Weltpremiere: Plug-in-Hybrid mit 680 PS
McLaren kann auch vernünftiger

Kurz nach dem verrückten Roadster Elva ohne Dach und Fenster stellen die Briten mit dem Artura einen vernünftigeren Boliden mit Plug-in-Hybrid-Technik vor. Der 680 PS starke Spitzensportler wiegt dank neuer Leichtbau-Architektur keine 1400 Kilogramm.
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McLaren lässt sich auch von Corona nicht ausbremsen und präsentiert als Weltpremiere den neuen Artura.
Foto: ZVG.
Wolfgang Gomoll

Der letzte Woche als Weltpremiere enthüllte Artura läutet bei McLaren eine neue Ära ein: Denn statt eines Achtzylinders sitzt im Heck des Plug-in-Hybrid-Sportlers «nur» noch ein Dreiliter-Sechszylinder mit 585 PS. Unterstützt wird dieser aber von einem 70 kW (90 PS) starken E-Motor. Zusammen leisten die Aggregate 680 PS und 720 Nm.

Sechs statt acht Zylinder

Die Fahrleistungswerte versprechen einiges: In nur 3,0 Sekunden spurtet der Artura auf Tempo 100, nach 8,3 Sekunden sind 200 km/h erreicht – und die Spitze wird erst bei 330 km/h abgeregelt. Rein elektrisch reicht der Strom der 7,4-kWh-Batterie für maximal 30 Kilometer. Das genügt zum Beispiel für Fahrten durch emissionsregulierte Innenstädte. Mit reiner E-Power ist aber auch Autobahntempo 120 möglich, und der E-Motor wird auch zum Rückwärtsfahren genutzt.

Ein neues Achtgang-Doppelkupplungsgetriebe, rund 40 Millimeter kürzer als die bisherige Schaltung, setzt die Leistung geschmeidig in Vortrieb um. Für agiles Handling sorgen ein leichteres E-Differenzial, die Mehrfachlenker-Hinterachse und der kürzere Radstand von 2,64 Metern. Durch die kompaktere Bauweise wird der Zusatz-Ballast durch E-Motor und Akku kompensiert. Nur 1395 Kilogramm wiegt der Artura – erstaunlich wenig für einen Plug-in-Hybrid-Renner und der Beweis, dass die Briten auch den Karbon-Leichtbau weiter perfektioniert haben.

Neue Architektur, neues Infotainment

Bei McLaren werden die Fahrzeuge in GT, Supercars und Ultimate Cars aufgeteilt. Der Artura ist der erste Vertreter der Supercar-Gilde mit einem neuen Antriebsstrang, einer neuen Architektur, einem neuen Monocoque und einem neuen Infotainmentsystem. Letzteres vermochte bei McLaren nie so recht zu überzeugen. Deshalb haben die Briten das Problem bei der Wurzel gepackt und mit der neuen Plattform eine neue Ethernet-Architektur installiert. So geht nicht nur der Datentransfer schneller, sondern auch das Gewicht reduziert sich um mehr als zehn Prozent. Zudem sind so auch künftige Updates leichter durchführbar.

Der neue McLaren Artura kostet in der Schweiz inklusive Zoll und Mehrwertsteuer umgerechnet rund 230’000 Franken.

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