Transit City enthüllt
Fords Elektro-Büezer fürs grüne Gewissen

US-Autobauer Ford erweitert die Nutzfahrzeug-Familie Transit um ein fünftes Modell. Der vollelektrische Transit City soll Handwerkern und Gärtnereien in urbanen Gebieten zu einem grünen Image verhelfen.
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Ford Pro hat das neuste Mitglied der Transit-Familie vorgestellt: den elektrischen Transit City. Diesen gibt es in drei Versionen.
Foto: Ford Pro

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Ford präsentiert den elektrischen Transit City für städtische Einsatzbereiche
  • Reichweite von 254 km und Schnellladung in 33 Minuten von 10 auf 80 Prozent
  • Preise ab 36'000 Franken: 40 Prozent niedrigere Betriebskosten als vergleichbarer Diesel
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Lorenzo FulviRedaktor Auto&Mobilität

Die Ford-Transit-Familie wächst: Soeben hat Fords Nutzfahrzeugsparte Pro sein jüngstes Mitglied vorgestellt: den vollelektrischen Transit City. Optisch erinnern vor allem die dünnen Scheinwerfer mit bulliger Front an ein futuristisches Design à la Tesla Model Y. Der City ist neben Courier, Connect, Custom und dem gewöhnlichen Transit das fünfte Modell der Transporter-Reihe. Er soll die Bedürfnisse von Kurieren, Handwerkern und Dienstleistern in städtischen Gebieten abdecken.

Der Transit City rollt ab Ende Jahr als Kastenwagen in den beiden Grössen L1H1 und L2H2 sowie als Fahrgestell mit Einzelkabine zu den Händlern. Die kompakte L1H1-Version bietet mit einem Stauraum von 6 Kubikmetern und einer Nutzlast von 1085 Kilogramm Platz für drei Euro-Paletten. Die längere und höhere L2H2-Variante verfügt über mehr als drei Meter Ladelänge, ein Ladevolumen von rund 8 Kubikmetern und eine maximale Nutzlast von 1275 kg. Beide Kastenwagen-Modelle sind mit strapazierfähigem Laderaumboden, halbhohen Seitenwandverkleidungen und Ladungssicherungspunkten ausgestattet.

Bis zu 254 km Reichweite

Als erstes Fahrzeug im Segment wird der Transit City auch als Fahrgestell mit Einzelkabine angeboten. Diese Version, die sich ideal für individuelle Umbauten nutzen lässt, hat standardisierte Elektro-Schnittstellen und optimierte Befestigungsmöglichkeiten. Über 200 zertifizierte Aufbauhersteller stehen den Kunden für massgeschneiderte Lösungen zur Auswahl.

Die Energie für den an der Vorderachse sitzenden 150 PS (110 kW) starken Elektromotor liefert eine 56 kWh grosse LFP-Batterie (Lithium Eisenphosphat). Damit stromert der Transit City bis zu 254 Kilometer weit. Das ist laut Ford mehr als die doppelte Distanz, die 90 Prozent aller Nutzfahrzeuge dieses Segments durchschnittlich pro Tag zurücklegen. An der Schnellladesäule ist der Akku mit bis zu 87 kW Ladeleistung in 33 Minuten von 10 auf 80 Prozent gefüllt – so reicht bei Bedarf die Mittagspause. Zu Hause oder im Geschäft lädt der Stromer an einer Wallbox mit 11 kW in viereinhalb Stunden von 10 auf 80 Prozent.

Betriebskosten 40 Prozent niedriger als bei Diesel

Die LFP-Batterie-Technologie des Transit City garantiert nicht nur eine hohe Energieeffizienz, sondern reduziert auch Gewicht und Kosten. Dank One-Pedal-Drive-Funktion kann der Fahrer den Transporter im Stadtverkehr meist ohne Einsatz des Bremspedals bedienen. Hinzu kommen nützliche Features wie Sitzheizung, ein schlüsselloses Startsystem sowie ein 12-Zoll-Touchscreen mit kabelloser Smartphone-Anbindung via Apple CarPlay und Android Auto.

«Seit ihrem Debüt 1965 hat sich die Transit-Baureihe kontinuierlich weiterentwickelt. Heute geht es dabei um mehr, als möglichst grosse und schwere Güter zu transportieren», erklärt Simon Robinson, leitender Ingenieur bei Ford Pro. «Längst spielen auch Emissionen, Nutzungsbeschränkungen sowie Betriebs- und Einsatzkosten eine wichtige Rolle.

Wir kennen unsere kostenbewussten Kunden und ihre Bedürfnisse ganz genau, speziell, wenn es um den Einsatz in Innenstädten geht. Für sie haben wir zielgerichtet einen preisgünstigen, auf das Wesentliche reduzierten E-Transporter konzipiert. Mit seiner sinnvoll dimensionierten Batterie-Kapazität, dem nutzbaren Stauraum und einem Ausstattungsumfang, der weitere Extras erübrigt, erfüllt er all ihre Anforderungen.»

Die Preise für den Transit City werden zwischen 36'000 und 40'000 Franken starten – inklusive achtjähriger Garantie auf die Hochvolt-Komponenten. Zudem seien die Betriebskosten im Vergleich zu Dieselfahrzeugen um bis zu 40 Prozent niedriger, sagt Ford. Service-Intervalle wurden ausserdem auf zwei Jahre oder 40'000 Kilometer verlängert, um Standzeiten zu reduzieren.

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