Er stromert 900 Kilometer weit
Das ist BMWs neuer Elektro-Dreier!

Der 3er-BMW gilt als eines der erfolgreichsten Fahrzeuge der edlen Mittelklasse. Ab Herbst bekommt er elektrische Konkurrenz aus eigenem Hause – vom neuen BMW i3. Der Rekordstromer hat mit dem Karbon-Experiment von 2013 nichts mehr zu tun.
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Soeben hat BMW den vollelektrischen i3 enthüllt.
Foto: Fabian Kirchbauer Photography

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • BMW präsentiert neuen i3 als elektrische 3er-Limousine mit sportlichem Design
  • 469 PS, 900 Kilometer Reichweite, dank 109-kWh-Batterie
  • Startpreis ab rund 65'000 Franken, Markteinführung im Herbst 2026 geplant
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Stefan GrundhoffFreier Mitarbeiter Auto & Mobilität

Wer BMW i3 hört, dem kommt zunächst ein schräges Ökomobil mit Elektroantrieb, seltsamer Fensterlinie, Karbonkarosse und Reifen dünn wie Schallplatten in den Sinn. Doch der altbekannte BMW i3 ist seit Langem Vergangenheit. Für BMW war er ein Ausdruck der technologischen Experimentierfreude in Richtung Elektroantrieb – ein teures zudem, denn der i3 floppte.

Das dürfte bei der Neuauflage anders sein, denn der BMW i3 der neuen Generation stellt ab Herbst die Elektroversion des 3ers dar: eine betont sportliche viertürige Limousine und die Flachbodenvariante des iX3 aus der sogenannten neuen Klasse der Bayern. Mit dem Elektro-Crossover teilt sich der neue i3 nicht allein die Plattform, sondern auch grosse Teile von Technik und Antrieb.

Rekordverdächtige Reichweite

Seine Premiere feiert der 4,76 Meter lange Viertürer zunächst als BMW i3 50 xDrive. Für den Antrieb sorgen an beiden Achsen Elektromotoren der sechsten Generation mit einer Gesamtleistung von 469 PS (345 kW) und einem maximalen Drehmoment von 645 Nm. Während an der Hinterachse eine stromerregte Synchronmaschine arbeitet, versorgt die vordere Achse ein Asynchronmotor mit Energie, der komplett abgekoppelt werden kann und so den Realverbrauch senkt. Dank des knapp 109 kWh grossen Batteriepakets beträgt die maximale Reichweite rekordverdächtige 900 Kilometer und damit nochmals knapp 100 Kilometer mehr als bei der SUV-Variante iX3. An der Ladesäule füllt der i3, der im BMW-Werk in München gebaut wird, seine Akkus mit bis zu 400 Kilowatt in rund 20 Minuten von 10 auf 80 Prozent. Am AC-Lader sind bis zu 22 kW drin. 

Innen gibts das aus dem iX3 bekannte Interieur im puristischen Stil mit Panorama-Display ohne echte Instrumente, den zentralen 17,9-Zoll-Bildschirm und dank 2,90 Meter Radstand ein geräumiges Platzangebot. Überraschend: Im Unterschied zur Konkurrenz verzichtet BMW als einer der wenigen Hersteller auch im neuen i3 auf ein Beifahrerdisplay. Das Lenkrad bleibt auch in der Limousinenversion Geschmacksache. Der Fahrzeugschlüssel kann dagegen getrost zu Hause bleiben, denn für die Fahrt braucht es nicht mehr als ein entsprechend vorbereitetes Smartphone. Praktisch: Wer seinen i3 einmal an Freunde oder Bekannte geben will, kann den digitalen Schlüssel per Sendefunktion weiterleiten.

Weitere Motorisierungen folgen

Während Mitbewerber wie die elektrische Mercedes C-Klasse (startet im Sommer) auf eine optionale Luftfederung mit Hinterachslenkung setzen, bietet der i3 Zweigelenk-Federbein-Vorderachse und Fünflenker-Hinterachse – auf Wunsch mit adaptiver Verstellung. Preislich dürfte es beim Allradler i3 50 xDrive bei rund 70'000 Franken losgehen. Weitere Motorvarianten auch mit Heckantrieb folgen, was den Einstiegspreis an die 60'000-Franken-Marke drücken dürfte. Zudem werden auch Verbrennerversionen sowie der neue M3 auf diesem Fahrzeug basieren. Der 3er ist der erfolgreichste BMW aller Zeiten – an diese Erfolge soll auch die neue E-Limousine anknüpfen.

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