6 verrückte Bussen aus aller Welt
Fluchen am Steuer? 90 Tage Knast!

Autofahrer füllen die öffentlichen Kassen. Dabei entpuppen sich viele Länder als verblüffend teuer. Wir küren sechs der verrücktesten Bussen aus aller Welt – samt einer aus der Schweiz.
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Klassiker unter den Vergehen im Strassenverkehr: Ein Handy am Ohr kostet in Holland bis zu 400 Franken! Wir kennen weitere teure und skurrile Bussen aus aller Welt.
Foto: Bastian Fischer

Darum gehts

  • In Australien kosten Bussen an Feiertagen das doppelte
  • Wer in Grossbritannien durch Pfützen fährt und dabei Fussgänger nassspritzt, kriegt grossen Ärger
  • Wer in der Schweiz nicht korrekt im Parkfeld steht, muss mit einer drakonischen Strafe rechnen
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.
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Andreas EngelRedaktor Auto & Mobilität

Eigenartige Verkehrsbussen gibt es rund um den Globus: In Turkmenistan etwa ist seit 2015 das Immatrikulieren nicht weisser Autos verboten. Und mitunter wird es im Ausland teurer als im Hochpreis-Bussenland Schweiz: In den Niederlanden kostet Handy am Ohr beim Fahren bis zu 430 Euro (ca. 400 Fr.) statt wie bei uns 100 Franken.

Hier unsere Favoriten: Fünf seltsame und teure Bussen aus aller Welt – von denen eine dann doch wieder von daheim stammt.

6

Feiertags in Australien

Foto: Getty Images

Der Sicherheitsgurt rettet Leben, weshalb sein Nichttragen mit 60 Franken gebüsst wird (hier die wenigen Ausnahmen von der Gurtenpflicht). Australien ist da weitaus drastischer und skurriler: Bis zu umgerechnet 500 Franken kostet der fehlende lebensrettende Klick – werktags und pro Person, die an Bord nicht angeschnallt ist! An Feiertagen aber verlangen die australischen Behörden den doppelten Bussensatz.

5

Einhändig auf Zypern

Foto: plainpicture/Westend61/Ramon Espelt

In den Ferien auf Zypern sollte man im Mietwagen keinesfalls zu relaxt wirken: Es sind ausser für Verrichtungen wie das Schalten der Gänge stets beide Hände am Steuer zu halten. Wer einhändig fährt, bezahlt – jedoch für unsere Verhältnisse mit 85 Euro (ca. 80 Fr.) relativ wenig.

4

Fluchend in Amerika

Foto: Getty Images

Die USA kennen viele schräge regionale Regeln. Im Bundesstaat Tennessee etwa darf man aus Autos heraus kein Wild schiessen. Aber Wale. Nur liegt Tennessee nicht am Meer. Unser Hit: Wer in der Stadt Rockville, Maryland, im Auto so laut flucht, dass man es draussen hören kann, kassiert wegen «Road Rage» (Wut im Strassenverkehr) 100 US-Dollar (ca. 80 Fr.) Busse und bis zu 90 Tage Knast!

3

Blau in der Schweiz

Foto: Timothy Pfannkuchen

Geht es um absurd drakonische Bussen, bleibt die Schweiz trotzdem schwer zu schlagen und wird Vizemeister. Was kann es wohl kosten, in Zürich mit Anwohner-Ausweis in der Blauen Zone drei Tage lang mit zwei Pneus eine Handbreit über der Linie zu sein? 1250 Franken (700 Fr. Strafe, 550 Fr. Gebühren)!

2

Nass in Grossbritannien

Foto: Mitsubishi

Wer Grossbritannien bereist, muss nicht nur des Linksfahrens wegen aufpassen: Fährt man auf der Insel des Dauerregens bei Nässe nicht einen very british rücksichtsvollen Bogen um Passanten und spritzt sie deshalb nass, drohen bis zu 5000 britische Pfund (über 5700 Fr.) Strafe.

1

Nackt in Deutschland

Foto: Philippe Rossier

Wenn FKK-Fans in unserem nördlichen Nachbarland nackt am Steuer unterwegs sind, bleiben sie – wie in der Schweiz auch – straffrei, es sei denn, jemand fühlt sich gestört oder die Nacktheit ist sexuell motiviert oder aktiv exhibitionistisch. Steigt der nackte Autofahrer jedoch aus und Mitmenschen stören sich daran, droht eine Busse von bis zu 1000 Euro (ca. 930 Fr.) oder eine Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr.

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