Darum gehts
- Bob Suzuki führt in Yokohama den BMW-Tuningladen Studie AG
- Seit 30 Jahren verbindet er seine Kunden emotional mit BMW-Fahrzeugen
- Das Durchschnittsalter seiner Kunden liegt zwischen 30 und 40 Jahren
Der Japaner Bob Suzuki (58) liebt Motorsport und deutsche Automobile, ganz besonders BMW. Entsprechend oft reist der Inhaber eines Rennstalls in Yokohama nach Deutschland – natürlich meist nach München oder direkt weiter zum Nürburgring. In seiner Heimat hat sich Suzuki den Tuningzubehörladen Studie AG aufgebaut, ein Mekka für alle BMW-Enthusiasten in ganz Japan.
Die Studie AG befindet sich im seelenlosen Gewerbegebiet Kishinecho im Herzen Yokohamas, rund eine Autostunde südlich von Tokio. Und obwohl man auf japanischen Autobahnen selten mehr als 120 km/h fährt, geniesst die Tuningszene im Land der aufgehenden Sonne Kultstatus. Neben einheimischen Produkten werden gerne auch Fahrzeuge deutscher Hersteller wie Audi, BMW, Mercedes und Porsche veredelt.
Faszination BMW
Tritt man durch die gläserne Eingangstür der Studie AG, wird jedem BMW-Fan sofort warm ums Herz. Man blickt auf eine Parallelwelt, die sonst nur am Nürburgring anzutreffen ist. BMW-Modelle, Plakate und Pokale, wohin das Auge reicht – zudem überall Schriftzüge deutscher Tuningfirmen. An der Decke hängt die Nürburgringfahne, an der Wand eine beleuchtete Landkarte vom Grossraum München – und selbstverständlich vom Nürburgring. Um die Nordschleifen- und BMW-Faszination virtuell auszuleben, gibts Spielkonsolen mit beweglichen Rennsitzen und kostenlosem WLAN – das Passwort lautet zwar nicht BMW, aber ebenfalls zum Thema passend «Autobahn».
«Bei meiner Studie AG geht das Kundenerlebnis weit über den Handel mit Ersatz- und Tuningteilen hinaus», erklärt Bob seine Geschäftsidee. «Es geht darum, eine tiefe Verbindung zwischen unseren Kunden und ihren Fahrzeugen zu schaffen.» Vor 30 Jahren hat der japanische Auto-Nerd seinen Tuningladen eröffnet. Das Durchschnittsalter seiner Kunden und BMW-Fans, die bei ihm und seinem Team auf Einkaufstour gehen, schätzt Bob auf 30 bis 40 Jahre.
Doch die anfangs angebotenen Umbauten an Fahrwerk, Dämpfern und Auspuffanlagen sowie der Handel mit Spezialfelgen waren bald nicht mehr genug. Die Kunden wollten immer mehr, immer speziellere Umbauten und kamen von immer weiter her. Komponenten und Kontakte gab es für das Team von Bob Suzuki erst nur in Deutschland. Deshalb reist Bob seit Mitte der 90er-Jahre regelmässig nach Deutschland, macht Abstecher in die BMW-Zentrale nach München und frönt dann als Besitzer eines eigenen Rennstalls gleich noch seiner zweiten Leidenschaft: der Rennerei auf der kurvenreichen Nordschleife des Nürburgrings.
Social-Media-Kultfigur Bob Suzuki
Bei unserem Besuch parkt Stammkunde Haruto mit seinem weissen BMW Z4 Coupé vor dem Laden von Bob Suzuki. «Ich komme regelmässig her und kaufe Teile oder lasse etwas an meinen Autos machen», sagt Haruto stolz am Heck seines getunten Z4 Coupés mit gigantischem Auspuff-Endtopf posierend. «Ich habe sechs Autos – darunter auch mehrere Z4. Ich liebe die Autos einfach und mache regelmässig Ausfahrten.» Schnell zückt er sein Handy und zeigt uns Bilder von seinen letzten Ausflügen mit weiteren BMW-M-Fans. «Für BMW-Komponenten gibts für mich nur die Studie AG», sagt Haruto-San noch und verschwindet dann eilig zur Teileverkauf-Abteilung, wo Firmen wie Eibach, Bilstein und KW ihre Sportfahrwerke anpreisen.
Die Studie AG besuchen vor allem einheimische BMW-Fans, aber nicht selten auch Touristen oder deutsche Geschäftsleute, die gerade in der Gegend zu tun haben. Denn Bob Suzuki ist nicht erst durch Instagram und Social-Media-Kult geworden, auch das eigene Studie-AG-Rennteam hat ihn landesweit bekannt gemacht. Und wenn Suzuki nicht gerade als Teamchef auf einer der grossen Rennstrecken der Welt unterwegs ist oder in seinem Laden arbeitet, zieht es ihn zur Kurvenhatz auf eine seiner Lieblingsstrecken, die rund eineinhalb Stunden südlich gelegene Hakone Turnpike. «Eine wirklich aufregende Strasse, die sich perfekt für meine Autos eignet. 13 Kilometer lang mit wunderschön geschwungenen Kurven und einem Höhenunterschied von 981 Meter», schwärmt Bob.
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