkten Leistungs- und Preisvergleichs können Sie sofort Angebote einholen und auch direkt abschliessen. Hier geht es zum Rechner inkl. Exklusiv-Angebot.

Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen