Rallye Dakar 2026
Spannung bis zum Schluss: Land Rover stürmt die Wüste

Die Teilnehmer der Rallye Dakar 2026 sind kurz vor dem Ziel! Seit bald 14 Tagen und dem Start am 3. Januar in Saudi-Arabien kämpfen sie auf Töffs, in Autos und LKWs um den Sieg. Land Rover überrascht in der Stock-Kategorie mit dem neuen Defender Octa.
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Obwohl das Jahr 2026 gerade erst begonnen hat, geht es in Saudi-Arabien seit dem 3. Januar mit der Rallye Dakar heiss zur Sache.
Foto: zVg

Darum gehts

  • Die Rallye Dakar 2026 startete am 3. Januar in Saudi-Arabien
  • Land Rover führt in der Stock-Kategorie mit drei Defender Octas
  • Nasser Al-Attiyah liegt vor Schlussstück 15 Minuten in Führung
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.
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Juan ThomasRedaktor Auto & Mobilität

Das Jahr 2026 ist zwar noch jung, dennoch geht es in der Welt des Motorsports bereits heiss zur Sache. Traditionsgemäss startete am 3. Januar die Rallye Dakar in Saudi-Arabien. Und selbst nach bald zwei Wochen pausenloser Rennerei über Sand, Stock und Stein sind die schnellsten Teams sowohl bei den Autos als auch bei den Motorrädern an der Spitze nur durch Minuten getrennt. Das verspricht bis morgen Samstag, wenn die Teams noch die letzten 105 Kilometer zurücklegen und dann im Ziel erwartet werden, ein spannendes Finale. Blick reiste mit einem Land Rover zum Start der legendären Wüstenrallye und verschaffte sich so vor Ort einen Eindruck, wie Teams und Fahrer die zweiwöchige Mammutaufgabe meistern. 

Ein Motorenfest im Nirgendwo

Als wir kurz nach dem Jahreswechsel im saudi-arabischen Yanbu ankommen, scheint die Stadt – abgesehen vom Roten Meer und dem Hafen – nicht viel zu bieten. Alles ist ruhig. Doch nach knapp einer halben Stunde Autofahrt aus der Stadt raus, tauchen die ersten Checkpoints auf. Zahlreiche Polizisten kontrollieren uns gründlich. Spätestens jetzt wird klar: Es wird ernst, wir nähern uns dem Tross der Rallye Dakar. Nach erfolgter Kontrolle dürfen wir passieren – und erreichen eine kleine Stadt, bestehend aus Zelten, Containern, Wohnmobilen und LKWs. Wir sind im Basis-Camp der Rallye Dakar, dem berühmten Biwak, angekommen.

Schon seit Ende Dezember ist das riesige Camp in der Wüste Saudi-Arabiens das Zuhause zahlreicher Logistiker, Techniker und Mechaniker, die unermüdlich am Auf- und Abbau der Team-Unterkünfte arbeiten und die komplexe Organisation am Laufen halten. Die Fahrermannschaften stiessen dagegen erst kurz vor dem Start der Rallye dazu, feierten den Beginn des neuen Jahres allerdings bereits mit ihren Teams vor Ort. Doch kaum hat man das neue Jahr zelebriert, wartet vor allem auf die Mechaniker eine zweiwöchige Monsterarbeit in Form von zwei 90-Stunden-Wochen. Die Devise gilt: Von acht Uhr morgens bis acht Uhr abends wird geschraubt und gereinigt – oftmals auch länger. 

Wir sind gemeinsam mit Land Rover angereist. Das Land-Rover-Team tritt im Rahmen der Rallye Dakar 2026 erstmals als Werksteam in der Stock-Kategorie an. Diese Klasse unterscheidet sich deutlich von den anderen, weil die Rennfahrzeuge gemäss Reglement technisch sehr nahe an der Serie bleiben müssen. Im Fall von Land Rover kommt der neue Defender Octa zum Einsatz. Allerdings mit leichten, reglementarisch erlaubten Modifikationen wie einer kompletten Alu-Karosserie oder verstärktem Fahrwerk und Federung, um die Strapazen während der 14 Renntage in der Wüste zu überstehen. 

Enger Wettkampf an der Spitze

Sportlich läuft es für die Land-Rover-Werkstruppe beim Debüt besser als erwartet: Im Prolog, der über die Startreihenfolge der ersten Etappe entscheidet, führen die drei Defender das Feld bereits an. Und auch noch nach knapp Rennhälfte lagen alle drei Octas weiterhin in den Top 4 – mit dem Littauer Rokas Baciuska (26) an der Spitze, direkt gefolgt vom Teamkollegen und Dakar-Rekordsieger Stéphane Peterhansel (60). Erst dann folgen die Konkurrenten von Toyota und Nissan, allerdings bereits mit grossem Zeitrückstand.

in den anderen Kategorien sind die Abstände an der Spitze allerdings viel enger und eine erste Vorentscheidung ist erst heute, am vorletzten Tag, gefallen. Bei den Motorrädern wurde der australische KTM-Pilot und Vorjahressieger Daniel Sanders (31) wegen einer Verletzung zurückgebunden (Rang 5). So führt jetzt, vor dem letzten nur noch 105 Kilometer langen Schlussstück, der amerikanische Honda-Fahrer Ricky Brabec (34) mit 3:43 Minuten Vorsprung auf den argentinischen KTM-Piloten Luciano Benavides (30) das Feld an. Und auch in der T1-Kategorie, wo die schnellsten Prototypen um den Gesamtsieg fahren, ist der Ausgang noch offen. Obwohl sich da Favorit Nasser Al-Attiyah (55, Dacia) seinen sechsten Dakar-Gesamtsieg wohl nicht mehr nehmen lassen wird. Er führt vor dem letzten kurzen Teilstück mit 15 Minuten Vorsprung auf den zweitplatzierten Nani Roma (53, Ford Raptor). Spannung verspricht dagegen noch das Duell um Platz 3. Der aktuell Dritte Mattias Ekström (47, Ford Raptor) und der viertplatzierte Sébastien Loeb sind nur gerade durch 29 Sekunden getrennt. Mit einem Husarenritt morgen auf der Finaletappe könnte der Franzose Loeb den Schweden Ekstörm also noch vom Podest verdrängen. 

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