Zunahme um mehr als 30 Prozent
Tourismus in Kenia legt kräftig zu

Der Tourismus im beliebten Ferienland Kenia hat nach Angaben der Regierung im vergangenen Jahr im Vergleich zum Vorjahr ungewöhnlich kräftig zugelegt. Die Erlöse lagen sogar über dem Vor-Corona-Niveau.
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epa10683440 Members of the indigenous Maasai community in their traditional attire perform at the inaugural Maasai Cultural Festival at the Sekenani village, at the world-famous Maasai Mara National Reserve, in Narok, Kenya, 10 June 2023. The festival, featured of presentation of Maasai cultural music, traditional food, artefacts, traditional sports like spear throwing, jumping competition and folktales, aims to promote tourism, cultural exchange and peace. EPA/DANIEL IRUNGU
Foto: DANIEL IRUNGU

Die Einnahmen aus dem wichtigen Wirtschaftszweig des ostafrikanischen Landes 2023 stiegen mit rund 353 Milliarden Kenia-Schilling (rund 2,4 Milliarden Franken) um satte 31,5 Prozent gegenüber 2022, wie aus einem am Sonntag vorgestellten Bericht des Tourismusministeriums hervorgeht.

Vor der Pandemie im Jahr 2019 hatte der Tourismus rund 296 Milliarden Kenia-Schilling erwirtschaftet. Nach Behördenangaben lag sein Anteil am Bruttoinlandsprodukt damals bei rund zehn Prozent.

Im vergangenen Jahr reisten dem Ministerium zufolge knapp zwei Millionen Menschen nach Kenia, das besonders wegen seiner Tierwelt bei Touristen beliebt ist. Die meisten von ihnen kamen demnach aus den USA, gefolgt von Uganda, Tansania und Grossbritannien. In diesem Jahr rechnet das Ministerium mit rund 2,4 Millionen Besuchern.

Die wirtschaftliche Lage ist aus Sicht des Ministeriums dennoch problematisch. Trotz des deutlichen Anstiegs der Besucherzahlen im vergangenen Jahr seien «die durchschnittlichen Ausgaben in US-Dollar deutlich zurückgegangen», heisst es in dem Bericht. Die Autoren verwiesen in diesem Zusammenhang auf die starke Abwertung des Kenia-Schillings im Vergleich zu anderen Währungen. (SDA)

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