Tschechiens Präsident
Zeman nicht mehr auf der Intensivstation

Der tschechische Präsident Milos Zeman ist am Donnerstag von der Intensivstation des Prager Militärkrankenhauses auf eine Normalstation verlegt worden.
Kommentieren
ARCHIV - Milos Zeman, Präsident der Tschechischen Republik nimmt nach einem Treffen mit seinem serbischen Amtskollegen Vucic an einer Pressekonferenz teil. Foto: Darko Vojinovic/AP/dpa
Foto: Darko Vojinovic

Allerdings dürfe er vorerst weder den amtierenden Regierungschef Andrej Babis noch andere Besuche empfangen, teilte die Krankenhausleitung der Nachrichtenagentur CTK mit.

In Prag wird ungeduldig darauf gewartet, dass das Staatsoberhaupt seine Amtsgeschäfte wieder aufnehmen kann, weil ihm gerade jetzt eine Schlüsselrolle zukommt. Nur der Präsident kann nämlich die Demission der bisherigen Regierung annehmen und entscheiden, wem er einen neuen Auftrag zur Regierungsbildung erteilt.

Am Dienstag haben sich zwei liberal-konservative bisherige Oppositionsbündnisse auf die Bildung einer neuen Regierung geeinigt - allerdings ohne offiziellen Auftrag zur Regierungsbildung. Die beiden Parteienbündnisse hatten die Parlamentswahl vom 8. und 9. Oktober gegen die Regierungskoalition des populistischen Noch-Ministerpräsidenten Andrej Babis klar gewonnen. Der von den Wahlsiegern als künftiger Regierungschef auserkorene Chef der Bürgerpartei ODS, Petr Fiala, kündigte die feierliche Unterzeichnung des Koalitionsvertrags für kommenden Montag an.

Der 77 Jahre alte Zeman war am 10. Oktober, also am Sonntag nach der Parlamentswahl, auf die Intensivstation des Krankenhauses gebracht worden. Laut der Klinik wird der Politiker wegen Komplikationen einer seiner chronischen Erkrankungen behandelt. Nähere Angaben zur Diagnose wurden bisher nicht bekannt gegeben.

(SDA)

Werde Olympia-Follower

Jetzt folgen – und nichts von Olympia verpassen. Mit der neuen Funktion bleibst du während der Winterspiele in Mailand/Cortina stets auf dem Laufenden. Ticker, Berichte, Analysen oder Reportagen – die ganze Palette der Berichterstattung wird dir als Follower automatisch aufs Handy gepusht. Mehr Infos gibts hier.

Follower werden ist ganz einfach. Unten auf den Button klicken, dann auf der Olympia-Seite auf das Plus-Symbol. Danach kannst du dich einloggen, News-Pushs abonnieren (nur auf der App), und schon bist du ein Follower.

Jetzt folgen – und nichts von Olympia verpassen. Mit der neuen Funktion bleibst du während der Winterspiele in Mailand/Cortina stets auf dem Laufenden. Ticker, Berichte, Analysen oder Reportagen – die ganze Palette der Berichterstattung wird dir als Follower automatisch aufs Handy gepusht. Mehr Infos gibts hier.

Follower werden ist ganz einfach. Unten auf den Button klicken, dann auf der Olympia-Seite auf das Plus-Symbol. Danach kannst du dich einloggen, News-Pushs abonnieren (nur auf der App), und schon bist du ein Follower.

Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen