Dacia schlägt wieder zu
So will der neue Günstig-Kombi Striker den Markt aufmischen

Vorbei sind die Zeiten, als die rumänische Renault-Tochter Dacia allein zu jenen Kunden schielte, die nur eine Handvoll Franken für ein Neufahrzeug ausgeben wollten. Der neue Striker zeigt, dass Dacia längst viel ambitioniertere Pläne hat.
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Offiziell ist der neue Dacia Striker zwar ein Kombi. Doch optisch und technisch erinnert der kleine Bruder des Bigster an einen SUV.
Foto: Adrien Cortesi

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Dacia Striker kommt Ende Jahr ab unter 25'000 Franken in die Schweiz
  • Zwei Hybridversionen: 155 PS Frontantrieb, 150 PS mit Allrad und E-Motor
  • Ziel: Marktanteil im C-Segment bis 2035 von 20 auf 33 Prozent steigern
Patrick Solberg
Patrick SolbergFreier Mitarbeiter Auto & Mobilität

Der neue Dacia Striker jagt der preisbewussten Konkurrenz Angst ein. Offiziell gilt er als Kombi, optisch und technisch wirkt der Bruder des grösseren Bigster aber eher wie ein SUV. Der Grund dafür sind die 20 Zentimeter Bodenfreiheit, die höhere Sitzposition sowie der optionale Allradantrieb.

Längst macht bei Dacia nicht allein der Preis die Musik – obwohl dieser auch beim neuen Modell stimmt. Die Basisversion des Striker startet unter 25'000 Euro (Schweizer Preise stehen noch nicht fest). Und mit den Modellen Bigster und Striker will die rumänische Renault-Tochter weiter wachsen. Bis 2035 soll der Verkaufsanteil im C-Segment von 20 auf rund 33 Prozent steigen. Ein ambitioniertes Ziel.

Zwei Hybridversionen

Während viele Hersteller bei immer mehr Modellen auf reinen Elektroantrieb setzen, macht Dacia dies beim 4,62 Meter langen Striker anders. Für den Schweizer Markt sieht Dacia zwei Versionen vor: den Hybrid 155 und den Hybrid 150 4x4. Letzterer kombiniert einen 140 PS (103 kW) und 230 Nm starken 1,2-Liter-Benziner mit einem an der Hinterachse sitzenden, 31 PS (23 kW) starken E-Motor. Bei niedrigem Tempo bietet der Allradantrieb im ersten Gang viel Drehmoment an die Hinterräder – quasi eine Anfahrhilfe. Wird die Hinterachse ausgekuppelt, fährt sich der Dacia jedoch so sparsam wie ein reiner Fronttriebler.

Der Striker Hybrid 155 wird von einem 109 PS (80 kW) starken 1,8-Liter-Vierzylinder angetrieben, der mit zwei E-Motoren sowie einem 1,4-kWh-Akku kombiniert ist und somit eine Gesamtleistung von 155 PS (114 kW) bietet. Speziell im Stadtverkehr fahren die beiden Hybrid-Versionen bis zu 80 Prozent der Zeit rein elektrisch.

Den Innenraum des Striker kennen Dacia-Fans bereits vom Bigster. Auch im Kombi-Bruder gehts betont aufgeräumt und nüchtern zu. Hartplastik wird durch Textilelemente und den zentralen 10-Zoll-Bildschirm aufgewertet, während es überall im Fahrzeug praktische Ablagen und Clipmöglichkeiten für Smartphones und Co. gibt. Der Laderaum fasst 600 Liter. Wer mehr Platz braucht, klappt die Rückbank um. Ein dreiteiliger Ladeboden sichert das Gepäck auf der Fahrt. Verkaufsstart des Dacia Striker ist Ende des Jahres – und bis dann dürften auch die Schweizer Preise kalkuliert sein.

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