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Video veröffentlicht:So lief der Diebstahl des Bugatti ab

Bugatti Chiron von Mate Rimac gestohlen!
«Ich liess wie immer die Schlüssel im Auto»

Am Mittwoch wurde ein Bugatti Chiron Sport im Wert von rund drei Millionen Franken gestohlen. Besitzer ist Mate Rimac, CEO von Bugatti und Rimac. Hier die Geschichte zum verrückten Diebstahl.
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Dieser 1500 PS starke Bugatti Chiron Sport gehört Mate Rimac, dem CEO von Bugatti und Rimac.
Foto: Lorenzo Fulvi

Darum gehts

  • Mate Rimacs Bugatti Chiron Sport wurde mit steckendem Schlüssel auf dem Campus bei Zagreb gestohlen
  • GPS-Daten zeigten die Fahrt Richtung Slowenien, Österreichs Polizei stoppte den Wagen auf der A9
  • Rimac verzichtet auf eine Anzeige, doch Behörden ermitteln wegen des Fahrzeugwerts von Amtes wegen
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Lorenzo FulviRedaktor Auto&Mobilität

Mate Rimac (38), CEO von Bugatti und Rimac, gilt als europäischer Elon Musk. Auf Instagram teilt er regelmässig Einblicke in seinen Alltag. Doch sein neuster Clip klingt wie ein Hollywood-Krimi.

Im Video erzählt Rimac, dass sein eigener 1500 PS starker Bugatti Chiron Sport gestohlen wurde. Und zwar auf dem nicht eingezäunten Firmengelände von Rimac bei Zagreb (Kroatien). «Aufs Gelände kann jeder. Die Gebäude können aber nur Mitarbeiter mit entsprechenden Badges betreten», erklärt Rimac im Video.

Auto auf dem Firmengelände gestohlen

Doch wie kam jetzt der Drei-Millionen-Hypersportler weg? «Wie immer liess ich die Schlüssel im Auto liegen. Kroatien ist ein sehr sicheres Land – und ich machte das bisher immer so», spricht Rimac in die Kamera. Ausserdem sei es unkomplizierter, da seine Mitarbeiter zwischendurch das Auto für Testfahrten benutzen und ihn so nicht immer wegen der Schlüssel belästigen müssten.

«Meistens weiss ich gar nicht, wo mein Chiron Sport gerade ist, weil er häufig von Mitarbeitern oder Freunden bewegt wird. Ich hätte den Diebstahl wohl gar nicht bemerkt, wäre nicht jemand zu mir gekommen und hätte mich darauf aufmerksam gemacht», erzählt der gutgläubige 38-Jährige weiter. In einem Freundes-Gruppenchat wurde dann noch gefragt, ob jemand das Auto gesehen hätte – aber keine Spur.

Also alarmierte Rimac die Polizei und checkte die GPS-Daten des Fahrzeugs. Erkenntnis: Der gestohlene Wagen brauste Richtung Slowenien! «Ich versuchte, ihn noch mit meinem vollgetankten Porsche 911 einzuholen, weil der Chiron früher zum Tanken muss. Doch der Dieb hatte den Tank des Bugatti an einer Tankstelle bereits wieder zur Hälfte gefüllt – natürlich ohne zu bezahlen ...», so Rimac.

Rimac verzichtet auf Anzeige

Happy End: Die österreichische Polizei schnappte den Täter und stellte den Bugatti an einer Raststätte auf der Autobahn A9 bei Seiersberg-Pirka (Steiermark) sicher. «Ich wollte den Dieb sogar nach Hause chauffieren. Denn wer so etwas tut, hat genug Probleme im Leben. Der Langfinger kam ursprünglich auf den Campus, um sich für einen Job bei uns zu bewerben. Dann hat er das Auto und die Schlüssel gesehen – und konnte der Versuchung nicht widerstehen. Sein Ziel wäre Deutschland gewesen», verrät Rimac.

Rimac verzichtet grosszügig auf eine Anzeige, obwohl die Stossstange des Millionenboliden bei der spektakulären Flucht beschädigt wurde. Ärger droht dem Täter trotzdem: Wegen des enormen Werts ermitteln die Behörden in Kroatien und Österreich von Amtes wegen. «Ich hoffe, die Geschichte geht glimpflich für ihn aus und er hat was daraus gelernt.» Letzteres trifft übrigens auch auf Mate Rimac zu. «Die Schlüssel werde ich künftig sicher nicht mehr im Auto lassen. Ihr braucht also euer Glück nicht mehr zu versuchen», schliesst Rimac seine Geschichte lachend ab.

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